Skype-Account zukünftig zum Login bei OneDrive, Xbox Live und Co. nutzbar

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Skype Preview Windows 10 Mobile (2)

Nach mehreren Jahren als Tochterunternehmen Microsofts wurde nun ein erster großer Schritt gesetzt, die beiden Angebote von Skype und Microsoft näher zu verknüpfen. Während es bereits seit längerer Zeit möglich ist, sich mit dem eigenen Microsoft-Account bei Skype anzumelden, soll in Zukunft auch der umgekehrte Fall möglich sein.

Wie Skype nun über den offiziellen Blog erklärt, wird der eigene Skype-Name in Zukunft auch zum Login bei diversen Microsoft-Diensten nutzbar sein. Dazu  zählen beispielsweise die Services OneDrive, Office, Xbox Live und Outlook.com. Außerdem werden nun die Account-Daten von Skype komplett durch Microsoft verwaltet, was auch die Änderungen bei der Wiederherstellung des Passworts sowie den Skype Login-Bildschirm erklären soll. Keine dieser Änderungen sollen aber laut Skype etwas daran ändern, wie sich Nutzer bei Skype anmelden können.

Integration als Microsoft-Dienst

Damit wäre Skype dann vollumfänglich in Microsofts Ökosystem integriert, wie es Office 365, Outlook und OneDrive bereits sind. Ob dieser Schritt weitere Veränderungen mit sich bringen wird, ist allerdings unklar. Es trägt aber definitiv dazu bei, dass Skype als Teil des Microsoft Ökosystem wahrgenommen wird.

Ungeklärt ist auch noch, was dies für Skype-Nutzer bedeutet, die ansonsten keine Microsoft-Dienste nutzen. Gelten hier lediglich die AGB von Skype oder findet der gesamte Microsoft Service-Vertrag Anwendung. Interessant wäre damit auch, ob Nutzer so OneDrive nutzen könnten mit der Email-Adresse, die sie zur Registrierung bei Skype angegeben haben.

Dies alles ist Teil einer größeren strukturellen Änderung bei Skype, welche bis Anfang 2017 umgesetzt werden soll. Skype wird damit den Weg in die Cloud finden, was den Dienst stabiler aber auch wandlungsfähiger gestalten soll. Dem fallen jedoch die Apps für Windows 8, Windows RT sowie Windows Phone 8 zum Opfer. Außerdem hat Microsoft zahlreiche Stellen bei Skype gestrichen und kürzlich die Niederlassung in London geschlossen. Laut ehemaligen Mitarbeitern übernehme Microsoft nun die vollständige Kontrolle über Skype, was das Unternehmen zu einem Schatten seiner selbst werden ließe.


Quelle: Skype Blog

Über den Autor

21 Jahre alt, Redakteur bei WindowsArea.de. You had me at „beta“.

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fanta
Mitglied

Jetzt gehört Skype endlich richtig zu Microsoft!!! Vorher war das mit Skype ja irgendwie nur halbe Sache. Ich finde das cool.

TylerDurden
Mitglied

Wenn es denn Skype besser macht in Zukunft. Das Kontaktedurcheinander geht mir ziemlich auf den Zeiger.

the5800user
Mitglied

Etwas zu spät wie ich finde :\

Armin Osaj
Mitglied

+950XL
viel zu spät

errezz
Mitglied

Bedeutet das jetzt quasi, dass ein Skype Account einfach auch ein „Microsoft Account“ ist?

the5800user
Mitglied

Davon ist auszugehen. Kenn jemand mit gleicher mail adresse und gleichem Passwort bei skype und Microsoft. Da sind die Probleme doch vorprogrammiert 🙁

gast
Mitglied

Hmmmmm… Ob das jeder Skyper gut findet? Es hätte durchaus was für sich gehabt, ausgerechnet diesen Dienst separat zu halten.

Solche Entwickelungen führen dazu, dass Kunden ihre Nutzung überdenken.
Meine Outlook.com-Mail nutze ich nur für den Kontakt mit dem MS-Support und OneDrive rühre ich erst gar nicht an.

fanta
Mitglied

Stimmt, aber für Leute die Skype schon haben ist es dann einfacher, auch alle Microsoft-Dienste zu nutzen. Dann brauchen sie dafür kein extra-Konto.

FlennyNator
Mitglied

Warum rührst du nicht mal Onedrive an?

rschuerer@gmail.com
Mitglied

Manche Leute sind hat paranoid

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