Nokia Lumia 735 im Test: Bester Weg zum idealen Smartphone

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Lumia Lumia 735 grün green review front

Das Nokia Lumia 735 ist eines der beiden letzten Smartphones, die noch unter dem Nokia-Branding erschienen sind, allerdings gehörte die Geräte & Dienste-Sparte des finnischen Unternehmens mittlerweile bereits zu Microsoft. Frühestens 2016 wird das Branding des ehemaligen Handypioniers wieder auf einem Gerät zu finden sein und bis dahin ist das Lumia 735 die letzte Erinnerung, die daran bleibt. Ob die Finnen danach auch noch Windows Phone-Geräte herstellen werden, liegt allein bei Microsoft und dem Erfolg der Plattform. Für die Redmonder ist dieses Smartphone von zweierlei Bedeutung, es ist Fluch und Segen zugleich. Einerseits freut man sich selbstverständlich über jedes verkaufte Gerät, das die Bekanntheit des eigenen mobilen Betriebssystems steigert. Andererseits ist Nokia spätestens seit der Vorstellung des unter ihrem Namen vertriebenen N1- Android-Tablets als Konkurrenz anzusehen und ein größerer Erfolg des Nokia Lumia 735 würde aufgrund des Brandings marketingtechnisch vorrangig dem Nokia-Konzern in die Hände spielen.

Design, Verarbeitung & Haptik

Lumia Lumia 735 grün green review back seite side

Designmäßig folgt das Lumia 735 einigen großartigen bzw. einzigartigen Smartphones von Nokia, nämlich dem N9, Lumia 800 und dem Lumia 920. Es besitzt dieselben charakteristischen Abrundungen, die sich längs von unten nach oben ziehen und an den Enden jeweils abrupt aufhören, was dort eine Fläche und an den Ecken scharfe Kanten hinterlässt.

Im Gegensatz zu all seinen designtechnischen Vorgängern besitzt das Lumia 735 keinen Metallstreifen bei der Kamera, was das Design des Smartphones noch etwas moderner und schlichter aussehen lässt und viel eher die Einfachheit von Windows Phone wiederspiegelt. Auch die Vorderseite des Geräts folgt dieser Designphilosophie und neben dem Nokia-Logo unter der Hörermuschel und der Frontkamera gibt es nichts, was ins Auge stechen will. Keine sichtbaren Sensoren, keine kapazitiven Touch-Tasten und auch ein Display, von dem man bei frontaler Betrachtung nicht erkennen kann, wo es anfängt und endet.

Auf den Flächen an Ober- und Unterseite des Lumia 735 befindet sich der 3,5mm Kopfhöreranschluss sowie der Micro USB-Port, die jeweils mittig positioniert sind. Rechts finden sich sämtliche Hardware-Tasten des Geräts, nämlich der in der Mitte befindliche Ein-/Aus-Schalter sowie die fingerbreit darüber liegenden Lautstärkewippen. Diese bestehen aus Polycarbonat und sind hervorragend verarbeitet, sitzen fest an ihren Plätzen und geben ein tolles Feedback beim Drücken. Die Tasten sitzen in dem Cover, welches jederzeit ausgetauscht werden kann und in den Farben Schwarz, Weiß, Orange und Grün erhältlich ist. Letzte beiden Farben sind lediglich beim Lumia 735 matt und sehen zumindest unserer Meinung nach deutlich besser aus als die glänzende Optik der Hüllen beim Lumia 730.

Design ist allerdings vorrangig eine Frage des Geschmacks und nicht jeder wird sich – auch aus Gründen der Unversehrtheit nach Stürzen – mit den scharfkantigen Ecken des Lumia 735 anfreunden können. Das Lumia 735 sieht insgesamt zweifellos großartig aus und ist unserer Meinung nach ein hervorragendes Beispiel für ein gutes und einzigartiges Produktdesign. Dies heißt nicht, dass es zwangsläufig jedem gefallen muss, es ist dennoch ein Design, von dem man beim ersten Anblick nicht genug bekommt.

Das Display

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Das Lumia 735 ist mit einem 4,7-Zoll HD-AMOLED Display ausgestattet, das von Anfang an überzeugen konnte, allerdings bei weitem nicht so sehr wie jenes des Lumia 930. Die Farbdarstellung ist hervorragend, wenn auch etwas übersättigt, was sich allerdings in den Einstellungen manuell korrigieren lässt.

