Microsoft Surface Pro im Test – Notebook, Tablet oder beides?

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Als Microsoft mir vor knapp zwei Wochen freundlicherweise ein Rezensionsexemplar des Surface Pro mit Windows 8 Pro zur Verfügung stellte, machte ich mir schon vor der Inbetriebnahme Gedanken über den am Ende zu verfassenden Erfahrungsbericht. Während ich zu Beginn fest entschlossen war, den Fokus auf die Technik zu richten, erfuhr der Vorsatz mit Ablauf der ersten Tage eine Revision. Denn die verbaute Hardware ist nicht das Spannende am Surface, sie findet sich nämlich in vielen Ultrabooks wieder. Interessant ist meines Erachtens der Formfaktor des Surface Pro, denn dieser lässt sich gar nicht ohne weiteres einordnen. So wird es zum einen als Tablet eingestuft und im gleichen Atemzug als „zu klobig“ beschrieben, zum anderen nimmt die Auffassung, dass es sich um ein schlankes Desktop-System bzw. um ein „Desktop-Ersatz“ handelt, im Laufe der Zeit zu. Ob sich das Surface Pro einer der beiden Umschreibungen zuordnen lässt, wird sich hoffentlich zum Ende des Beitrags herausstellen. Davor soll aber zunächst auf die Hardware, den Nutzen als Tablet und schließlich als Desktop-/Notebook-Ersatz eingegangen werden.

Technische Details

Im Surface Pro werkelt ein Intel Core i5 Zweikern-Prozessor (Core i5-3317U), welcher eine Taktrate von 1,7 GHz pro Kern besitzt, allerdings im Turbo-Boost-Modus bis zu 2,6 GHz erreicht. Aufgrund des Prozessors lässt sich das Surface Pro eher dem Ultrabook-Segment zuordnen, was auch an der außerdem verbauten Hardware deutlich wird. Es kommen nämlich zusätzlich 4GB RAM Arbeitsspeicher und die Intel HD Graphics 4000 Prozessorgrafikkarte zum Einsatz, wobei letztere den Freunden des Gamings wenig Freude bereiten wird. Denn die Intel HD 4000 GPU kann es im besten Fall mit dedizierten Einsteigergrafikkarten aufnehmen und wird Nutzern, die auf ihrem System aktuelle PC-Spiele zocken möchten, nicht ausreichen. In diesem Punkt unterscheidet sich das Surface Pro jedoch nicht von anderen Ultrabooks, so dass meine Ansprüche diesbezüglich entsprechend niedrig waren. Aktuelle und grafisch anspruchsvolle Spiele aus dem Windows Store laufen nichtsdestotrotz geschmeidig und Ruckler sind während meiner Tests nicht vorgekommen. Leider hat Microsoft dem Surface Pro kein integriertes 3G-Modul spendiert, dieser Mangel kann aber immerhin über den vollwertigen USB-Steckplatz ausgeglichen werden.
Auf die (Arbeits-)Geschwindigkeit wirkt sich nicht nur die Rechenleistung aus, sondern auch der verbaute Speicher. Im Surface wird eine 128GB SSD Festplatte von Samsung (MZMPC128HBFU) verwendet und deren Einsatz macht sich schon beim Hochfahren des Geräts bemerkbar. Besonders als Nutzer, der im Desktop-System noch auf eine HDD-Festplatte setzt, konnte ich meine Begeisterung über die Geschwindigkeit während des Bootups und gleichermaßen während des Betriebs nicht für mich behalten. Das heißt, dass mindestens fünf meiner Mitmenschen dazu genötigt wurden, an meinem Enthusiasmus zeitweilig teilzuhaben. Die Transferraten der 2,5 Zoll großen SSD-Festplatte liegen laut dem Benchmark Tool AS SSD bei folgenden Werten:

  • Lesen (sequenziell) – über 450 MB/s
  • Schreiben (sequenziell) – über 260 MB/s
  • Lesen (4K) – über 10 MB/s
  • Schreiben (4K) – über 35 MB/s
  • Lesen (4K-64Thrd) – über 280 MB/s
  • Schreiben (4K-64Thrd) – über 75 MB/s
  • Lesen (Zugriffszeit) – 0,201 ms
  • Schreiben (Zugriffszeit) – 0,085 ms

Sicher bietet der SSD-Festplattenmarkt auch schnellere Speicher, die oben erreichten Werte sind nichtsdestotrotz beachtlich und bieten auch gefühlt eine gute solide Grundlage zum verzögerungsfreien Arbeiten.

