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Windows 10 Insider Build 10525 wird ausgerollt: Neuerungen & Bugs im Überblick

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Windows 10 hat sich seit der Veröffentlichung am 29. Juli mittlerweile gut eingelebt und profitiert mit geschätzten 50 Millionen Nutzern auch von einem ordentlichen Wachstum. Nun kann es auch offiziell mit dem Insider Programm für Windows 10 weitergehen. Für Fast-Ring Mitglieder dieses Programms wird ab sofort die Build 10525 ausgeliefert.

Für die schätzungsweise rund 50 Millionen „gewöhnlichen“ Windows Nutzer formuliert Microsofts Gabe Aul, seines Zeichens Leiter des Insider Programms, den Ankündigungsbeitrag im Windows Blog ein wenig ausführlicher als gewohnt. Enthalten sind somit zusätzlichen Erklärungen, damit Interessierte neue Nutzer sich rasch im Vorschauprogramm zurechtfinden. Die aktuellste Insider Build bringt einige neue Funktionen, die wir bereits unter Windows 10 vermisst haben. Beispielsweise können die Taskleiste, das Startmenü, Action Center und Titelleisten per Option in den Einstellungen nun in die Akzentfarbe gefärbt werden, was bisher nur durch zusätzliche Software möglich war. Zusätzliche Personalisierungsoptionen ergeben sich aus dem folgenden Screenshot.

Windows 10 Build 10525

Außerdem wird eine wesentliche Verbesserung hinter den Kulissen eingeführt, welche man auf einer Bühne präsentieren sollte und nicht in der Ankündigung einer Insider Preview verstecken. Das neue Feature des Speichermanagements („compression store“) kann zeitweilig inaktive Seiten bzw. Inhalte im Arbeitsspeicher komprimieren, anstatt sie auf die Festplatte zu schreiben. Dies reduziere die Menge an Speicher pro Prozess und so könne Windows 10 mehr Anwendungen gleichzeitig im Speicher behalten. Der Compression Store ist im Taskmanager ersichtlich und auch der Grund, weshalb künftig der System-Prozess mehr Arbeitsspeicher benötigt.

Bekannte Probleme

Windows 10 Insider Preview 10525

Eine Insider Build wäre keine Insider Build, wenn es nicht einige Fehler zu vermelden gäbe. Im Posting versichert man neuen Nutzer erneut, dass es sich hierbei lediglich um unveröffentlichte Software handele, die etwaige Fehler und Unvollständigkeiten enthalten könne.

Interessanterweise funktioniert unter Build 10525 der mobile Hotspot nicht, wie auch in der aktuellen Windows 10 Mobile Preview. Auch hier werde vom Host keine gültige IP-Adresse an die verbundenen Geräte vergeben, sodass diese keine Internetverbindung herstellen können.

Ebenfalls Probleme bereite die Filme & Fernsehsendungen-App unter Windows 10, die erst nach einem Update über den Store Videos abspielen könne. Genauso gibt es aktuell nicht die Möglichkeit, Sprachpakete zu installieren, was aber Ende dieser Woche nachgereicht werde.


Quelle: Microsoft

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"Entdeckung besteht darin, den gleichen Gegenstand wie alle anderen zu betrachten, sich aber etwas anderes dabei zu denken."
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