Die Schwarzwerte sind überragend, hierfür sorgt vor allem Nokias eigene Clearblack-Technologie, die den Unterschied zwischen Display und Rand zumindest bei frontaler Betrachtung komplett verschwinden lässt. Die Weißwerte sind als gut zu bezeichnen, da größere weiße Flächen etwas warm dargestellt werden. Die Blickwinkel sind stabil und lediglich bei Betrachtung aus sehr spitzen Winkeln gewinnt das Display etwas an Sättigung dazu. Dies dürfte aber bei alltäglicher Benutzung kaum auffallen, lediglich unter Umständen dem Sitznachbarn des Sitznachbarn im Zug.

Die Pixeldichte von knapp 320 ppi reicht auf jeden Fall aus, um auch kleinere Inhalte lesbar darzustellen und Pixel sind nur in Ausnahmefällen und bei sehr genauer Betrachtung sichtbar. Es ist zwar fern von der Pixeldichte heutiger High-End Smartphones entfernt, allerdings wird man bereits hier für die Suche nach vereinzelten Pixeln eine Lupe benötigen. Leicht auffällig ist dagegen eine andere Eigenheit des Lumia 735 und zwar, dass das AMOLED-Display eine geringe Körnung aufweist, die vor allem beim langsamen Wischen über die einfarbigen Live-Tiles zu sehen ist.

Schon bei unserem ersten Hands-On mit dem Lumia 735 war uns aufgefallen, dass das Display nach einem kurzen Drücken der Ein-/Ausschalt-Taste verhältnismäßig langsam von innen nach außen ausgeleuchtet wird. Dies trifft jedoch nur dann zu, wenn die Helligkeitsregelung auf automatisch gesetzt ist, ansonsten wird das Display genauso schnell wie bei allen anderen Smartphones beleuchtet. Das Glance Screen-Feature wird vom Lumia 735 nicht unterstützt und daher wird der Vorteil des verbauten AMOLED-Displays nicht vollumfänglich genutzt. Ich persönlich vermisse dieses Feature nicht, da man das Display meist ohnehin fast schon reflexartig einschaltet, wenn man es aus der Hosentasche zieht. Wer dabei Akku sparen will, kann stattdessen einen schwarzen Sperrbildschirmhintergrund auswählen.

Software & Performance

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Betrieben wird das Nokia Lumia 735 von einem Snapdragon 400-Prozessor, dem ein Gigabyte Arbeitsspeicher zur Seite steht, womit es sich performancemäßig etwa neben, wenn nicht sogar über den ersten Windows Phone 8-Flaggschiffen positioniert.

Die Performance reicht auf jeden Fall aus, um Windows Phone 8.1 stets flüssig auszuführen und Wartezeiten bei App-Starts zu verhindern. Es kam während unseres Tests nie zu Rucklern und sämtliche Apps des täglichen Gebrauchs liefen ohne Schwierigkeiten. Das Fortsetzen von Apps ist dank des Arbeitsspeichers von einem Gigabyte überhaupt kein Problem und sorgt für eine kontinuierliche Benutzung des Smartphones. Aktuelle Spiele aus dem Windows Phone Store laufen ebenfalls ohne Probleme, lediglich die Ladezeiten sind etwas länger als beim Lumia 930. So lässt sich Asphalt 8 beispielsweise komplett ruckelfrei darauf spielen, bei Riptide GP2 kommt es gelegentlich dazu, dass das eine oder andere Frame ausgelassen wird, allerdings behindert dies nicht den Spielspaß und wird den meisten Nutzern vermutlich gar nicht auffallen.

In Sachen Software handelt es sich beim Lumia 735 um Windows Phone 8.1 mit dem Nokia-exklusiven Denim-Update. Windows Phone hat einen langen Weg hinter sich und sich so weit entwickelt, dass es einem mobilen Betriebssystem würdig ist. Es hängt iOS und Android in wenigen Punkten hinterher und wenn, dann in einzelnen für wenige Nutzer unentbehrlichen Funktionen, deren Fehlen auf der anderen Seite durch Windows Phone-exklusive Features ausgeglichen wird. Kritik an Windows Phone 8.1 gibt es beim Lumia 735 vor allem aufgrund des Startbildschirms, auf dem die dritte Live Tile-Spalte nicht auf zwei reduziert werden kann. Viele Nutzer wünschen sich, die Möglichkeit zu erhalten, dieses neue Feature wieder zu deaktivieren.

