Samsung steigt mit dem Odyssey in den Gaming-Notebook-Markt ein

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Samsung passt sich wie kaum ein anderer Hersteller an Trends an und gibt dem Markt im Regelfall genau, was er will, seien dies größere Smartphones, Convertibles oder jetzt Gaming-Notebooks. Der PC-Markt wächst zwar nicht mehr bzw. kaum, jedoch gibt es weiterhin profitable Geschäftsbereiche. Dazu zählen einerseits „Pro“-Convertibles, andererseits auch der gesamte Gaming-Bereich.

Mit den neu vorgestellten Samsung Odyssey Gaming-Notebooks will der koreanische Hersteller in diesen Bereich einsteigen, nachdem man diesen vor etwa 5 Jahren verlassen hatte. Generell sind die Notebook-Ankündigungen von Samsung während der CES 2017 etwas überraschend, schließlich sind unlängst erst Gerüchte aufgekommen, wonach die PC-Sparte hätte verkauft werden sollen.

Die neuen Gaming-Notebooks aus dem Hause Samsung sind aber durchaus interessant. Die Notebooks wird es in den Farben Schwarz und Weiß geben, selbstverständlich mit roter Tasten- und Touchpadbeleuchtung. Es gibt zwei Displayvarianten und zwar 15,6- und 17,3-Zoll, von denen beide jeweils mit FullHD auflösen. Betrieben wird das Samsung Odyssey von einem Intel Core i7-Prozessor der siebten Generation und für die Grafikleistung sorgt im kleineren Modell eine verbaute Nvidia GTX 1050-Grafikkarte. Welche Karte in der 17,3-Zoll Variante verbaut werden soll, hat das Unternehmen nicht angekündigt.

Eines der interessantesten Features des Samsung Odyssey ist tatsächlich die Kühlung, welche vollständig über die Unterseite funktioniert. Samsung nennt die darin verbaute Technologie zur Kühlung HexaFlow. Sämtliche Komponenten sind über die Unterseite erreichbar und der Speicher kann auch durch den Nutzer upgegradet werden.

Samsung hat bislang nicht angekündigt, wann die Odyssey-Notebooks tatsächlich auf den Markt kommen werden. Bekannt ist hingegen nur, dass das Samsung Notebook Odyssey 15 ab einem Preis von 1.199 US-Dollar erhältlich sein wird. Es ist eher unwahrscheinlich, dass das Gerät in Deutschland zum Kauf angeboten werden wird.


via TechCrunch

Über den Autor

20 Jahre alt, Redakteur bei WindowsArea.de. You had me at "beta".

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11 Kommentare auf "Samsung steigt mit dem Odyssey in den Gaming-Notebook-Markt ein"

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Juice
Mitglied

Schön finde ich, dass es bei den Gaming Laptops wieder einen Trend in die Richtung gibt, dass man leichter an die Bauteile rankommt.

k1ck4ss
Mitglied

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Und, dass die nicht mehr 3 und mehr cm hoch sein müssen

k1ck4ss
Mitglied

Damit ist es auch schon keine Nachricht mehr.
Schön, dass ihr über einen Gaming-Laptop berichtet, der vielleicht irgendwann irgendwo möglicherweise released wird.
Irgendwas ist immer.

Kommando
Mitglied

„Gaming“ – 1050… Früher hieß sowas höchstens Multimedia-Laptop….

k1ck4ss
Mitglied

FHD, 60Hz, 90% aller Spiele auf hohen Details lauffähig = Gaming.
Multimedia ist heutzutage praktisch jeder Laptop.

Desmo
Mitglied

Meine GTX 970M ist schneller als die 1050 und mit der kann ich grafisch anspruchsvolle Spiele (Project Cars, GTA5, usw) nicht in den höchsten Einstellungen spielen und ich rede nicht von UHD. Mit einem gaming Laptop sollte man meiner Meinung nach alle zum release spielbaren Spiele in den höchsten Einstellungen spielen können. Ansonsten sollte man es nicht als Gaming Laptop bezeichnen. Mit einer 940M kann man auch Spiele in niedrigen Einstellungen spielen, aber deshalb wird sie trotzdem nicht als Gaming Grafikkarte angesehen.

EffEll
Mitglied

Wenn man blind alle Schieberegler ganz nach rechts schiebt, vielleicht. Wer allerdings die Optionen kennt, kann sich das Spiel optimieren. Das ist am PC nun mal nahezu immer nötig. Wer das nicht kann oder will, braucht halt ne Konsole…
Übrigens sind 970m und 1050 auf Augenhöhe, die 1050 ist aber vorzuziehen, allein aufgrund des Stromverbrauchs

snowboarderx
Mitglied

Aber in „richtigen“ Gamer Laptops werden immer GPU’s mit 80er oder 70er Endungen verbaut. In den günstige 60 und 50er und noch niedriger ist eh für die Katz. Wobei man bei den günstigeren schon bei den kommenden AAA Titel meist alles schon mind. auf mittel regeln muss. Ein Laptop mit ner 1050 kann man zwar Gaming nennen, aber schon nach 2 Jahren muss man meist große Abstriche machen bei der Grafik.

EffEll
Mitglied

Auch Gaming Hardware gibt’s von Einsteiger bis Enthusiasten

Kommando
Mitglied

Man kann auch mit ner Intel HD zocken. Wenn man nun anfängt so etwas mit „Gaming“ zu betiteln, dann kann man sich die Bezeichnung doch gleich sparen. 😉

Ricco
Mitglied

Ich schaffe es dass ich mit der 840m noch einiges raushole. Ich muss zwar auf Grafik ein wenig verzichten aber die FPS sind mir wichtiger. Ich bin noch „zufrieden“ mit dee.

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