Microsoft und Acer haben im letzten Jahr gemeinsam an einem Notebook für den Bildungssektor gearbeitet, wie die Redmonder über den eigenen Blog mitteilten. Das Travelmate B117 ist für den Einsatz in der Schule gedacht und bringt auch entsprechende Hardware mit sich.
Hardwaremäßig bringt das Travelmate B117 ein 11,6-Zoll großes Display und ist wahlweise mit einem Intel Pentium- oder Celeron-Prozessor ausgestattet. Speichervarianten reichen von der Festplatte bis hin zu vergleichsweise begrenztem eMMC-Speicher und daneben gibt es bis zu 4 Gigabyte an DDR3L-Arbeitsspeicher.
Spezifikationen des Acer TravelMate B117
- Display: 11,6-Zoll HD-Display
- Prozessor: Intel Celeron oder Pentium
- Arbeitsspeicher: bis zu 4 Gigabyte DDR3L
- Speicher: HDD oder eMMC
- Konnektivität: WLAN 202.11ac
- Anschlussmöglichkeiten: USB 3.0, USB 2.0, HDMI
- Betriebssystem: Windows 10 Pro
Wesentlich interessanter als die Spezifikationen sind die weiteren Features des Geräts. So bringt das TravelMate B117 eine interessante Funktionalität mich sich, die Acer als TeachSmart bezeichnet. Hierbei handelt es sich um eine LED in der linken oberen Ecke der Klappe des Notebooks. Beispielsweise kann ein Lehrer eine Frage stellen und das Licht indiziert durch die jeweilige Farbe, ob die Frage korrekt beantwortet wurde.
Dahinter steht natürlich eine Cloud-Lösung von Microsoft, die damit nun auch ins Klassenzimmer Einzug hält. Lehrer können die Software ihren Bedürfnissen nach konfigurieren. Angemeldet mittels Microsoft ID können Lehrer Materialien per OneNote mit den Schülern teilen, was auch den Lehrpersonen das Kopieren von Materialen und die dadurch entstehenden Kosten erspart.
Preislich wird sich das Gerät wohl im günstigeren Segment der Preisspanne befinden, allerdings wohl aufgrund der benötigten Infrastruktur eher nicht im Einzelhandel zu finden sein. Ob und wann das Gerät hierzulande erhältlich sein wird, ist allerdings nicht bekannt.
Quelle: Microsoft




Wohl eine Antwort auf Googles schon seit längerem umtriebige Aktivitäten im Bildungsektor mit deren Chromebooks inkl. Cloud-Anbindung. Google hat da wohl in seinem stetigen Bemühen, Microsoft wo es nur geht zu schaden, eine Marktschwäche Microsofts in diesem Sektor geortet und zu nützen versucht, um irgendwo wieder einmal zumindest ein kleines Stück von Microsofts Imperium abzuknabbern…
Da würde ich als Schüler gleich mal die Kontrolle über die LED übernehmen
Naja bei unserem bildungssystem und dem bißchen Geld das da vom Staat kommt glaub ich nicht daran, dass notebooks oder ähnliches stift und Papier an den deutschen schulen ersetzten werden. Vor allem muss noch du nötige Infrastruktur in den Schulen geschaffen werden was auch wieder kosten verursacht. Ich sag mal so: Ich habe letztes Jahr mit meinem Abitur in der Tasche die schule beendet und dort mit einem eigenen Laptop zum Unterricht zu kommen ist unvorstellbar gewesen. Die rechner liefen auch noch alle mit XP und von den filmwagen muss ich gar nicht erst anfangen (röhrenfernseher, vhs usw.)
Bin in NRW zur schule gegangen. Wie das in anderen bundesländern ausschaut Weis ich nicht. Von einem freund Weis ich nur, dass die schulen in bayern deutlich besser ausgestattet sind .
In rheinland Pfalz sieht’s nicht besser aus wo ich zur schule gegangen bin… Das viele geld von uns wird lieber für sinnlosere sachen verwendet?
Wir haben Windows 7, gut 300 Rechner, 2 Serverräume, Office 2010, dafür scheiß Internet.
Meine Schule hat seit 2 Jahren ungefähr 24 Notebooks mit einem i3 Prozessor, 4GB Ram und ner Intel HD 4.000.
Außerdem haben wir 2 Computerräume. In einem sind die alten XP Rechner, in einem neue 7 Rechner, wieder mit i3 usw. (läuft sehr gut). Alle besitzen Flachbildschirm Monitore.
Verbunden sind alle mit iServ, welches verdammt teuer ist für so viele Computer.
Also ich habe noch Hoffnungen 😀
Ich (Niedersachsen) bin gerade im letzten Semester meiner Schullaufbahn angekommen; wir haben drei Computerräume mit Win 7-Rechnern, kriegen Hausaufgaben oft über die Schulinterne Cloud und ich darf mein Netbook so gut wie überall zum Einsatz bringen. Probleme macht nur der Wissensstand der Belegschaft. Ansonsten ist es gar nicht so utopisch 😉
habe 2015 die Matura gemacht und hatte seit der 4. Oberstufe immer ein Notebook mit.
An sich durchaus interessant, aber ich persönlich könnte nicht lange an einem Display < 13" arbeiten.
Woher willst du das im Voraus wissen? Du weißt doch jetzt nach dem du den Artikel gerade erst gelesen hast, weder etwas über die Ui noch über die Apps.
Mit 11.6“ kann ich nicht lange arbeiten, da ist mir die Ui vollkommen egal. Das fängt schon bei der Tastatur an.
Gewohnheitssache, wobei ich dir ein Recht auf eigenen Geschmack natürlich nicht absprechen will 😉
Ich bin zum Beispiel seit 2011 glücklich mit Netbooks unterwegs, um meinen 15,6″ nicht rumzuschleppen und das wär sicher von Vorteil für die Schüler – Schulranzen sind schwer genug, auch ohne Laptop ^^
Wegen dem Gewicht würde ich ja den Mittelweg nehmen und was zwischen 13“ und 14“ nehmen. Leichte/dünne 15“ Notebooks sind ja leider eher rar.
Das ist zwar möglich, aber was ist der Sinn? Ich komm bestens mit meinen Netbooks zurecht, und ich bin ja in dem Alter, das angesprochen werden soll. Entsprechend „klein“ sind meine Mitschüler, damit die Tastatur bestens ausreicht, und zu wenig Gewicht gibt es für uns dank aller Lehrbücher nicht 😉
Mir persönlich ist einfach die Tastatur bei den meisten Netbooks zu klein und ich habe meist 2-3 Fenster parallel offen, das könnte ebenfalls etwas klein sein aber das wäre tatsächlich nicht das Hauptproblem. Was mich allerdings interessieren würde, wäre wie sich die neuen Atom und Core m Prozessoren, die ja die meisten Netbooks haben, in meinem Anwendungsfall schlagen würden. Aber das ist etwas OT 😀