HP Spectre x360: HPs Consumer-Flaggschiff im Hands-On

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HP Spectre x360 Hands-On 3

Der US-amerikanische Hardwarehersteller hat im Zuge des Mobile World Congress in Barcelona ein neues High-End Convertible vorgestellt – das Spectre x360. Das Gerät besitzt ein 13,3-Zoll Touch-Display und ist in ein hochwertiges sowie 15,9 Millimeter dünnes CNC-gefrästes Aluminiumgehäuse gehüllt. Wir hatten die Möglichkeit, uns das Gerät ein erstes Mal kurz anzusehen und wollen euch unsere Eindrücke nicht vorenthalten.

Verarbeitung und Design

HP Spectre x360 Hands-On 2

HP ist sichtlich bemüht, schöne und vor allem hochwertige Produkte herzustellen und das Spectre x360 stellt hier keine Ausnahme dar. Es ist mit 15,9 Millimeter sehr dünn und mit einem Gewicht von rund 1,5 Kilogramm äußerst leicht für ein 13,3-Zoll Notebook.

Designmäßig darf man davon sprechen, dass sich HP am Lumia 735 orientiert hat, sodass das Gerät durchaus dem Dell Inspiron 13 7000 ähnelt. HPs Spectre x360 wird allerdings nach vorne hin dünner und erinnert nur auf der Höhe des Scharniers an das typische Lumia-Design.

Das hochwertige Aluminium-Gehäuse ist mit Ausnahme von den Seiten in ein mattes Hellgrau getaucht. Bei den Anschlüssen links und rechts ist das Notebook silberfarben und glänzend, sodass die Seiten stets die Oberfläche des Untergrunds reflektieren. Dies dürfte nicht unbedingt jedermanns Geschmack treffen, sieht aber auf jeden Fall interessant aus.

Tastatur und Touchpad

HP Spectre x360 Hands-On 1

Die Tastatur und das Layout derselben hat HP offenbar nach dem Grundsatz „form over fuction“ gestaltet. Die silberfarbenen Tasten sind jeweils einzeln beleuchtet, sodass das Licht durch die Zeichen leuchtet. Ist die Beleuchtung nicht aktiviert, sind die Symbole oftmals schwer zu erkennen, was dem „Poweruser“ in der Regel allerdings nichts ausmachen sollte.

Beim Touchpad hat HP eine interessante Entscheidung getroffen und dieses deutlich länger gestaltet als für Notebooks dieser Größe üblich. Einen klaren Vorteil erkennen wir hier in Sachen Videobearbeitung, wo Seitwärtsscrollen unverzichtbar ist. Das Touchpad selbst ist sehr präzise und führt Gesten wie Scrollen und Pinch-To-Zoom flüssig und ohne Verzögerung aus.

Display

HP Spectre x360 Hands-On 9

Das Notebook, das wir testen durften, war mit einem 13,3-Zoll großen FullHD-Touch-Display ausgestattet. Die Farbdarstellung ist sehr gelungen und auch bei der Blickwinkelstabilität lässt es nichts zu wünschen übrig. Dafür ist das Display jedoch stark spiegelnd und die Helligkeit vergleichsweise dunkel, sodass einem schon bei leichter Sonneneinstrahlung die Bedienung schwer fällt.

Hardware und Performance

HP Spectre x360 Hands-On 8

Hardwaremäßig ist das Spectre x360 im Premium-Ultrabook Bereich angesiedelt. Statt eines stromsparenden Intel Core M verbaut HP darin einen Intel Core i5- bzw. i7-Prozessor, der vorrangig auf gute mobile Performance ausgelegt ist. Der erste Eindruck von der Performance ist sehr positiv, systemweit gibt es überhaupt keine Hänger und sämtliche Befehle werden schnell ausgeführt. Es kann damit gerechnet werden, dass Office- und Webbrowsen kein Problem sein werden, aber auch leichte Bild- und Videobearbeitung sollte möglich sein. Lediglich der Arbeitsspeicher von vier Gigabyte bei der Einstiegsvariante dürfte für Videobearbeitung zu wenig sein.

Spezifikationen im Überblick:

  • Display: 13,3-Zoll FullHD- bzw. QHD-Touchscreen
  • Prozessor: Intel Core i5 bzw. Intel Core i7
  • Grafik: Intel Integrated HD
  • Speicher: 128/256/512GB SSD, 4 bzw. 8 GB RAM
  • Konnektivität: WIFI 801.11ac, Bluetooth
  • Anschlüsse: HDMI, Mini Display Port, SD-Kartenslot, 3,5mm Klinkenstecker, 3 x USB

Fazit

HP Spectre x360 Hands-On 4

HP hat mit seinem Spectre x360 ein solides Ultrabook produziert, das auch für anspruchsvollere Arbeiten genügt. Preislich ist man mit einer UVP von 899,99 Dollar für die i5-Variante mit 4GB Arbeitsspeicher und 128 Gigabyte großer SSD auch relativ gut dabei.