Design, Verarbeitung, Display

Design ist immer eine Geschmackssache, aber beim Surface fällt es wirklich schwer, Kritikpunkte zu finden. Microsoft hat die Hardware in ein wertiges, schlichtes und gleichwohl markantes Gehäuse verpackt, so dass sich das Gerät schon auf den ersten Blick als ein Surface (Pro) identifizieren lässt. Die Linien folgen allesamt einem einheitlichen Gedanken und verlaufen in ergonomischen Winkeln. Das verwendete Material nennt Microsoft VaporMG und dieser Werkstoff hört sich nicht nur robust an, sondern ist es zweifelsohne auch. Zunächst aber die Microsoft eigene Beschreibung, welche anschließend auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen wird.

Der Werkstoff, VaporMg, wird aus einer Magnesiumschmelzlegierung gewonnen und ist ca. 70 % leichter als Aluminium – nur um ein Vielfaches widerstandsfähiger. Eine Antifingerprint-Beschichtung sorgt dafür, dass das Surface immer makellos aussieht.

Tatsächlich wirkt das Magnesiumgehäuse sehr widerstandsfähig, wobei sich ein feiner Kratzer – trotz pfleglichem Umgang – nicht vermeiden ließ. Nichtsdestotrotz zeichneten sich nach der einwöchigen Nutzung nur wenige Gebrauchsspuren ab. Selbst diese hängen höchstwahrscheinlich damit zusammen, dass während des Tests keine Schutzhülle zur Verfügung stand – abgesehen von dem Touch-/Type-Cover. Allerdings zeigte die „Antifingerprint-Beschichtung“ zumindest in meinem Fall keine Wirkung. Denn nach einigen Stunden Nutzung tauchten schon die ersten Fingerabdrücke auf, ließen sich aber immerhin problemlos mit einem Mikrofasertuch entfernen. Das schafft nicht jede Oberfläche. Die Verarbeitung lässt sich somit als sehr hochwertig bezeichnen, denn das Gehäuse weist keine planwidrigen Spaltmaße auf und knarzt aufgrund dessen auch bei höherer Belastung nicht.

Das Surface Pro besitzt ein Full HD IPS-Display und hat folglich eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixel sowie 208 Pixel pro Zoll. Für eine Bildschirmgröße von 10,6 Zoll ist das völlig hinreichend und ermöglicht ein scharfes Bild. Auch die Helligkeit und Farbdarstellung können besonders im Freien überzeugen. Dort spiegelt das Display aufgrund der glänzenden Oberfläche, sofern die Helligkeit bei 50% und niedriger angesetzt ist. Wird der Wert aber angehoben, sind die Bildschirminhalte auch bei Sonnenlicht deutlich erkennbar.

Einsatz als Tablet

Ab dieser Zeile findet eine Unterscheidung zwischen zwei Einsatzfeldern statt, denn das Surface Pro ist nicht Fisch, noch Fleisch. Es möchte einen Kompromiss aus Notebook und Tablet herstellen, indem es neben der ansteckbaren Tastatur einen eingebauten Kickstand besitzt. Die obige Umschreibung soll keinesfalls negativ aufgefasst werden, sie verdeutlicht nur die – meines Erachtens nicht falsche – Inkonsequenz des Surface Pro. Zudem gilt dies im Ergebnis für alle Windows 8 Tablets, die über eine ansteckbare Tastatur verfügen.

Zunächst soll auf die Nutzung als Tablet, das heißt ohne angestecktes Touch- oder Type-Cover, eingegangen werden. Das Surface Pro wiegt 903g und misst 27,45 x 17,29 x 1,32cm.  Für ein 10,6 Zoll Gerät sind rund 900 Gramm selbstverständlich nicht wenig, das Gewicht wird größtenteils als eines der Hauptargumente gegen das Surface Pro angeführt, womit die Kritiker an sich nicht falsch liegen. Zum Vergleich konnte ich nämlich ein Dell XPS 10 (Windows RT) mit 10,1 Zoll Display und einem Gewicht von 635 Gramm heranziehen. Sicher, diese Geräte lassen sich nicht gleichsetzen, denn die verbaute Hardware und die zum Einsatz kommenden Betriebssysteme sind verschiedenen Kategorien zugehörig. Allerdings ähneln sich die Geräte in der Größe, so dass ein vorsichtiger Vergleich angebracht ist.

