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Erster Eindruck: Windows 10 (Technical Preview)

Windows 10 Startmenu

Vor vielen Monaten nahmen die Gerüchte über die kommende Version des Windows-Betriebssystems ihren Anfang und wir konnten es schon damals kaum erwarten, die kommende Windows Version endlich auszuprobieren. Ende September war es so weit und Microsoft hat die kommende Version im Zuge einer Pressekonferenz offiziell vorgestellt. Windows 10 ist allerdings noch nicht fertig respektive noch weit davon entfernt. Die Technical Preview soll den Nutzern bis dahin einen ersten Vorgeschmack auf das intendierte Betriebssystem bieten und selbstverständlich haben wir die Vorschauversion unter die Lupe genommen.

Startmenü

Windows 10 soll sich an das Gerät, auf dem es verwendet wird, anpassen können, so will Microsoft nämlich das Problem lösen, das zahlreichen Desktop-Nutzern am Modern-UI missfiel. Unter anderem aufgrund der großen Live-Tiles wurden nämlich die Mauswege verlängert und daher wünschten sich viele Nutzer das altbekannte Startmenü zurück.

Microsoft hat die Kritik erhört und eine Kompromisslösung in sein Betriebssystem implementiert, das heißt unter Einhaltung der bisherigen Designrichtlinie. Startet man Windows 10 also das erste Mal auf einem traditionellen Desktop-Rechner, dem Maus und Tastatur als einzige Eingabegeräte zur Verfügung stehen, so wird man sofort mit dem neuen Startmenü bekannt.

Auf der linken Seite finden sich, wie unter jeder bisherigen Version seit Windows 95, die meistverwendeten Programme und einige, die man selbst zum schnellen Start dort befestigen kann. Darüber sind der Nutzername und die Taste zum Ausschalten oder Neustarten des Computers platziert. Bisher sind, bis auf die veränderte Position des Ausschalt-Buttons, auf der linken Seite keine Änderungen im Vergleich zu Windows 7 bemerkbar.

Die auf der rechten Seite angeordneten, farbigen Live-Tiles stechen dem Nutzer allerdings sofort ins Auge und repräsentieren gleichzeitig die größte Neuerung im Vergleich zu bisherigen Windows-Versionen mit dem klassischen Startmenü. Die Live-Tiles lassen sich ebenfalls frei verschieben und in unterschiedlichen Größen anordnen.

Klickt man rechts auf die Taskleiste und navigiert man in den Einstellungen auf Startmenü, so lässt sich dort auch das Modern-UI aktivieren. Dies erfordert lediglich eine erneute Anmeldung des Nutzers und schon kann man im Stile von Windows 8 weiterarbeiten, denn dort hat sich bisher noch nichts verändert.

Desktop

Den Desktop lässt Microsoft auch in der Tech-Preview nicht unangetastet und hat dort, zusätzlich zum oben erwähnten Startmenü, einiges verändert. So werden nun sämtliche Metro-Apps auf dem Desktop ausgeführt und daher können auch die Fenstergrößen verändert werden. Oben rechts finden sich wie immer die Tasten zum Schließen, Ändern der Größe und Minimieren. Auf der linken Seite findet man neben dem Logo der App ein Zeichen („…“), das dem Inhalt der Charms-Leiste entspricht.

Auf der Taskleiste ist nun die Suche zu finden sowie die Taste zum Starten des App-Swichters, welcher eine einfache Ansicht der gestarteten Anwendung bietet und das Schließen derselben erlaubt. Dort lässt allerdings auch ein weiterer Desktop einrichten.

Tweaks

Wie bei jeder Vorschauversion oder durchgesickerten Build fehlen noch zahlreiche Features, die im Laufe der Entwicklung in vermutlich überarbeiteter Fassung hinzukommen werden. So kann dank einiger Funde in der Registry von Windows 10 mit relativ großer Sicherheit gesagt werden, dass zukünftig beispielsweise die Sprachassistentin „Cortana“ in die kommende Version von Microsofts Betriebssystem Einzug erhalten wird.

Fazit?

Auch wenn Windows 10 noch weit davon entfernt ist, fertiggestellt zu werden, bietet die Technical-Preview zumindest einen ersten Eindruck davon, was wir in Zukunft sehen könnten. Dafür ein vorläufiges Fazit zu treffen, fällt uns schwer, denn wir können noch nicht sagen, was sich Microsoft außerdem einfallen lassen wird und welche Features bis zur finalen Version hinzukommen beziehungsweise gestrichen werden. Deshalb sparen wir uns das Fazit für einen späteren Zeitpunkt auf und überlassen euch die Meinungsbildung über den aktuellen Stand.

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