ASUS stellt EeeBook X205 und Zenbook UX305 auf der IFA vor

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ASUS hat während seiner Pressekonferenz auf der IFA 2014 in Berlin das EeeBook X205 präsentiert, womit das Unternehmen die vor Jahren eingestellte Netbook-Serie fortführt. Hierbei handelt es sich um ein günstiges Einsteigermodell, mit dem Microsoft mittelbar versucht, die verlorenen Marktanteile auf dem immer beliebter werdenden Low End-Markt aufzuholen. Diesen bedient beispielsweise auch das Google Chromebook OS gemeinsam mit Hardwarepartnern wie Acer und Samsung. Daneben präsentierte Asus allerdings auch ein Ultrabook, welches mit einem Aluminiumgehäuse und weiteren Besonderheiten aufwarten kann.

Die Rückkehr des Netbooks

Das EeeBook X205 wird mit „Windows 8.1 mit Bing“ ausgeliefert, besitzt ein 11.6-Zoll Display mit einer Auflösung von 1366 x 768 Pixeln und enthält im Gegensatz zu vielen anderen Modellen in dieser Größe keinen Touchscreen. Betrieben wird das kleine Notebook von einem Intel Atom Vierkern-Prozessor, dem zwei Gigabyte Arbeitsspeicher zur Verfügung stehen. Damit sollen bis zu 12 Stunden an Betriebszeit erreicht werden können und zugleich Office reibungslos  ausführen können, InstantGo (ehemals „Connected Standby“) wird ebenfalls unterstützt. Integriert gibt es 32  oder 64 Gigabyte Speicher, der per MicroSD-Karte erweiterbar ist, und zwei USB 2.0-Anschlüsse. Wenn das nicht ausreichen sollte, gibt es zusätzlichen Cloud-Speicher von Asus (500 GB) und Microsoft (100 Gigabyte OneDrive-Speicher) geschenkt.

Das 11.6-Zoll Notebook wiegt insgesamt 980 Gramm und wird in Europa ab November in den Farben Weiß, Schwarz, Gold und Rot zu einem Preis von 199 Euro erhältlich sein.

Schlankes Ultrabook im Aluminiumgewand

Außerdem kündigte Asus das „dünnste 13.3 Zoll Notebook mit QHD+ (3200 x 1800 Pixel) Display“ an, welches mit 12,3 mm Dicke und 1,2 kg tatsächlich schlank daherkommt. Angetrieben wird das Gerät von einer Intel Core M-SoC (Broadwell-)CPU, welche eine Betriebszeit von bis zu 10 Stunden gewährleiste. Daneben bietet das Zenbook wahlweise 256 oder 512 GB SSD-Speicher, 4 oder 8 GByte DDR3L-RAM sowie einen vollwertigen HDMI-Anschluss. Zu den Preisen der einzelnen Konfigurationen äußerte sich Asus nicht, ebenso wenig ist bekannt, wann genau das Zenbook UX305 den Markt erreicht. Ausgegangen wird von einer Verfügbarkeit zum Ende des Jahres. Dabei soll die günstigste Konfiguration bereits unter 1000€ erhältlich sein.

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Quelle: Microsoft

Über den Autor

22 Jahre alt, Redakteur bei WindowsArea.de, Windows Insider MVP.

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einMuzi
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einMuzi

Das Ultrabook ist echt ein Wahnsinnsteil! Wenn das nen Touchscreen hat könnte es vielleicht auch dem SP3 ernsthafte Konkurrenz machen.

Bei den technischen Daten von dem Netbook graust es mir aber. Ich habe keine Ahnung, was man damit überhaupt machen können sollte, ohne dass sich irgendetwas aufhängt…

LinHead
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LinHead

Ein Touchscreen ist mittlerweile Voraussetzung für die Bezeichnung Ultrabook. Intel lässt bei Neuerscheinungen nichts anderes mehr zu.

Mamagotchi
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Mamagotchi

Es ist keine Konkurrenz zum SP3. Schon allein vom Gewicht her passt das nicht. Ich denke auch, dass die Geräte unterschiedliche Zielgruppen ansprechen.

EffEll
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EffEll

Laufen wird es schon gut. Kann ja nur ein bewährter Atom der BayTrail Reihe, oder vielleicht sogar ein Broadwell Pendant sein.

Die bisherigen Zenbooks welche einen Touchscreen hatten, wurden immer mit dem Namenskürzel „Touch“ betitelt. Bleibt also abzuwarten. Mit Threshold ist wird wohl eine Bedienung ohne Touchscreen auch komfortabel sein, mit 8.1 Update 2 würde er mir allerdings fehlen.

EffEll
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EffEll

Ich will ja nicht kleinlich sein, aber qHD ist quarter, als viertel von HD (1080i) und hat 960x540px und QHD ist quad HD (von 720p) und hat 2560x1440px. Jetzt frag mich aber nicht, welches Kürzel die Zenbook Auflösung inne hat.

Zum Thema: Den eeePC finde ich schrecklich aber die Zenbooks haben mir schon immer gefallen.

Edit: Hat mir jetzt keine Ruhe gelassen und habs gegoogelt. 3200×1800 ist QHD+, dass Plus wahrscheinlich weil es rechnerisch nicht ganz auf geht