Das Gewicht macht sich bemerkbar, soviel sei vorweggenommen. Es stellt sich aber die Frage, wie sehr es sich bemerkbar macht und ob dieser Umstand relevant ist. Mir persönlich ist das Gewicht des Surface Pro angesichts der verbauten Hardware und der sich daraus ergebenden Leistung nicht negativ aufgefallen, auch meine Bekannten und Verwandten, die das schöne Stück Technik ausprobieren durften, sagten, dass das Gewicht „in Ordnung“ sei. Wenn es also kein reines Tablet sein soll, lässt sich über diesen Punkt hinwegsehen. Ist das Surface Pro aber für die reine Tablet-Nutzung vorgesehen, könnte es sich auf Dauer als zu schwer erweisen. Es muss aber auch gesagt werden, dass nicht nur das Surface Pro relativ schwer ist. Das Acer W701, welches auch einen i5-Prozessor besitzt, wiegt satte 950 Gramm. Dafür ist aber auch das 11,6 Zoll Display und somit das größere Gehäuse ursächlich.

Schwerer wiegt indessen eine Hürde, die mit der Bedienung des Desktops zusammenhängt, denn die Navigation in dieser Umgebung mithilfe des Fingers hat sich gelegentlich als Problem dargestellt. Gut lesbare, aber kleine Kontextmenüs und sonstige Bedienelemente von ähnlicher Größe sind mit dem Finger teilweise schwer erreichbar, so dass entweder eine höhere Skalierung oder der Rückgriff auf andere Hilfsmittel erforderlich ist. Eine Anhebung des Standardwerts der Skalierung führte gelegentlich zu Unstimmigkeiten in der Darstellung, weshalb ich mich für letztere Möglichkeit entschied.
Gemeint ist der mitgelieferte Wacom-Eingabestift; die ansteckbaren Tastaturen nebst Touchpad stehen in diesem Szenario schließlich nicht zur Verfügung. Der Eingabestift dient als Ersatz für den Mauszeiger und erfordert aufgrund dessen ein Umdenken. So lässt sich mit diesem zum Beispiel nicht auf die Art und Weise Scrollen, wie es die Fingerbedienung erlaubt. Praktisch ist außerdem die „Einblendung“ der Stiftspitze auf dem Bildschirm, noch bevor er das Glas tatsächlich berührt. Sofern der Nutzer diesen druckempfindlichen und mittels Magnet am Gehäuse verstaubaren Stift immer bei sich hat, muss er auf den Desktop nicht gänzlich verzichten. Positiv ist in diesem Zusammenhang auch, dass das Surface Pro den sich nähernden Stift erkennt und den Bildschirm augenblicklich für die Eingabe durch den Finger oder aber durch den Handballen sperrt. Folglich darf neben dem Stift auch die Hand den Bildschirm berühren, ohne dass es zu Fehleingaben kommen könnte. Kritik muss sich Microsoft im Hinblick auf die Umsetzung der Stifthalterung gefallen lassen. Die an sich gute Idee, den Stift am Steckplatz des Akkukabels zu befestigen, wird durch die Instabilität getrübt. Selbst wenn das Surface Pro in einem Rucksack transportiert wurde, musste ich im Anschluss feststellen, dass der Stift sich aus der magnetischen Halterung gelöst hatte.

Einsatz als Ultrabook

Der Einsatz als Ultrabook wird in diesem Review als das Arbeiten in Verbindung mit dem Touch-/Type-Cover definiert. Als Ultrabook lässt sich das Gerät durchaus nutzen, es soll schließlich auch aus der Herstellerperspektive Desktop-Systeme ersetzen. Sucht man Aspekte, die gegen den idealen Ultrabookersatz sprechen, kommen drei Dinge in Betracht:

  1. Die Bildschirmgröße
  2. Die Akkulaufzeit
  3. (Das fehlende CD-Laufwerk)

Die Größe und das Gewicht des Surface Pro wurden bewusst nicht in diese Aufzählung aufgenommen, da es in diesen Disziplinen die Konkurrenz schlägt oder  zumindest gleichauf liegt mit den Spitzenmodellen anderer Hersteller. Das wird in der Tat sehr selten berücksichtigt, wenn das Gewicht und die Dicke des Surface Pro kritisiert werden. Betrachtet man etwa das Acer Aspire S7, das mit seinen 1,22 cm geringfügig dünner als das Surface Pro ist, verliert Acers Ultrabook das Duell zumindest in Bezug auf das Gewicht (1,08 kg vs. 903 g).

