
Einem aktuellen Bericht von Recode zufolge sollen sich Microsoft und Google über einen Pakt geeinigt haben, der vorsieht, dass keines der beiden Unternehmen Beschwerde gegen den Vertragspartner einreichen wird vor Regulierungsbehörden.
Laut einem Statement der Redmonder habe Microsoft die Beschwerden gegen Google zurückgezogen, was die rechtlichen Prioritäten des Unternehmens widerspiegeln soll. Man werde aber weiterhin mit Google um Kunden und Unternehmen konkurrieren. Google bestätigte die Einigung ebenfalls in einer Aussendung und man werde versuchen, Probleme zu klären bevor staatliche Behörden damit befasst werden.
Kurz nach Veröffentlichung der vorläufigen Untersuchungsergebnisse der EU-Kommission gegen Google, scheint es, als würde der Suchmaschinengigant unter Druck geraten. Microsoft hat im bitteren Streit um die YouTube-App für Windows Phone den Konzern bei Wettbewerbsbehörden gemeldet, gleichzeitig ermittelt die EU gegen Google und Microsoft selbst besitzt im Gegensatz zu Google kaum Angriffsflächen, was das Ausnutzen eines Monopols betrifft.
Es ist aus diesem Grund schwer verständlich, weshalb Microsoft sich zu so einer Einigung hinreißen ließ. Bei den aktuellen Schwierigkeiten, die Google in der EU drohen, hätten durchaus einige Apps für Windows aus dieser rausspringen können. Was Satya Nadella und Sundar Pichai im Hintergrund ausgemacht haben, ist jedoch nicht bekannt.
via mspu / Quelle: recode.net


Wer weiss, vielleicht „muss“ Google demnächst ja doch die Google-Apps bereitstellen, dann am besten noch als Universal-App. Wäre für einige ja ein Argument, nicht ständig gegen Windows zu schießen. Mir persönlich fehlen diese Apps nicht ☺
Was die beiden im Hintergrund ausgemacht haben, ist nicht bekannt… …
…unter Druck von US-Behörden, NSA und Co…. also von höchsten US-Stellen wohlgemerkt!
Immerhin sind beide Unternehmen für die US-Weltmachtstellung (Kontrolle und Einflussnahme) und deren Erhalt von essentieller Bedeutung und sollen da offenbar vermehrt an einem positiven Image des Landes und seiner Wirtschaft in der Welt auch in eigenem Interesse arbeiten…
Beide CEOs sind da um die Mitte vierzig, stammen aus derselben Gegend des Subkontinents (Distanz von einander wie München-Berlin) und sind deshalb wohl auch aus einem ähnlichen Holz geschnitzt… Da geht‘s wohl um’s Abstecken von Revieren, Abgrenzung von Interessenssphären und Geschäftsbereichen, diversen davon ausgenommenen Kooperationsbereichen und vor allen darum, einander trotz hart konkurrierenden Agierens keinen dauerhaft gravierenden Schaden zuzufügen…
Der letzte Abschnitt is völliger Blödsinn welchen ihr getrost weglassen könntet. Es ist Vorbildlich was Microsoft macht. MS hat auch mit Apple ein solches gentlemen agreement, welches von grösse Microsoft zeugt. Apple und Google sind jene welche mit Sandkasten Niveau glänzen. Schön ist Microsoft erwachsen und hat diese Niveau seit jahren hinter sich. Es ist doch toll, das sich Firmen austauschen und differenzen Menschlich und Sachlich versuchen zu lösen. Dialog und nicht Klage-Krieg ist auch bei Firmen vernünftig! Ich würde sogar sagen, dass MS nun endlich ihre YouTube App wieder bringen kann und nicht umgekehrt!
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Microsoft hat keine Zeit um auf die EU und Co. zu warten. Wenn nicht bald die Apps kommen, die die User wollen können sie W10M endgültig in die Tonne schmeißen. Microsoft muss jetzt einfach in den sauren Apfel beißen, um das Ruder rumzureißen.
Da geht’s aber nicht nur um den mobilen Bereich, sondern auch darum, dass Google da vehement versucht mit Chrome und Cloud am privaten Desktop, im Bildungs- und sogar im Unternehmensbereich auf Kosten Microsofts Fuß zu fassen. Da muss MS verdammt auf der Hut sein… Aber vielleicht hat man sich da jetzt eines Besseren besonnen nach dem Motto: Getrennt marschieren, vereint schlagen… zu beiderlei Vorteil und vor allem natürlich dem der USA…