Auch die höchste Konfiguration geht preislich in Ordnung und kostet 1399,99 Dollar, ist dafür mit QHD-Display, Core i7, 8 Gigabyte Arbeitsspeicher und 512 Gigabyte SSD ausgestattet. Auch hier kann man für das Gebotene nur von einem fairen Preis sprechen, vor allem, wenn man es mit der Konkurrenz aus Cupertino vergleicht.


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Über den Autor

23 Jahre alt, Redakteur bei WindowsArea.de, Windows Insider MVP.

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MetroSteve
5 Jahre her

Vielen Dank für dieses Hands-On.
Hattet ihr auch das 2015er xps 13 schon einmal in der Hand?
Diese Display! Unfassbar …

Und habt ihr euch schon einmal überlegt ob ihr euch ein wenig an den Kollegen von (ehemals) WPCentral orientiert und euch in Windowsarea.de umbenennt. In Zeiten wo alles zusammenwächst, die Grenzen verschwinden und ihr Reviews von Laptops veröffentlicht vielleicht ein sinnvoller Gedanke …

Desmo
Reply to  MetroSteve
5 Jahre her

Bitte nicht! WindowsArea ist schön kurz und hat sich eingeprägt. windowsarea hört sich grausam an

roflcopter
Reply to  MetroSteve
5 Jahre her

Hi, ich habe das neue Dell 7350 drei Tage in den Händen gehabt, was ungefähr in der gleichen Klasse wie das xps 13 rumturnt. Ist schon sehr genial………..! Windows 10 mit der Build 10049 eine sehr geniale Kombination. Kalter Boot in drei Sekunden. Sehr gutes FULL HD Display. Mit der neuen Mobile CPU von Intel hatte ich erst bedenken aber nach einem Test mit Blender Rendering war ich echt positiv überrascht. Klar kommt er mit dem I7 in meinem Latitude nicht mit aber dafür ist er ja auch nicht gedacht. Fazit: BESTELLT

der_flamur
5 Jahre her

Ich denke, mittlerweile gibt es auch bei den ultraportablen Notebooks echt interessante Konfigurationen: Zu einem klassische Notebooks wie das Dell XPS 13, was einfach durch das grandiose Displayoberflächenverhältnis von gut 90% (und damit nicht größer als ein durchschnittliches 12″ Notebook) auszeichnet, dann tolle Convertibles wie das HP, die hochwertig verarbeitet sind, das Macbook bzw. das Macbook Air, die das Ökosystem von Apple bevorzugen und dann hat MS selbst noch das Surface 3 Pro, was das Tablet-Convertible-Konzept vorzieht. Für jeden ist mittlerweile etwas dabei, was auch preislich in einem ähnlichen Maße passen. Was mir auffällt: Lenovo ThinkPad gerät immer mehr in… Read more »

STP
Reply to  Albert Jelica
5 Jahre her

Den Trend übersehen? Lenovo hat alles was die anderen Hersteller auch haben. Und das meist früher. Helix, (Twist), Yoga, Yoga Tablet, Thinkpad Tablet, Notebooks, Ultrabooks, Workstations,.. Das x360 ist doch nur ein Yoga Clon in hässlich xD (ich hasse einfach silberne Technik aufm Schreibtisch)
Kanns kaum erwarten bis das Yoga 15 endlich mit Pen kommt.

BerndOH
Reply to  STP
5 Jahre her

Yoga 15 mit Pen?
Hast Du einen link wo man das bereits betrachten kann?
Was hat es mit dem Pen auf sich???
Danke!!

STP
Reply to  BerndOH
5 Jahre her

Hallo Bernd, es gibt das ThinkPad Yoga der dritten Generation nun in 3 Größen (12,14,15). Das 12 benutzt einen batterielosen Wacom Stift. Die 14 und 15 Zoll Version ‚wird‘ es mit optionalem batteriebetriebenen Stift geben. Hierzu wird man sich höchstwahrscheinlich das Gerät entsprechend konfigurieren müssen und den Stift auch noch extra kaufen müssen. Die Aussaugen des Lenovo Supports sind da aber im Moment widersprüchlich.
http://shop.lenovo.com/de/de/laptops/thinkpad/yoga-series/?menu-id=yoga_serie

BerndOH
Reply to  STP
5 Jahre her

Danke für die Info. Der serienmäßige Stift vom Surface 3 ist echt gut. Deshalb bin ich für sowas immer zu haben und interessiert.

STP
Reply to  Albert Jelica
5 Jahre her

Sorry Albert, habe mich unklar ausgedrückt. Es gibt ja die IdeaPad Yogas (Consumer) und die ThinkPad Yogas (Business). Beim letzteren hast du dann auch den OneLink Dock Connector in der Strombuchse.

Leberlaus
5 Jahre her

Pah, da hol ich mir doch gleich n Macbook 🙂

BerndOH
5 Jahre her

Convertible heißt, man kann den Touchscreen komplett umklappen. Wunderbar.
Wann kommt die 8GB-Variante nach DE?
Das Teil wäre was für meine Gattin.
Oder ist die kleine Version für Office voll ausreichend?
Die 128 GB sind unter Umständen doch recht schnell voll.

