Asus Transformer Book Duet TD300 offiziell vorgestellt

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Nachdem kurz vor Beginn der CES 2014 in Las Vegas erste Informationen über Asus‘ neues Transformer Book durchgesickert sind, hat der Konzern das Transformer Book Duet TD300 vor kurzem offiziell vorgestellt.

Bereits im Juni des vergangenen Jahres präsentierte Asus im Rahmen der Computex in Taipeh das Transformer Book Trio, erweckte mit dem 3-in-1-Gerät allerdings einen unfertigen Eindruck der grundsätzlich interessanten Idee. Der taiwanische Hersteller vereinte nämlich zwei Betriebssysteme, namentlich Windows 8 und Android, in einer Hülle und erlaubte es, zwischen ihnen per Knopfdruck zu wechseln. Das Konzept bietet sich insbesondere für diejenigen Nutzer an, die aus unterschiedlichen Gründen auf keines der beiden Betriebssysteme verzichten können und/oder wollen – sei es berufsbedingt oder aus der Gewohnheit heraus. Problematisch und folglich beeinträchtigend in Bezug auf das Nutzererlebnis ist aber die konkrete Umsetzung des Transformer Book Trio, da zwei Prozessoren verbaut wurden: Die Docking-Station enthält einen Haswell Intel Core i7-Prozessor der vierten Generation sowie 750GB Speicher, während das ansteckbare Tablet vonseiten eines Intel Atom Z2580 Prozessors und 64GB Speichers angetrieben wird. Dies hat die missliche Folge, dass beispielsweise Windows 8 im reinen Tablet-Modus nicht ausgeführt wird; die dem Wechsel zwischen den Betriebssystemen dienende Taste funktioniert bekanntlich nur, soweit das Tablet sich im Tastatur-Dock befindet.

Mit dem Transformer Book Duet TD300 hat Asus offensichtlich aus den eigenen Fehlern gelernt, denn das weltweit erste „Quad-mode, Dual-OS Laptop und Tablet“ wurde an vielen Stellen verbessert. Das gilt nicht nur für die Hardware, sondern ebenso für den (Start-)Preis. Zum einen kommt dieses Mal, ganz im Gegensatz zum oben erwähnten Gerät, nur ein Prozessor zum Einsatz: Dieser wird abhängig von der jeweiligen Konfiguration sein, aber dem Datenblatt zufolge liegt die Grenze bei Intels leistungsstarkem Core i7-Prozessor. Das Transformer Book Duet TD300 trägt den Titel „Quad-mode“, weil das Gerät den Wechsel zwischen den Betriebssystemen Windows 8.1 und Android 4.2.2 in allen Modi zulässt. Mit anderen Worten ausgedrückt, können sowohl im reinen Tablet-Modus als auch im Laptop-Modus Android und Windows 8.1 ausgeführt werden. Mittels der Instant Switch-Taste dauert der Übergang aus dem einen Betriebssystem in das andere lediglich 4 Sekunden. Asus hebt in diesem Zusammenhang hervor, dass nach einem „Switch“ der Anwender seine Arbeit immer an der Stelle fortführt, an der er sich zuletzt befand. Übrigens bildet mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Intels Android-IA die Grundlage des in diesem Fall verwendeten Android-OS, was auch erklärt, weshalb nicht die neueste Android-Version „KitKat“ genutzt wird.

Daneben wurde das Display leicht vergrößert, so dass dem Anwender eine Displaydiagonale von 13,3 Zoll in Verbindung mit einer Auflösung in Höhe von 1920 x 1080 Pixel geboten wird. Im Folgenden die vollständige Liste der Hardwarespezifikationen:

  • Dual-OS: Windows 8.1 (Standard) / Android 4.2.2
  • 13.3-Zoll Full HD IPS Multi-Touch Display
  • Bis zu Intel® Core™ i7 Prozessor
  • 4GB DDR3L 1600 RAM
  • Bis zu 128GB SSD im Tablet, erweiterbar mittels MicroSD Speicherkarte (bis zu 64GB)
  • Bis zu 1TB HDD im Dock
  • 38WHr Akku, erwartete Akkulaufzeit ca. 5 Stunden unter Windows 8.1 und 6 Stunden unter Android 4.2.2.
  • 802.11ac Wi-Fi; Bluetooth 4.0 + EDR
  • HD-Frontkamera
  • Tablet Anschlüsse: MicroSD Karte, Kopfhörer- und DC-Anschluss
  • Tastatur-Dock Anschlüsse : 1 x USB 3.0, 2 x USB 2.0, 10/100Mbit/s LAN, HDMI 1.4, Audio – und DC-Anschluss
  • Maße: 342,7 x 216,3 x 12,9 mm (Tablet); 340,9 x 217,6 x 16 mm (Dock); 1,9 kg Gesamtgewicht (Tablet + Dock)

Die oben angedeutete Verbesserung in Bezug auf den Preis ist  allerdings auch eine Erwähnung wert. Das Gerät ist ab rund 599 US-Dollar erhältlich, dieser Preis gilt allerdings für den US-Markt und bezieht sich ersten Informationen gemäß auf die Konfiguration mit Intels Core i3-Prozessor und einer Displayauflösung von 1366 x 768 Pixel. Wer bereit ist, 699 US-Dollar zu zahlen, erhält beispielsweise ein Upgrade auf ein FullHD-Display. Weitere Konfigurationen und Angaben zur Verfügbarkeit außerhalb der USA stehen derzeit noch aus.

In welchen Nutzungsszenarien ein Produkt dieser Art von Relevanz sein könnte, verdeutlicht das unten eingebundene Video sehr praxisnah.


Quelle: Asus (Pressemeldung) | via androidpolice
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? Nerd. ☕ Kaffeejunkie. ⚖️ Hamburger Rechtsanwalt für IT-Recht und Datenschutzrecht, außerdem Vergaberechtsanwalt.

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