Das optische CD-Laufwerk ist deshalb in Klammern gesetzt, weil Ultrabooks sie in der Regel ebenfalls nicht besitzen. Ist man aber auf ein solches unbedingt angewiesen, bedarf es einer externen Lösung oder einer anderen Geräteklasse. Anders verhält es sich bei der Bildschirmgröße. Obwohl sie weder zu klein noch zu groß ausfällt, wünscht man sich vorwiegend in diesem Szenario ein größeres Display, während sich die Größe von 10,6 Zoll im Rahmen der Nutzung als Tablet nicht negativ bemerkbar macht. Letztlich bleibt dieser Punkt Geschmachs- und Gewohnheitssache. Als Nutzer eines 13,3 Zoll Windows 7 MacBooks hat es immerhin einige Tage gedauert, bis ich mich an die neuen Maße gewöhnt habe. Der Akkulaufzeit stehe ich differenziert gegenüber, denn sie hängt entscheidend von dem Nutzungsverhalten ab. In einem gemessenen Testlauf hielt der Akku des Surface Pro bei 50-prozentiger Bildschirmhelligkeit und im ausbalancierten (Energie-)Modus 4 Stunden und 42 Minuten; dieser Wert hätte aber auch höher ausfallen können. In diesem Zeitraum befand ich mich größtenteils in der Desktop-Umgebung sowie im Internetexplorer, spielte aber auch ein ca. 30 minütiges Video ab und verbrachte außerdem etwas Zeit (insgesamt 10 Minuten) mit dem Versuch, meinen Jetpack Joyride Highscore zu knacken. Meinen Ansprüchen genügt die Akkulaufzeit, weil mein MacBook mittlerweile eine Höchstlaufzeit von 3-4 Stunden erreicht. Vielen Nutzern werden 4-5 Stunden allerdings nicht ausreichen, so dass dieser Punkt vor der Kaufentscheidung in Erwägung gezogen werden muss.

Eine Funktion des Surface Pro soll an dieser Stelle gesondert gewürdigt werden: Der Kickstand und die damit einhergehende Möglichkeit, das Gerät auf dem Schoß zu bedienen. Das ist man schließlich von Notebooks (jeder Art) gewohnt. Entgegen den unzähligen negativen Erwähnungen diesbezüglich muss ich eine Lanze für das Surface Pro brechen. Es mag mit meiner Bein-/Oberschenkellänge zusammenhängen, aber das Gerät ließ sich unerwartet komfortabel auf meinem Schoß bedienen. Obwohl ich aufgrund der relativ kurzen Testphase kein ausführliches Video zum Gerät drehen konnte, habe ich zumindest einen ausgesprochen kurzen Videobeweis zu diesem Thema in unseren YouTube-Kanal geladen. Microsoft hätte sicher auch die Möglichkeit einbauen können, den Neigungswinkel des Kickstands selbst zu bestimmen, um so unterschiedliche Präferenzen zu adressieren. Der status quo hat mich persönlich allerdings nicht beeinträchtigt.

Sonstiges

Schließlich möchte ich auf die Wärmeentwicklung, die Lüfterlautstärke und die Tastaturen des Surface Pro kurz eingehen. Sowohl die wahrgenommene Wärme als auch die Lautstärke der Lüfter hielten sich im vorliegenden Test in Grenzen. Nach einigen Stunden und abhängig von den laufenden Prozessen nimmt die Erwärmung des Gehäuses zwar zu, sie war aber zu keinem Zeitpunkt übermäßig und ebenso wenig verursachte sie (Beinahe-)Verbrennungen. Noch unerheblicher ist die Lüfterlautstärke, die ich sogar in einer ruhigen Universitätsbibliothek nur mit Mühe wahrnahm. Will man sie unbedingt hören, schafft man das auch, aber auch hier ist der Verweis auf gleichartige Ultrabooks und Tablets angebracht. Es kann nicht erwartet werden, dass das Gerät im aktuellen Stand der Technik ohne eine aktive Lüftung auskommt. Selbst zukünftige Prozessorgenerationen aus dem Hause Intel müssen sich in dieser Hinsicht noch in finalen Geräten beweisen. Das heißt: Die Wärme ist nicht unangenehm wie oft berichtet wird und die Lüfter sind dergestalt konstruiert, dass der Luftstrom möglichst effizient verläuft.

Das Touch-Cover durfte ich schon während meines Surface RT Tests nutzen, musste aber viele Stunden üben, um Texte einigermaßen schnell tippen zu können. Diese Gewöhnungsphase entfiel beim Type-Cover fast gänzlich, lediglich die nicht vorhandenen Spalten zwischen den Tasten können am Anfang herausfordernd sein, so war jedenfalls in meinem Fall. Müsste ich mich zwischen einen der Tastaturen entscheiden, würde die Wahl auf das Type-Cover fallen, denn längere Texte lassen sich mit ihr deutlich komfortabler schreiben.

