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Nokia wirft einen Blick auf die Geschichte von Augmented Reality

Dass Nokia seinen Kunden vor allem bei seinen Windows Phones besondere „Schmankerl“ in Sachen Apps spendiert, ist weitreichend bekannt. Vor allem die Apps „Nokia Navigation“ & „Nokia Musik“ erfreuen sich großer Beliebtheit. Doch am 8. Mai 2012 wurde die umfangreiche Nokia Collection um eine sehr intuitive App ergänzt. Die Rede ist von Nokia City-Kompass (engl.: City-Lens). Die Augmented Reality App soll Usern helfen ihre unmittelbare Umgebung besser zu erkunden. Durch das Starten der App wechselt man zunächst zur Kamera. Wenn man diese dann beispielsweise auf einen Straßenzug hält, wird das gezeigte Bild um zahlreiche Informationen ergänzt. Befindet sich auf der rechten Seite der Straße ein Restaurant, so zeigt die App den Namen, eine Bewertung und eine Telefonnummer an. Durch einen Tipp auf das Restaurant werden dann schließlich weitere  Details abgerufen. So einfach wie genial.

Informationen zu beschaffen, und das so schnell wie möglich, ist mittlerweile zu einer der Hauptaufgaben von Smartphones geworden und wie der Name „Smartphone“ schon andeutet, handelt es sich hierbei um wirklich kluge Dinger. Nokia City-Kompass perfektioniert das Ganze und macht es seinen Benutzern leicht die nächstgelegene Bar mit der besten Bewertung zu finden. Eine App, um die eigenen Freunde ein wenig neidisch werden zu lassen.

1901: Der Ursprung

Was Nokia dank neuster Technik, GPS und einem unvorstellbar großem Register an Restaurants, Bars, Kinos usw. geschaffen hat, fand seinen Ursprung eigentlich im Jahr 1901. Der amerikanische Schriftsteller Frank L. Baum, welcher eher als Autor der „Zauberer von Oz“ Bücher bekannt ist, hatte in einem seiner Werke die Idee, mit einer Brille zu sehen ob Menschen die er sieht klug, dumm, böse, freundlich oder grausam sind. Eine (funktionierende) App in dieser Form gibt es zwar bis heute nicht, aber die Idee von Augmented Reality war geboren.

1992: Einsatz beim Militär

Einige Jahre lang passierte nichts. Erst 1992 befassten sich Forscher des Amerikanischen Militärs mit der „erweiterten Realität“. Auf den Visieren der Kampfjetflieger sollen Informationen über Flughöhe, Distanz zum nächsten Flugzeug und sogar eine Zielerfassung integriert werden. Das Prinzip ist vergleichbar mit dem von Googles Datenbrille „Project Glass“. Auf einem kleinen halb durchsichtigen Glas-Display werden dem Piloten Informationen direkt eingeblendet. Ist es richtig positioniert, so erscheint es dem menschlichen Auge im direkten Blickfeld und ergänzt die Realität um die besagten Informationen. Bis heute ist diese Technik, natürlich kontinuierlich weiterentwickelt, im Gebrauch.

2000: ARQuake

Im Jahr 2000 wurde ARQuake angekündigt und Augmented Reality demnach erstmals für Heimanwender optimiert. Hierbei handelt es sich um einen Ego-Shooter, welcher per GPS, einem speziellen Controller und einem Sensor die Grenzen des Gamings sprengt. Denn der Spieler bewegt nicht nur einen Avatar durch eine virtuelle Welt, sondern bewegt sich selbst in der echten Welt. Über eine Videobrille werden dann in die reale Welt virtuelle Monster und Gegenstände eingeblendet.

2013: Die Gegenwart

Im Jahr 2013 wurde Augmented Reality schließlich in vollem Umfang auf Windows Phone Smartphones übertragen und viele werden Apps wie Nokia City Kompass und Wikitude mehr oder weniger regelmäßig nutzen. Mit Blick auf die Vergangenheit dürfen wir mit Sicherheit auch in den kommenden Monaten und Jahren interessante Einsatzfelder der Augmented Reality Technologie kennenlernen.

Nokia City-Kompass herunterladen (via Lumia Windows Phone)

Wikitude herunterladen


Quelle: Nokia Conversation / via wpcentral

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Student und leidenschaftlicher Windows 7/8 und Windows Phone Fan. Alles was mit Microsoft zu tun hat ist mein Ding.
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