Vorinstalliert sind zudem einige Nokia-exklusiven Apps, die das Nutzererlebnis im Vergleich zu anderen Windows Phone-Geräten durchaus aufwerten, sofern man diese Apps auch benötigt. Die Anwendungen zur Fotobearbeitung sind einzigartig und zählen zu den besten im Windows Phone Store, doch auch diese benötigt nicht jeder. Die früheren Vorteile von Nokia-Smartphones durch Apps wie Lumia Beamer, Xpress, Ringtone Maker, Photobeamer und HERE, die früher fehlende Funktionen kompensiert hatten, haben entweder ihren Weg auf andere Windows Phones gefunden oder wurden durch alternative Apps ersetzt.

Den großen Mehrwert bieten Nokia-Smartphones lediglich in den Einstellungen, in denen die Helligkeitsmodi, das Farbprofil und die Vibration der Touch-Tasten konfiguriert werden können. Dies sind großartige Funktionen, die Microsoft standardmäßig in Windows Phone integrieren sollte.

Akkulaufzeit

Der Qualcomm Snapdragon 400-Prozessor hat sich kombiniert mit dem HD-AMOLED Display als äußerst effizient herausgestellt. Die Akkulaufzeit des Lumia 735 ist großartig und für die Größe des Smartphones überragend.

Bei relativ starker Nutzung, sprich längerem Lesen des RSS-, Facebook- und Twitter-Feeds, sehr regelmäßigem Schreiben von Nachrichten und aktivem Kommentieren mittels der WParea.de-App kommt das Smartphone problemlos über einen Tag und hat am Ende sogar noch 40 Prozent an Akkukapazität übrig, womit man bei moderater Nutzung, also dem Antworten auf Nachrichten, WParea.de-Kommentare und kurzem Telefonieren, auch einen zweiten Arbeits- bzw. Schultag überstehen kann und es gegen 22 Uhr des nächsten Tages aufladen muss.

Zwei Tage Akkulaufzeit sind bei normaler Nutzung beim Lumia 735 eher die Regel als eine Ausnahme, allerdings sei das Aufladen am Abend dennoch empfohlen, um notfalls am nächsten Tag bei aufkommender Langeweile nicht aufs Spielen verzichten zu müssen.

Telefonie & Sprache

Der Hörer des Lumia 735 befindet sich mittig an der Front des Displays und sorgt für klaren und lauten Klang, was man nicht von allen Nokia-Smartphones kennt. Der Gesprächspartner ist gut verständlich, auch bei etwas lauterer Umgebung. Selbst wird man ebenfalls gut von seinem Gegenüber vernommen.

Die Kamera

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Der Trend, Selbstporträts (Selfies) im Internet zu veröffentlichen, hat Microsoft wohl dazu bewogen, eine 5-Megapixel Frontkamera zu verbauen, die zumindest marketingtechnisch der Hauptkamera die Show stiehlt.

Die Hauptkamera schießt Bilder mit einer Auflösung von 6,7 Megapixel und produziert daher nicht die schärfsten Fotos. Auch bei Aufnahmen mit relativ guten Lichtverhältnissen ist ein ganz leichtes Rauschen zu erkennen und nachträgliches Skalieren der Bilder ist meist keine gute Idee. Details sind oftmals unscharf, kleinere Objekte sind zwar als solche erkennbar, auf einem skalierten Einzelbild wären sie allerdings unbrauchbar. Die Farbreproduktion ist dafür hervorragend und für ein günstiges Mid-Range Smartphone sogar sehr gut. Im Innenraum sind die Bilder meist verrauscht, trotzdem entsprechen die Farben viel eher der Realität als Bilder, die mit dem Lumia 830 aufgenommen wurden.

Für schlechte Lichtverhältnisse und Nachtaufnahmen ist das Lumia 735 eher nicht geeignet, solange man die Belichtungszeit nicht manuell einstellt und sehr ruhige Hände hat. Die Bilder sind auch bei völliger Ruhe und einer sehr hohen Belichtungszeit meist verrauscht, allerdings ist zumindest das dargestellte Objekt zu erkennen. Wenn die Nachtaufnahme ein bewegtes Motiv einfangen soll, wird es bereits zu einer größeren Herausforderung für den Nutzer, ein brauchbares Bild zu erstellen.

