Microsoft gibt Startschuss für OneDrive

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Erst vor einigen Wochen kündigte Microsoft an, seinen Cloud-Dienst SkyDrive demnächst in OneDrive umzubenennen. Hintergrund der Namensänderung ist eine außergerichtliche Einigung aus dem Vorjahr mit der British Sky Broadcasting Group. Diese befürchtete, dass Kunden den Microsoft-Dienst für ein Produkt des Pay-TV Anbieters halten könnten und verklagte die Redmonder.

Nun ist die Namensänderung von SkyDrive in OneDrive offiziell vollzogen und anlässlich der Umbenennung gibt es plattformübergreifend auch ein Update für sämtliche OneDrive-Apps. So hat hat Microsoft das Teilen von Videos verbessert, wodurch Nutzer ihre Filme noch leichter speichern, ansehen und für andere verfügbar machen können. Die Android-App erhält als einzige jedoch ein weiteres zusätzliches Feature, nämlich das schon von Windows Phone bekannte Kamera-Backup. Damit können nun auch auf Android-Geräten sämtliche mit der Kamera aufgenommenen Fotos automatisch auf OneDrive hochgeladen werden.

Mit dem Launch von OneDrive gibt es weiters für 100.000 Nutzer des Dienstes ein Jahr lang 100 Gigabyte Onlinespeicher geschenkt. Zählt man nicht zu den Glücklichen, lässt sich der Cloudspeicher weiterhin in 50, 100 und 200 GB-Schritten erweitern. Bestandskunden erhalten weiters bis zu 5GB an zusätzlichem Speicher, indem sie Freunde auf das Angebot von Microsoft aufmerksam machen. Hat man das Kamera-Backup in Verwendung, wird man ebenfalls mit 3 GB an Speicherplatz belohnt.

OneDrive (kostenlos) – Windows Phone 7/8

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