Fazit

Obwohl sich das Surface Pro schwer zuordnen lässt, ist es mehr Ultrabook, denn Tablet. Deshalb ist es unangemessen, es mit dem Surface RT oder anderen Windows RT-/Android-/Apple-Tablets zu vergleichen. Die zum Einsatz kommende Ivy Bridge Technik benötigt noch aktive Lüftung, dafür bietet sie aber ein Mehr an Leistung im Vergleich zu reinen Tablets. Da die ansteckbaren Tastaturen keinen integrierten Akku enthalten, fällt die Akkulaufzeit leider dürftig aus, ermöglicht dadurch aber immerhin ein schlankes Design, sofern man es der Ultrabook-Kategorie zuordnet. Über Preise lässt sich immer streiten, denn jeder Konsument besitzt einen anderen Reservationspreis. 979€ für die 128GB Version und 879€ für die 64GB Variante sind auch objektiv gesehen kein Schnäppchen, wenn man sie mit den Preisen ähnlicher Geräte vergleicht. Hinzu kommt, dass diese Preise noch kein Touch- oder Type-Cover enthalten. Ich konnte beim Kauf des 128GB Modells dank gutscheincodes.de einige Prozent sparen, was aufgrund der Kurzlebigkeit vieler Gutscheine aber oft Glückssache ist.

Hinzu kommt, dass Microsoft das Surface Pro zu spät in Deutschland eingeführt hat. Ein Fehler, den ich auch während eines Microsoft Events angesprochen habe. Zwar ist nicht sicher, ob das Redmonder Unternehmen in naher Zukunft einen Nachfolger des Surface Pro vorstellen wird, es ist aber sicher, dass eine zweite Generation angekündigt wird – sei es in diesem Monat oder im darauf folgenden Zeitraum. Wer mit den im Review genannten Einschränkungen leben kann, dem ist zu empfehlen, dieses Gerät mindestens in die engere Wahl einzubeziehen. Andernfalls sollte auf die nächste Generation gewartet werden, sie lässt, wie schon erwähnt, vermutlich nicht lange auf sich warten.

Über den Autor

„Die Planer planen, und das Schicksal lacht darüber.“

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winwin
Mitglied

Lasst mal bitte diese Hinweise auf die super Angebote für das gute alte Surface Pro. Wie soll ich meins denn zu einem guten Preis versteigert kriegen, wenn das Pro 3 endlich da ist?
😀

k1ck4ss
Mitglied

Für nen hunni kannst mir deines schicken 😉

averroes
Mitglied

„Als Nutzer eines 13.3 Zoll Windows 7 MacBook Pro..“ – Der Rest des Artikels war gut, aber damit hast du bei mir alles verspielt :/

Hurrican1990
Gast

Hab mir gerad die 128 GB Variante für 916€ bestellt:) Freu mich schon!;)

Sebastian D.
Gast

Mit oder Ohne Cover?

Hurrican1990
Gast

Ohne. Das Cover hab ich seperat bestellen müssen…

leikas
Mitglied

Hab die möglichkeit das rt mit update gutschein auf windows 8.1 plus touch cover für 241euro über die schule zu bekommen, lohnt sich das oder eher nicht?
Muss mich bis morgen entscheiden

H3NMANN
Gast

Hol dir das Ding! Für 241€ kannst du eigentlich nichts falsch machen!…Schnäppchen…

leikas
Mitglied

Als 32 gb version 😉

HTC N7LS
Mitglied

Natürlich lohnt sich das!!!!
Ich hab für mein rt 32 gb damals 579€ bezahlt!

leikas
Mitglied

Habs genommen mit type cover 282€ 😉

HTC N7LS
Mitglied

Frechheit!

H3NMANN
Gast

Gutes Schnäppchen! 🙂

leikas
Mitglied

Die hälfte meiner klasse hat sich eins gegönnt, und bis jetzt 400 leute an der ganzen schule 😀

HTC N7LS
Mitglied

Ich will an deine Schule 😀

H3NMANN
Gast

Wie viele seid ihr denn an eurer Schule?

leikas
Mitglied

Gute frage, ist eine berufsschule.
Hab aber heute die info bekommen dass es vielleicht doch nicht wird wenn es insgesamt über 17tausen euro geht und bis jetzt sind es schon über 100 tausend 😀

chsr40
Mitglied

Das Surface Pro gibt es aktuell in allen Varianten mit 10% Studenten-Rabatt im Microsoft-Store. Außerdem kommt bald die 256gb Variante fur 1199€ bzw. $ auf den Markt!