Die Kamera-App von Nokia bietet einen enormen Vorteil für Nutzer, die noch mehr aus der Kamera herausholen wollen, als es der Automatik-Modus schafft. Von der Lichtempfindlichkeit, über die Belichtungszeit bis hin zum Fokus lassen sich mittels der sehr intuitiven Kamera-App viele Einstellungen verändern, was leider nicht bei der Frontkamera funktioniert. Diese ist im Vergleich zu sämtlichen bislang von Nokia eingesetzten Frontkameras schlichtweg beeindruckend, was in Anbetracht der bisherigen Versuche auch nicht sonderlich schwer ist. Aufnahmen mit der Frontkamera weisen bei guten Lichtverhältnissen kein Rauschen auf. Die Kamera eignet sich zudem auch in dunklerer Umgebung für Selfies, wobei die Bilder aber ein starkes Rauschen aufweisen.

Sämtlichen Bildern des Lumia 735 ist ein relativ starkes Overprocessing (Überverarbeitung) anzusehen, das sich vor allem in der zusätzlichen Sättigung und Schärfe zeigt. Dies könnte aber per Software-Update verfeinert werden und es ist damit zu rechnen, dass Microsoft davon auch Gebrauch machen wird.

Beispielbilder

Das Fazit

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Mit dem Lumia 735 hat Microsoft bewiesen, dass es keine Flaggschiff-Hardware braucht, um ein beachtliches Gerät zu produzieren. Dass man damit nicht in die Schlacht um die höchsten Werte beim Datenblatt ziehen kann, ist offensichtlich. Doch hinter den eher bescheidenen Werten einer Hauptkamera mit „lediglich“ 6,7 Megapixeln, einem Quadcore-Prozessor mit einer Taktrate von „nur“ 1,2GHz und dem Arbeitsspeicher von „bloß“ einem Gigabyte verbirgt sich ein solides Smartphone, das sich nicht hinter High-End Smartphones anderer Hersteller verstecken darf. Denn die Zahl der Megapixel sagt wenig über die tatsächliche Bildqualität aus, der Prozessor reicht allenfalls, um zumindest von aktuellen Games nicht in die Knie gezwungen zu werden und der Arbeitsspeicher erlaubt schnelles Wechseln zwischen mehreren Apps ohne Verzögerungen.

Ob man nun mit 60 oder 45 Bildern pro Sekunde auf dem Smartphone herumwischt, macht für die meisten Nutzer keinen Unterschied, solange dieser Wert über jahrelange Nutzung konstant bleibt und die Macht darüber liegt allein bei Microsoft und bei der Qualität ihrer zukünftigen Updates. Bisherige Erfahrungen mit der Updatepolitik Microsofts sind größtenteils positiv, zumindest in Bezug auf die Performance.

Wer derzeit ein Smartphone sucht, der sollte einen genauen Blick auf das Lumia 735 werfen – auch, wenn man bereit ist, beispielsweise 600 Euro für das neue Gerät aufzuwenden. Bis auf die Kamera steht das Gerät einem Flaggschiff-Smartphone in nichts nach, was man im alltäglichen Gebrauch vermissen könnte. Es besitzt zwar keine 3D-Kamera, keinen Fingerabdruck-Sensor und auch keinen Pulsmesser, aber nicht jeder benötigt diese Komponnten unbedingt in einem Smartphone. Das Lumia 735 ist ein ganz einfaches Smartphone mit guter Performance, einem schönen Display, zwei insgesamt guten Kameras, einer sehr soliden Verarbeitung und einem wundervollen Design. All dies zu einem äußerst fairen Preis. Das Lumia 735 ist unserer Meinung nach auf jeden Fall eine Empfehlung wert. Weiter unten findet ihr die Galerie und ein Video-Review zum Lumia 735!