BerndOH
Reply to  Albert Jelica
5 Jahre her

Okay. Danke. Gibts das „gleiche“ Gerät auch mit ohne umklappen? Macht es wohl etwas günstiger.
Videobearbeitung ist nicht erforderlich.

BerndOH
Reply to  Albert Jelica
5 Jahre her

Danke. Das Angebot ist für mich als Laie etwas unübersichtlich.

LinHead
Reply to  BerndOH
5 Jahre her

Also für Office reicht von der Leistung her auch ein Stream 7…
Aber ernsthaft, für Office würde ich gern kleinsten Prozessor empfehlen. Damit ist auch die Laufzeit höher als mit dem i7 und QHD. Die 4GB tun auch nicht wirklich weh. Mal schnell ein Urlaubsphoto bearbeiten oder so ist auch in jedem Fall drin. Bei Videobearbeitung werden die Wartezeiten dann aber natürlich schon länger. Abspielen ist aber eh kein Problem.

Desmo
5 Jahre her

Leider wird die i5+8GB RAM noch nicht in Deutschland angeboten 🙁

Finde die i5+4GB mit 999€ im deutschen HP Store total überteuert

rstanke
5 Jahre her

Ich möchte ja nicht besserwisserisch sein , aber es handelt sich nicht um CNC-Aluminium . Vielmehr dürfte es sich um Al Si 1 (oder besser) handeln das aus dem vollem CNC-gefräst wurde . Das treibt auch den Preis gewaltig hoch , da ein solches Teil sicher 2 Std. auf der Maschine ist und der Stundensatz bei einer 5-Achs Maschine bei ca. 80 Euro liegt .

rstanke
Reply to  Albert Jelica
5 Jahre her

Ich durfte des öfteren schon Gehäuse für einige Prototypen bearbeiten . Meist wird hochfestes Aluminium verwendet das aus dem Flugzeugbau stammt . Ob im Serienbau das gleiche Material verwendet wird ist mir nicht bekannt . Da aber der Materialpreis dabei eher unerheblich ist könnte es schon sein das hier Al Si Mg 1 oder Al Si Mg Li eingesetzt wird . Die höchsten Kosten fallen durch die Bearbeitung an .

Neshi-Fynn
5 Jahre her

Wer möchte denn bitte auf einem 13 Zoll Display Foto und vor allem Video Bearbeitung vornehmen“?

horstmann.a
Reply to  Albert Jelica
5 Jahre her

Hallo. Du bist doch firm in sachen update. Irgendwie bekomm ich hier sonst keine Antwort. Was hat es mit dem Fehlercode beim update des week View auf sich? Seit langem kam das update nicht laufen, weil immer ein Fehlercode kommt?

horstmann.a
Reply to  Albert Jelica
5 Jahre her

C101a7d1. Das ist der Fehlercode. Ich habe den Download bereits abgebrochen. Auch ein Neustart des Telefon hat nicht geholfen. Das Problem haben aber wohl mehrere. Was ist, wenn ich den Kalender deinstalliere und neu lade? Was ist dann mit den Kalendereinträgen. ( Ich hab den normalen Kalender noch auf dem Handy) Danke schonmal für deine Antwort und sorry, das ich nicht an der richtigen Stelle gefragt hab

horstmann.a
Reply to  Albert Jelica
5 Jahre her

Und der Fehlercode selbst? Was sagt er aus? Danach gönn ich dir dann aber deine Osterruhe. Vielen Dank ansonsten für die Info. Ich Hoff, ich komm damit klar.

horstmann.a
Reply to  Albert Jelica
5 Jahre her

Hab week View nun deinstalliert. Beim neu herunterladen kommt nun Fehlercode 80004005. Kann den Kalender nun also auch nicht neu Laden

BlackAce
Reply to  horstmann.a
5 Jahre her

Das liegt daran, das MS noch ein Problem hat mit der Zertifizierung der Apps die es mal zu Rabattaktionen gab.

Leider ist es nur zum Teil gelöst worden, einige, bspw. Werk View sind davon noch betroffen.

STP
Reply to  horstmann.a
5 Jahre her

Aaaah, sorry bin zu spät.
Hättest nicht deinstallieren dürfen. Der Store hat bei einigen Apps Probleme mit der richtigen Zuordnung von Lizenzen, besonders, wenn Apps früher mal kostenlos waren (z.B. Aktionen).
Der zweite Fehler ist ein Folgefehler, du kannst die App jetzt nur noch versuchen über die Homepage zu installieren, dadurch wird aber höchstwahrscheinlich die Lizenz zurückgesetzt.
Das ist ein sehr umfangreiches Thema, welches in Foren schon die eine oder andere Seite gefüllt hat. Suchmaschine ist immer hilfreich 😉

horstmann.a
Reply to  STP
5 Jahre her

Ok. Danke für die Info. Du kannst nichts dafür, dass du du zu spät warst. Ist jetzt passiert. Ich hoffe, wenn ich warte, dass es irgendwann wieder geht. Der Kalender ist gut. Ich mag auch nicht zu viel probieren, da ich ein “ Benutzer“ und kein Profi bin