CuChillo
Mitglied

Schade, dass das Gerät so spät erschienen ist, jetzt kommen schon bald die neuen Tablets mit Haswell. Aber schöner Artikel

SchatiWP
Mitglied

Eine bessere Gtafikkarte und ich hab ein allround Gerät für mich 🙂

Kaue
Mitglied

Danke für den Textbeitrag. Ich frage mich immer ob ich mir für das Studium ein pro oder rt leisten soll. Die Akkulaufzeit des pro finde ich bei 4-5 h leider was zu schwach

Rocco
Mitglied

Kommt wohl auf die Art des Studiums an, wenn Office als umfangreichste Anwendung reicht, dann langt das RT. Die Akkulaufzeit meines PRO könnte mir auch manchmal 2-3 Stunden länger sein, aber ich komme klar, auch mit dem Speicher komme ich gut aus. Was ich bislang allerdings vermisse ist ein KFZ-Ladekabel, daran hat MS scheinbar noch gar nicht gedacht, gerade für Leute die im Aussendienst arbeiten wäre das Surface Pro interessant, aber ohne Ladekabel fürs Auto!?

wori
Gast

Nur als kleine Anmerkung, falls es Dir noch nicht bekannt ist:
MS gibt die RT vergünstigt über Bildungseinrichtung an die Studenten/Schüler ab.
WPArea hat darüber berichtet.

H3NMANN
Gast

Wenn du Geld hast, kauf dir ein Surface Pro. Aber da du ein junger Student bist und noch nicht so viel verdienst würde ich sagen, dass du wohl zum Surface RT greifen musst. (Ich weiß zwar nicht wie das bei dir finanziell aussieht, aber viele Studenten sind oftmals alles andere als Zahlfreudig)

maddin2410
Gast

Ich hab das RT fürs Studium gekauft. Bin voll zufrieden damit. Zumahl ja Office vorinstalliert ist. Einziger Nachteil ist, dass keine Makros in Excel laufen.

Hurrican1990
Gast

Wenn er Student ist aber trotzdem ein vollwertiges Win8 haben will, sollte er sich vll bei Samsung oder Acer mal umschauen…haste halt kein Surface, aber vollwertiges Win8 zum Surface RT Preis.

STP
Mitglied

Oder ASUS!

„VivoTab Smart“ vollwertiges Windows zum kleinen Preis
„VivoTab“ vollwertiges Windows zum hohen Preis dafür aber mit Wacom Digitizer

vipermuh
Mitglied

Ebenfalls vielen Dank für den tollen Testbericht. 😉

thepope
Mitglied

Okan, danke für Deinen Test. Besser hätte man Ihn nicht schreiben können. Ob das Ding nun gekauft oder eine Leihgabe war ist so nebensächlich wie die chemische Zusammensetzung des Gehäuses. Leider können einige Ihren Neid nich unterdrücken. Naja, es kann halt nicht jeder gute Artikel schreiben! Danke

Trytogetme
Mitglied

Der Autor wiederspricht sich ja mehrmals Selbst.
Hat der das Teil nun Von Microsoft ?
Zitat: „Als Microsoft mir vor knapp zwei Wochen freundlicherweise ein Rezensionsexemplar des Surface Pro mit Windows 8 Pro zur Verfügung stellte, machte ich mir schon vor der Inbetriebnahme Gedanken über den am Ende zu verfassenden Erfahrungsbericht. “

oder selbst gekauft?
Zitat: „Ich konnte beim Kauf des 128GB Modells dank gutscheincodes.de einige Prozent sparen, was aufgrund der Kurzlebigkeit vieler Gutscheine aber oft Glückssache ist.“

Und zudem gibt es nur 4 selbst geschossene Fotos… Anfänger

wori
Gast

@Opi
Es wird sich um eine MgLi-Legierung handeln. Diese Legierung wird in der Raumfahrt und in der Rüstungindustrie verwendet. Es ist leichter und stabiler als eine Al-Legierung. Diese Legierung gehört zum Feinsten und Besten. Gibt es übrigens nicht auf dem freien Markt
Deinen Rat an MS solltest Du für Dich selbst beherzigen.

Opi
Mitglied

Ich arbeite in der Luftfahrt bzw. Rüstungsindustrie und Magnesiumlegierungen kommen nur seltenst vor, aufgrund der schlechten Belastbarkeit.

wori
Gast

„Fachmann“ ich schenk Dir mal einen Link dazu: http://tu-freiberg.de/ze/magnesium/werkstoff.html

dg
Mitglied

EADS?

wori
Gast

Falsche aber entlarvende Antwort.
Richtig ist, daß zu den Legierungshauptkomponent noch Al hinzukommt.

Brausepaul
Mitglied

….für ein Leichtbau Gehäuse sollte es aber langen, muß ja schließlich nicht zum Mond fliegen.