Galerie

Video


Über den Autor

19 Jahre alt, Redakteur bei WindowsArea.de. You had me at "beta".

113 Kommentare on "Nokia Lumia 735 im Test: Bester Weg zum idealen Smartphone"

  1. Also ich hab seit dem Release ein Lumia 735 und bin bis heute begeistert. Auch nach neuem Software und Firmware Update läuft mein Mädchen ruckelfrei. Akku läuft zwei Tage. GPS wird auch in Räumen in wenigen Sekunden gefunden. Haptik ist ein Knaller und selbst mit kurzen Fingern einhändig zu bedienen (war bei mir kaufentscheidend) und der Blick aufs Display lässt mich jedesmal entzücken. Ich musste „leider“ 299 Euro ausgeben. Heut ist’s schon ab 179 € zu ergattern. Achja, die Frontkamera macht gepaart mit den Lumia-PhotoApps geniale Selfies. Ist jedesmal der Knüller, wenn Androidfreunde die Qualität und die Menge an Gesichtern auf den Bildern sehen. Spiele hab ich nicht auf den Lumias. Die gehören auf die xbox oder playse … zwincker. Sollte mein 735 durch n Sturz kaputt gehen, würde ich heute wieder ein 735 kaufen. Klare Kaufempfehlung

  2. Mich würde noch interessieren, wie es um den GPS-Empfang steht. Beim Lumia 730 ist der jedenfalls wirklich grottig und wenn man etwas recherchiert, dann ist das wohl der Normalzustand bei dem Gerät.
    Ich meine übrigens den Empfang über den reinen GPS-Empfänger und nicht A-GPS.
    Als Beispiel: Das Lumia 630 findet im Flugzeugmodus mit eingeschalteter Ortung auch in der Wohnung nach ca. 5 Sekunden den Standort. Das Lumia 730 unter freiem Himmel nach 10 Minuten noch nicht.

    Wie verhält sich das 735 in der Hinsicht?

    • Besser. Ich hatte das 730 und habe gottseidank (für die Features LTE und QI) gegen ein 735 getauscht. Was da beim Lumia 730 mit dem Navi passiert ist, frag ich mich auch.

  3. Schöner Bericht. Danke!

    Find schade, dass der Glance Screen nicht freigeschaltet wurde. 🙁 Ist doch ein AMOLED Display. Bei meinem 820 mit AMOLED ist’s freigeschaltet.

  4. Habe das L735 kürzlich in einem Shop getestet. Als ich ein Foto öffnete (Vollbildmodus), fand ich keine Möglichkeit mehr, die Touch-Tasten zu betätigen. Ich musste via Nachrichten-Zentrale in die Einstellungen wechseln, um wieder zurück auf den Startbildschirm wechseln zu können. Sind die Touch-Tasten noch nicht in allen Apps durchdacht oder gibt’s da einen Trick?

    • Ich finde die Surfaces vom Preis/ Leitungs Verhältnis gar nicht mal so schlecht. Für mein alten Laptop habe ich ebenfalls 1,5k hingelegt. Und wenn man sich umguckt findet man nur wenig vergleichbares und wenn dann zu ähnlichen oder hast höheren preisen.

      Was mich viel mehr ärgert ist das die OEM die günstigen Geräte mit vernünftigen Specs nutzt mit Android raus hauen…

  5. Der Test könnte auch von meinem ersten Handy handeln, so ’nem 90er Jahre ALCATEL Knochen…. „Körniges Display, kein Glance Screen, scheiss Kamera, Performance wie ein Flagschiff der vergangenen Generation….“ dafür aber n mords Akku und n super Design.

    Selten solch einen subjektiven Bericht gelesen.

    • 830 kam ich aus persönlicher Erfahrung nur wärmstens empfehlen!
      Ich kann die anderen nicht wirklich beurteilen, aber die Speicherkarte und Glance waren ausschlaggebend gegen das 930. Zusätzlich reicht MIR der „schwächere“ (vor allem aber sparsamere) Prozessor des 830 vollkommen aus.
      Gegen das 735 spricht m.M.n. vor allem die schlechteren Hauptkamerafeatures (Kamerataste, Auflösung, Bildstabi).
      Aber alles sind sehr gute Geräte mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

    • Hmm, tough call…
      Derzeit tendiere ich eher zum Lumia 735 wegen: AMOLED-Display (persönliche Präferenz), Design (genauso) und der Haptik. Es hinterlässt bei mir einfach den besseren Eindruck.

      Das 830 hat ein IPS-Display, eine bessere Hauptkamera, ein größeres Display und ist etwas rutschiger in der Hand als das 730. Aber wer Glance, die bessere Hauptkamera und keine Onscreen-Tasten will, kann nur zum NL830 greifen.

      edit: Empfehlen würde ich beide, welches man am Ende nimmt, ist Sache des eigenen Nutzungsszenarios und des Geschmacks.

