
Erst letzte Woche wurde das neue Pavilion x360 offiziell vorgestellt und wir haben uns die 11-Zoll Variante direkt angesehen und wollen euch unseren ersten Eindruck davon natürlich nicht vorenthalten.
Design und Verarbeitung

Auf den offiziellen Pressebildern hat HP ein wenig gemunkelt was das Design betrifft, denn auf keinem der Fotos war die Tastatur zu sehen. Das Problem hierbei ist, dass neben der Tastatur, also auf der Handablage, einige Zierstreifen in der Farbe der Rückseite lackiert sind und man diese zum Release nicht abgebildet hat.
Während dies zumindest darauf hindeutet, dass man nicht ganz selbstbewusst für die eigenen Designentscheidungen einsteht, braucht sich das Gerät selbst eigentlich gar nicht zu verstecken. Es gibt wirklich keinen Grund dazu, denn das Notebook ist eigentlich ziemlich schön. Wer das HP Spectre x360 kennt und das Design mag, dem wird auch das HP Pavilion x360 gefallen.
Auch als nicht allzu großer „Gold-Fan“ weiß das Notebook in dieser Farbe durchaus zu gefallen, denn es ist keine aufdringliche Farbe. Es ist dennoch sehr schlicht und dezent.
Natürlich ist es nicht das dünnste Notebook der Welt, im Gegenteil, es wirkt für ein 11-Zoll Notebook doch etwas dick. Aufgrund der Polycarbonat-Chassis ist auch nicht vergleichbar mit teureren Alu-Geräten, aber HP hat alles aus dem Material herausgeholt, was es zu holen gibt. Das Gehäuse lässt sich zwar etwas eindrücken, aber die Spaltmaße sind äußerst klein gehalten und das kleine Notebook knarzt an keiner Stelle. Dünner und etwas fester hätte ich mir gewiss gewünscht, es ist aber kaum vereinbar mit der Hardware, die das Gerät betreibt. Es ist ein fairer Kompromiss, das Design ist schön und die Verarbeitung nicht perfekt, aber gut.
Display

Das kleinste Modell besitzt ein 11,6-Zoll großes Display und als einzige Option steht ein HD-Panel zur Verfügung. Dank verwendeter IPS-Technologie sind die Blickwinkel sehr gut und die Farbdarstellung ebenfalls sehr zufriedenstellend. Wie es sich für ein Convertible gehört, ist es natürlich auch ein Touch-Display, allerdings ohne Unterstützung für einen Active Stylus, was in diesem Preisbereich ohnehin eine Seltenheit ist.
Tastatur und Touchpad

Einer der Punkte, weshalb das HP Pavilion x360 mich so angesprochen hat, ist die Tastatur, die generell bei den meisten HP-Geräten zu den Stärken gezählt werden kann. Das Feedback ist wirklich gut, teils besser als bei vielen 13-Zoll Notebooks und so ist sie nicht nur für kürzere Texte geeignet, sondern damit können problemlos auch längere Arbeiten verfasst werden.
Das Touchpad ist doch etwas knapp bemessen, aber qualitativ wirklich gut. Selbst ohne Einstellung der Zeigergeschwindigkeit war die Geschwindigkeit ausreichend und die Präzision sehr gut. Die Gesten werden sofort ausgeführt und es war keinerlei Wiederholung notwendig. Das Touchpad und die Tastatur sind großartig, besonders für ein 11-Zoll Notebook ist dies beachtlich.
Vorläufiges Fazit

Es ist schwer zu leugnen, dass mich das kleine 11-Zoll Pavilion x360 begeistert hat, denn es macht sehr viel richtig und ganz wenig falsch. Zu den positiven Dingen gehört auf jeden Fall das Design, wenn auch die Streifen nicht hätten sein müssen sowie Display, Touchpad und Tastatur. Die Verarbeitung hätte für meinen Geschmack noch eine Spur besser sein können, allerdings ist diese so auch durchaus in Ordnung.
Preislich finde ich 399 Euro dafür etwas hoch angesetzt, dafür lesen sich die Spezifikationen einfach zu wenig beeindruckend. 500 Gigabyte Festplatte, Celeron Dual-Core und 4 Gigabyte Arbeitsspeicher garantieren noch flüssiges arbeiten, allerdings kann man weder Prozessor, noch die Festplatte gerade als ruhig bezeichnen. 400 Euro für Pentium, 4 Gigabyte und SSD fände ich angesichts des HD-Displays wesentlich fairer, aber es wird sich zeigen, wie HP die Geräte preislich ansetzen will.