Hurrican1990
Gast

Und DSLR-Kameras haben auch Magnesium-Gehäuse…:)

winwin
Mitglied
Das iPad ist ein geniales Tablet. Aber für mich nur als Zweitgerät denkbar. Als Erstgerät brauche ich nach wie vor einen PC. Mit dem Surface Pro habe ich einen PC erworben, der leistungsfähiger ist als der letzte Desktop-PC, den ich besaß. Das war ein Lenovo All in One. Den habe ich über eBay verkauft. Zum Surface Pro habe ich mir einen 24″-Monitor, den HDMI-Adapter aus dem Zubehörangebot für das Surface Pro und ebenfalls von Microsoft die Wedge Mobile Tastatur und die Wedge Touch Mouse gekauft. Damit verbunden verwende ich das Surface Pro als Desktop-PC. Zum Surface Pro habe ich das… Read more »
blau34
Mitglied

Spannend wie viele hier ein Surface Pro haben.
Ich kann mich Der Meinung nur anschließen.

H3NMANN
Gast

Kann mich dir nur anschließen!

RaWiSH
Mitglied

Vielen Dank für den interessanten Test!

zenun
Mitglied

Super geschrieben! Danke Okan

Opi
Mitglied

Wie dick und schwer ist das Pro inkl. Typecover?

H3NMANN
Gast

Es wiegt stolze 900 Gramm!

BerndOH
Mitglied

Das Type-Cover ist ca. 2mm dick (geschätzt). Finde es vom Gesamtgewicht her unwesentlich. Ich habe um das Surface noch eine Lederhülle zum Schutz, damit kann ich zus. dasTypecover im geschlossenen Zustand am Bildschirm fixieren, so dass es nichtungewollt aufklappt. Den Stift kann man genialerweise dann oben am Bildschirmrand an dem Ledercover / Ledercase einklippsen, so dass er nicht verloren geht.

Opi
Mitglied

Ich meinte das Typecover, nicht das Touch.

Wie gesagt, wie schwer und dick ist das Pro mit zugeklappten Typecover?

Ich dachte viele haben hier so ein Teil und können präzise Antworten geben?

Sebastian D.
Gast

Dazu gibt es doch in diversen anderen Rezesionen zuverlässige Daten.

BerndOH
Mitglied

Der Test deckt sich mit meinen Erfahrungen im Umgang mit dem Surface Pro.
Kannst Du folgenden Test für mich machen?
Verbinde ein Lumia 920 per Bluetooth mit dem Surface Pro.
Bei mir klappt das leider nicht, es bricht ständig ab. Mit einem Samsung oder IPhone klappt es dagegen ohne Probleme.
Sonderbar, oder?

blau34
Mitglied

Erklär erst mal was genau Du machen möchtest.
Verbinde es mit Blutooth ist doch sehr weitläufig!
Ich habe beide Geräte hier. Was genau soll erreicht werden?

BerndOH
Mitglied
Ich möchte das Lumia 920 als Ersatz für das fehlende 3G-Modul im Surface nutzen. Quasi als tethering; das tethering soll jedoch grundsätzlich mit dem 920 nicht möglich sein. Trotzdem möchte ich ab und zu per BT verbinden, um mal eine Datei direkt auszutauschen. Geht aber leider nicht. Übrigens: es ist sehr(!) einfach und sehr schnell eine BT-Verbindung zum Einstieg in das Mobilfunknetz herzustellen. Es gibt dazu in der Taskleiste eine Möglichkeit, ein Smartphone sehr schnell zu verbinden wenn ich mal keinen Stick verwenden möchte (läuft übrigens mit dem web’n’walk ohne Probleme und mit jeder SIM-Karte bei mir). Im Lumia habe… Read more »
blau34
Mitglied

Blutooth zickt tatsächlich rum.
Mus mal forschen warum. Da ich keinen wirklichen Grund für eine Blutooth Nutzung habe ist mir das bisher nicht aufgefallen.

BerndOH
Mitglied

@blau34: Du hast Recht. Ich habe schon überall rumgefragt. In der Regel scheitern die Antworten an der Verfügbarkeit des MS Surface. Das hat sich ja nun geändert.
Ich habe Nokia und Microsoft angeschrieben – leider ohne Erfolg. Keine Antwort, kein Stellungnahme.
Alternativ werde ich das Lumia in Verbindung mit dem MS Surface nun per WLAN verbinden, es bleibt mir wohl nix anderes übrig. Die Akkulaufzeit werde ich beobachten.
Aber vielleicht erhälst du irgendwoher eine Erklärung warum es per BT nicht geht.
Du darfst mich gerne persönlich kontaktieren wenn es zu diesem Thema was Neues gibt.
Danke
Bernd

blau34
Mitglied

Win RT 8.1 geht auch nicht. Der Trick kurze Geräte Namen zu verwenden hilft auch nicht. Da muss was von Nokia kommen.