    • Kannst wahrscheinlich mit allen dreien nichts verkehrt machen. Ich hab das 830 genommen weil das für meine Bedürfnisse der perfekte Kompromiss war. Ich kann das Gerät uneingeschränkt weiter empfehlen.

      Ich hab heute morgen im Bus ein grünes 830 bei einer jungen Dame gesehen, das sieht einfach cool aus!

    • Ich habe weder das 830, noch das 735 – von daher kann ich auch nur über mein 930 berichten.
      Als ich es mir neu angeschafft habe, hatte ich zuerst auch Bedenken wegen der „nur“ 32 GB Speicher.
      Jetzt, nach ca. 3.5 Monaten habe ich noch 18,5 GB frei.
      Im Moment wüßte ich auch nicht, wie ich die noch voll bekommen sollte. Habe jetzt schon so viel Bilder-Müll-muss ich unbedingt mal bereinigen.
      Kamera Top, Performance ebenso und an das fehlende Glance habe ich mich mittlerweile gewöhnt. Natürlich ist Glance ne geile Sache, aber tap to wake lässt es mich vergessen!
      Das Gewicht könnte man vielleicht als störend empfinden, aber ich selber habe mich daran gewöhnt und es fühlt sich dadurch irgendwie sehr hochwertig an.
      Die drei Phones miteinander zu vergleichen passt irgendwie nicht. Das 735 hat „nur“ 4,7″, daher spielt es in einer ganz anderen Liga. Durch seine Größe ist es auch für kleinere Hände geeignet.
      Ebenso spielt der Preis des 7ners in einer ganz anderen Region, so wie das Aussehen.
      Der Allurahmen beim 830 und 930 schaut schon echt edel und teuer aus. Die Einfachheit des Monoblocks beim 735, der durch nichts unterbrochen wird, sieht natürlich schlicht aus-aber dennoch nicht billig.
      Egal welches Phone Du nimmst, Du wirst garantiert nichts verkehrt machen!!!

    • Liegt an den persönlichen Vorlieben… Ich habe das 930 und das 830 zuhause, wobei ich zum 830 tendiere und deshalb das 930 an die bessere Hälfte abgegeben habe… Sd Slot, wechselbarer Akku und der Glance Screen waren für mich entscheidend… Performance technisch bin ich noch an keine Grenzen gestoßen…

    • Alle sind top . Je nachdem was man braucht oder möchte. Für mich war und ist das 930 die beste Entscheidung und ich habe es bis dato nicht bereut ( habe es seit fast 4 Monate) .

    • Nimm das 830, auf Dr. Windows steht ein sehr guter Test! Ich hatte schon viele Lumias, aber dies ist wirklich klasse, vor allem Kamera und Akku!

    • hab n 930
      bin zufrieden aber wenn du keine 20 MP Kamera brauchst dann nimm lieber das 830 🙂
      Bei meinem 930 hält der Akku auch nicht ganz so lange wie ursprünglich erhofft, glaube das ist beim 830 auch besser.

  6. Ich finde es schade, dass es als Erbe des Lumia 800 bezeichnet wird … M.E. Ist dem nicht so. Ein HighEnd Smartphone mit Small-Faktor (4…4,3″) ist es ebenfalls nicht. Man bekommt leider z. Zt. immer nur eines … HighEnd oder(!) Small-Faktor.

    Gruß

    • Naja, hardwaremäßig war das Lumia 800 damals schon im Mid-Range Bereich. Single-Core Prozessoren waren damals im High-End Bereich unüblich und nur, weil es der Hersteller als High-End verkauft, so ist es das nicht gleich. 🙂

      • Naja, das kann man wohl kaum am Singlecore festmachen… das Razr i hat lange Zeit performancemäßig ganz oben mitspielen können mit seinem Intel 1Ghz Singlecore.

        • Hätte können… Das Razr i lief auf der x86-Architektur und sämtliche Android-Apps mussten emuliert werden.
          Man darf doch behaupten, dass man x86 nicht mir ARM vergleichen kann, müssten die Apps nicht emuliert werden, wär das Smartphone sehr interessant gewesen.