Das 13-Zoll Modell ist aus meiner Sicht preislich mit einer UVP von 499 Euro unschlagbar. Dafür bekommt man einen aktuellen Core i3-Prozessor, 4 Gigabyte Arbeitsspeicher, 3-Zellen Akku und eine 500 Gigabyte große Festplatte, die man mit etwas Handarbeit für etwa 60 Euro auch durch eine SSD ersetzen kann. Wenn der Preis fällt, dann wird hoffentlich für 600 Euro auch ein FullHD-Display drin sein und damit wären die Geräte sicherlich für die große Masse interessant.
HPs Pavilion x360-Serie ist auf jeden Fall äußerst vielversprechend und sollten die Geräte auch das leisten, was HP verspricht – unter anderem die 10 Stunden Akkulaufzeit – dann dürfte man bald Lenovo als „Geheimtipp“ für günstige Notebooks abgelöst haben. Der chinesische Hersteller hat mit der aktuellen Produktserie beim Akku gespart und das macht sich auch bemerkbar, woraus HP offenbar die richtigen Schlüsse gezogen hat.


13 oder 14 Zoll und dabei super klein und leicht und oben drauf noch eine richtig gute Akkulaufzeit (10h Youtube, Office arbeiten, surfen und dabei konstant Spotify).
Wenn dann noch alles flüssig laufen soll (keine Games, aber Photoshop und ein wenig Videobeatbeitung) und man eine ordentliche Tastatur + Maus haben will, landet man am Ende iwie immer bei einem Macbook Air oder Windows-Alternativen, die in einem ähnlichen Preisbereich sind. Nur wählt man dann doch lieber das Macbook Air, weil man da genau weiß was man hat. Bei den ganzen Toshiba, Acer, HP, Lenovo etc. mit jeweils mind. 5 Modellen die jeweils wieder in diversen Ausführungen (CPU, RAM etc.) erhältlich sind, verliert man den Überblick und hat oft nicht mal Amazon-Bewertungen zum Gerät.
Ist doch doof! Musste mich mal auskotzen 😀
ehm, MacBook Air? Sorry, aber da muss ich echt dagegenstimmen. MacBook Pro ist vielleicht eine Empfehlung wert, aber nicht das Air. Nicht zu dem Preis, nicht zu der Zeit.
Nehmen wir mal das 13-Zoll HP Pavilion x360 mit i3, SSD und 4GB DDR4 RAM und FullHD Display. Gute Tastatur, Touchpad auch, Verarbeitung okay (halt Plastik) und wir sind bei einem Retail-Preis von 700 Euro, schätze ich. ca. 400€ weniger als das MacBook, aber, was soll eigentlich der Vergleich??
Ich habe ein MacBook Pro (nutze es aber nicht), aber ich verstehe nicht, wie man so einfach jedem User, der nach einem 300 Euro Laptop sucht, sagt:“Kauf dir doch ein MacBook.“ Manche Leute haben einfach nicht mehr als 300 Euro für einen Laptop. Völlig legitim und dafür gibt es halt auch den freien Markt. Und hey, es gibt echt einige gute Geräte für unter 300 Euro, ich teste aktuell eins und eigentlich ist es nicht schlecht.
Vergleichen wir das MacBook mal mit einem Ding aus seiner Preiskategorie, okay? (ich liebe das)
Ich wähle dich, Schiggy! Ich meine das HP Spectre x360, das wir gestern im Deal hatten. http://windowsarea.de/2016/05/black-weekend-bei-notebooksbilliger/
HP Spectre x360 950€:
FullHD Display
8 GB RAM
Core i7-6500U
256 GB SSD
12,5 Stunden Akku
Stylus Unterstützung
MacBook Air für 1099 Euro
Core i5
8GB RAM
128 GB SSD
nicht einmal Touchscreen
12h Laufzeit
Und ich kann dir sagen. Das HP Spectre x360 ist ein enormer Unterschied zum MacBook Air. Das Touchpad ist größer und echt, echt gut, die Verarbeitung ist mindestens gleichgut, es hat Stylus Support, ein 360-Grad Scharnier und dann kommen die Details. SD-Kartenslot (wo ne ganze SD ganz reinpasst und nicht 2cm rausragt), eine echt tolle Tastatur, Windows 10 (!) und habe ich schon gesagt, dass Stylus Support richtig geil ist mit Windows ink? Oh und der Touchscreen ist auch praktisch.
Ich finde nicht, dass wir heute (also im Jahr 2016) noch über das MacBook Air reden sollten. Was ab 600 Euro ein HD-Display hat, stirbt automatisch für mich. Ist nur meine Meinung, aber es ist ein Prinzip, von dem ich nicht abweiche. Ich finde, Hardware sollte besser werden von Generation zu Generation und ab einer gewissen Zeit und einem gewissen Preis sollten die Spezifikationen stimmen.
