Microsoft Band – Yusuf Mehdi und Joe Belfiore äußern sich zur Verfügbarkeit in weiteren Regionen

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Microsoft Band Apps

Microsoft hat vor wenigen Tagen sein aktuelles Wearable mit dem Namen Microsoft Band vorgestellt. Dabei handelt es sich um einen Fitness Tracker, der in seinem Funktionsumfang in Richtung Smartwatch erweitert wurde. Die Redmonder hatten das Produkt relativ überraschend in Folge zahlreicher Medienberichte ohne größere Präsentation angekündigt, offenbar, um nicht allzu viel mediale Aufmerksamkeit zu erregen. Es soll nämlich vorerst nur in den USA vertrieben werden und wurde vorsichtig in begrenzter Stückzahl produziert.

Entgegen der eigenen Erwartungen war das 199 Dollar teure Produkt jedoch binnen weniger Stunden im Onlineshop ausverkauft und sogar vor den Retail Stores bildeten sich längere Schlangen. Das hohe Interesse am Microsoft Band besteht allerdings nicht nur innerhalb der USA, sodass relativ schnell die Frage aufkam, wann das Wearable auch in anderen Märkten erscheine. Joe Belfiore, Chef der Betriebssystemsparte, äußerte sich auf Twitter, dass es noch „eine kurze Weile“ US-exklusiv bleibe und man dort Feedback sammeln wolle. Abschließend schrieb er, dass man definitiv am Ball bleiben soll, was zwar keinen Release auf weiteren Märkten verspricht, aber zumindest andeutet.

Klarere Worte fand hingegen Microsofts Corporate Vice President, Devices and Studios Yusuf Mehdi in Bezug auf das Erscheinen des Microsoft Band außerhalb der USA. Er sprach davon, dass man basierend auf dem Feedback aus den USA neue Märkte erschließen wolle. Zahlreiche Nutzer hatten sich nämlich über verschiedene Medien für einen Release in weiteren Ländern ausgesprochen.

Die hohe Nachfrage des Microsofts Band in den USA und die zahlreichen Wünsche von Nutzern aus aller Welt dürften das Unternehmen dazu veranlassen, die globale Veröffentlichung etwas zu beschleunigen. Dass das Produkt verhältnismäßig schnell nach Großbritannien kommen wird, ist wegen der sprachlichen Übereinstimmungen nicht unwahrscheinlich. Die größte Hürde stellt wohl Microsofts digitaler Assistent Cortana dar, der bisher nur in wenigen Märkten, darunter USA und Großbritannien, funktioniert und daher erst nach Fertigstellung der deutschen Sprachunterstützung hierzulande erscheinen kann. Wann es dann tatsächlich hier erhältlich ist, kann so genau niemand sagen.


Quellen: Twitter 1 & 2
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