BerndOH
Mitglied

Da sind wir schon näher beieinander – forsche bitte weiter….

blau34
Mitglied

Klar geht das Lumia als Brücke ins I-Net. Das Zauberwort heißt Wlan Tethering.
Ist doch eine Standardfunktion des Lumias. Internetfreigabe ist Dein freund!

HTC N7LS
Mitglied

Dafür sollte WLAN am Smartphone dann ausgeschaltet sein.

BerndOH
Mitglied

@blau34: Du hast leider meine Frage nicht verstanden. Es geht um BLUETOOTH!!!

blau34
Mitglied

Was soll der Blödsinn Bluetooth als Brücke ins i-net zu nutzen.
Schwachsinn. Dateien tauschen mag ja noch ok sein.

BerndOH
Mitglied
@blau34: ich glaube, Du hast keine Ahnung worum er hier geht? Warum soll die BT-Verbindung ins I-Net Schwachsinn sein? Mein Lumia hält unter Verwendung von BT viel länger durch und saugt mir den Akku nicht so schnell leer. Das GRUNDPROBLEM ist, dass das Surface GRUNDSÄTZLICH keine BT-Verbindung mit dem Lumia aufbauen (kann). Und wenn Du hier nichts Produktives hinzufügen kannst, dann unterlasse bitte diese belehrenden Beiträge, die helfen her nicht weiter. Und wenn Du ein MS Surface mit Win 8 und ein Lumia 920 Dein Eigen nennst, dann teste es bitte und teile mir Dein Ergebnis mit. Mehr möchte ich… Read more »
STP
Mitglied

Woher willst du wissen dass dein Lumia unter Bluetooth länger aushält wenn es garnicht geht 😉

Aber ja, BluetoothTethering – so sagt man – ist stromsparender.

Fakt ist, dass das Lumia einfach kein BluetoothTethering untertstützt. Das Surface könnte das schon, weil Windows und so!

Datenaustausch (Senden/Empfangen) funktioniert bei mir zwischen Desktop/Tablet/Lumia in beide Richtungen ohne Probleme!

blau34
Mitglied

Lieber Bernd.
Du fragst hier so scheinheilig als ob Du nichts wüsstest.
Dabei hast Du deine Frage schon auf diversen Foren gestellt. Und deine Meinung zum Thema das Lumia hält länger via Bluetooth mag Deine persönliche Meinung sein. Fakt ist das aber nicht. Gerade Bluetooth saugt deutlich mehr. Aber beim nächsten mal sei doch so nett Deine bisherigen Erkenntnisse auch in Deine Frage mit ein zu bauen. Denn Du hast auf anderen Foren schon viele Antworten bekommen.

Hurrican1990
Gast

Das Gerät ist echt cool, ohne Frage. Wollte es mir auch fürs Studium kaufen, aber wenn in den nächsten Monaten wirklich eine neue Generation vorgestellt wird, warte ich lieber noch…

Finalizer
Mitglied

Dieser Artikel ist klasse geschrieben. Kompliment!

Smueve
Mitglied
Schöner, ausgewogener Artikel. Und der endlich mal mit den Schmähungen aufräumt, wie zu schwer (als ob man das Teil mit ausgestreckten Armen stundenlang vor sich herträgt, um darauf zu tippen), zu lauter Lüfter ect. Einziger Wehmutstropfen, der mich vom Surface Pro derzeit abhält ist die erwähnte Tatsache, dass Microsoft viel zu lange damit gewartet hat, es auf dem deutschen Markt einzuführen. Ein Surface RT (mit seinen Schwächen) einzuführen und das Pro nur anzukündigen, während es in anderen Ländern schon längst zu haben ist, ist schon ziemlich gewagt. Da ich es nicht dringend brauche, warte ich auf die nächste Generation, in… Read more »
herrmayer
Gast

Ja, jeder weiss, dass in 3 Monaten die neue Generation wohl vorgestellt wird, wenn MS im Rhythmus bleibt. Es war viel zu spät das SF-PRO uns hier im Mai als Lagerräumer vor zu setzen.

Hoffe mit dem neuen weltweit ersten Superstorekonzept in Berlin bekommt auch Deutschland generell bei der Auslieferung von Hard-und Software wieder eine höhere Einstufung.

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