          • Für den Endverbraucher war das nahezu unwichtig. Bei mir sind damals alle Apps problemlos gelaufen… mit Ausnahme der Lumix Remote App (…, die es für WP8 bis heute NICHT MAL GIBT)

      • Das Lumia 800 war damals das Top-WP-Smartphone. Kein Gerät hatte mehr als einen Kern, da WP7 dies nicht unterstützte. Das Lumia 900 kam später (kurz vor WP8) und war lediglich größer, ansonsten aber identisch.

    • Du hast absolut Recht. Ich hab das Gefühl, es sind immer mehr nur (repräsentative) Flaggschiffe gefragt. Aber um diese Allegorie fortzuführen: Man braucht in einer Flotte auch kleine, schnelle (und gefährliche) U-Boote, die das (Schlacht-)Feld ordentlich durcheinander bringen können. Und im meinen Augen, war das 800 so ein unerwartetes, kleines Torpedo- U-Boot!

  7. Ein fast schon überschwänglicher Test zum wohl vorerst letzten Lumia mit Nokia-Schriftzug, sehr motiviert geschrieben. Schade, dass Dein Test zum 830 so kritisch ausfiel. Aus meiner Sicht ist es eins der besten Lumias mit exzellenter Kamera!

  8. Für mich ist das Gerät durchgefallen, weil die Kamera-Taste fehlt. Aber wer sowas verknusen kann, dem wird hier ein gutes Smartphone geboten. Ich hoffe allerdings, dass bei den künftigen Flagschiffmodellen von Microsoft die Kamera-Taste weiterhin verbaut ist.

    • Mal ein Vergleich:

      Performance: Beide in etwa gleich, wobei das Lumia 735 leicht vorne ist.
      Kamera: je nachdem von welcher man spricht. Vorne: Lumia Lumia 735, Hinten: Lumia 925
      Akku: Eindeutig Lumia 735
      Display: Lumia 925

      Sonstiges:
      Glance Screen: Lumia 925
      Kabelloses Laden: Lumia 735

      Ich persönlich würde das Lumia 735 vorziehen.

      • Ist echt eine doofe Entscheidung, wenn man auf Kamera (hinten) und Akku wert legt. Beim Design stimme ich dir übrigens voll zu … es geht nichts über die Optik des Lumia 800. Schade ist nur, dass das 735 On-Screen-Tasten hat … dieser Trend nervt mich ziemlich.

      • Auf NPU versuchten die einen 1:1 Vergleich zwischen 830 und 925. Da ist die alte Architektur bei Speicher intensiven Apps wie bei Asphalt usw. Beim Laden und Resume deutlich schneller. Beim Rest nehmen die sich nicht viel. Da sieht es manchmal so aus, als wenn das synchrone Tippen nicht optimal funktioniert, weil da bei mehrmaligem Wiederholen die Sieger wechselten. Interessant waren für mich die speicherlastigen Tests. Offensichtlich ist das Speicher Interface beim SD 400 deutlich langsamer als beim S4 im 92x. Lt Spec’s 4,3 zu rund 8 GB/s. Aber grundsätzlich hast du recht , denn bei officelastigem Alltagsgebrauch gibt es weitestgehenden Gleichstand.

  9. Toller Bericht, Albert. Danke!
    Die beachtliche Laufzeit des Akku ist für mich Kern-Botschaft. Leider gehst du nicht auf den Preis ein, vermutlich ist er noch nicht festgelegt.
    Ach ja: Nett mal deine Freundin kennenzulernen 😉

  10. Guter Test, das Grün wirkt ja fast schon wie türkis.
    Du schreibst im Artikel, dass man bei Lumias die Helligkeit tiefgreifender verstellen kann (also nicht nur zwischen den voreingestellten hoch/mittel/niedrig wählen kann). Wo geht das? Habe die Funktion nicht gefunden und vermisse sie (das „Niedrig“ ist nämlich ziemlich hell)

  11. Schöner Artikel, auch wenn der Designteil zum Schluss hin etwas merkwürdig wirkt.
    Wenn das Phone einem nicht gefällt, kann man doch auch nicht „nicht genug davon bekommen“. 😉

  12. Und zur Displayauflösung, das Galaxy Alpha und andere von der Größe Vergleichbaren (High-End) Geräte haben auch (nur) HD.
    P.s. Ich wäre der letzte, der was gegen eine höhere Auflösung hätte.

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