Ich sage nicht, dass Specs allein ein gutes Gerät machen, aber sie machen zweifellos einen Unterschied. Nutze doch mal das MacBook Air und steige auf irgendein Gerät mit FullHD-Display um im selben Preisbereich. Es sind Welten und ich finde, das soll nicht sein.
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Danke für deine ausführliche Antwort. Ich stelle einfach mal ein paar Fragen um zu zeigen, warum DAUs doch gerne bei Apple landen.
-Dieses rießige Touchpad des Spectre, kann ich damit überhaupt noch bequem tippen oder ist das immer im weg
-Welches der vielen Geräte auf Amazon soll ich kaufen, die heißen alle Spectre und haben dann eine Endung die aus iwelchen nichtssagenden Zahlen und Ziffern bestehen
-Wie lang hält der Akku wirklich
-Bringt FullHD nicht Nachteile: Akkuverbrauch + ist alles viel zu klein auf dem Display (kann Windows ordentlich skalieren, damit das kein Problem ist)
-Was ist eigentlich ein Intel Core i7-6500U, 2x 2,50GHz, läuft das Ding damit in 4 Jahren immer noch flüssig
All die Fragen (ich kenne die Antworten teilweise, musst nicht darauf antworten ^^) hat man bei einem Mac nicht, weil die Teile soweit verbreitet sind kennt man die Antworten und bei offenen Fragen, findet man unendlich Testberichte. Beim Spectre habe ich immerhin 38 Kundenbewertungen, das ist bei anderen Notebooks nicht so gut. Wobei die 38 Bewetungen wieder verunsichern, da sind doch auch sehr kritische dabei.
Ich werde bevor ich ein Notebook kaufe (ist bald soweit) auf jeden Fall deine Tests beachten, dann wird es hoffentlich kein Mac 😉
Du fragst ernsthaft, ob ein i7 6500, also einer der schnellsten aktuellen mobilen APUs noch in vier Jahren ausreichst, stellst den i5 des MacBooks aber nicht in Frage? Komisches Vertrauen, das du in Apple vorinvestierst. Jeder Consumer kann ein online geordertes Gerät bis 14 Tage zuhause testen. Wozu Bewertungen in Amazon durchstöbern?
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@Effell – Ich spreche ernsthaft aus, was vermutlich der Großteil der Deutschen nicht weiß: Was ist ein i7 6500?
Was ein Großteil der Deutschen dagegen weiß: In 4 Jahren läuft mein Mac noch ziemlich flüssig, warum weiß ich nicht, mein Prozessor kenn ich nicht und es interessiert mich auch nicht.
Was leitet dich zur Annahme, dass ein Großteil der Deutschen weiß, dass ein Mac in vier Jahren noch läuft? Ich würde doch mal eher behaupten, dass ein Großteil der Deutschen mit einem Mac nichts anfangen kann und es mit Linux verglichen werden kann. Kennt entweder kein „Normalsterblicher“ oder hält es für Nerd-Kram.
Jeder DAU weiß, i7 besser als i5. 😉 6500 ist auch höher als 5275 im MacBook Pro
Mein fast vier Jahre altes Surface läuft auch noch spitze. Das liegt daran, das heutige OS‘ die Hardware nicht mehr fordert. Das ist aber grundsätzlich so und liegt nicht an Apple, die die gleiche Intel Hardware verbauen, wie alle anderen OEM
Wenn die Dinger einfach nur i5+Jahrszahl oder i7+Jahreszahl heißen würden, wäre dem DAU geholfen. Wobei: Ist ein i5-2016 als ein i7-2015? Fragen über Fragen 🙂
Ich hab die Frage gegoogelt, das erste Ergebnis: http://www.gutefrage.net/frage/was-ist-besser-i7-oder-i5-prozessor
Auf solche Diskussionen hat doch keiner Bock und da bleibe ich auch dabei: Der normale Mac-Käufer muss sich keine Gdanken machen sondern kauft einfach und hat dann Sicherheit. Vllt mit Sicherheit auch zu viel gezahlt, aber halt auch Zeit gespart und seinen Hirnzellen unnützes Wissen über Prozessoren 🙂
Danke für den Bericht. Ich möchte mir eh noch ein 2. Laptop holen, weil ein teures Gerät einfach zu schade ist um in einem Café Texte zu verfassen z.B. werde mir die 13″ Variante vielleicht holen.