76 Microsoft-Mitarbeiter von Trump-Einreiseverbot in die USA betroffen

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Der neue US-Präsident Donald Trump hat letzten Freitag per Präsidentenerlass, der Executive Order, ein 90-tägiges Einreiseverbot von Muslimen aus sieben muslimischen Ländern beschlossen. Die neue US-Regierung argumentiert, die Maßnahme diene dem Schutz vor Terrorismus.

Problematisch ist dieses Einreiseverbot nicht nur für Flüchtlinge, die beispielsweise aus Syrien fliehen müssen, sondern auch für Menschen, die bereits in den USA leben, aber momentan zu ihren Familien ausgereist sind. Selbst bisherige Green Card-Besitzer, also Bürger mit einer permanenten Aufenthaltsgenehmigung für die USA, werden momentan nicht ins Land gelassen.

Microsoft-CEO Satya Nadella hat eine Email an Mitarbeiter verschickt und diese auch öffentlich auf LinkedIn geteilt. Darin betonte er jene Werte, die für ihn bei Microsoft wichtig sind.

Als Immigrant und als CEO habe ich selbst den positiven Einfluss der Immigration auf unser Unternehmen, unser Land und die ganze Welt gesehen.

Man wisse aktuell, dass 76 Microsoft-Mitarbeiter aus Syrien, dem Irak, Iran, Libyen, Somalia, Jemen und Sudan betroffen sind vom Trump-Einreisverbot. Man habe bereits sämtliche dieser Mitarbeiter kontaktiert und versicherte ihnen und ihren Familien „effektiven rechtlichen Rat und Unterstützung“, erklärte Microsoft-Chefjustiziar Brad Smith.

„Microsoft glaubt an ein starkes und ausgewogenes Immigrationssystem für Hochqualifizierte. Wir glauben auch an weitere Möglichkeiten zur Einwanderung für talentierte und gesetzestreue junge Menschen“, heißt es in der Email. Man hat sehr lange dafür gearbeitet, die Regierungen davon zu überzeugen, dass dies Vorteile hat für Menschen und Unternehmen.


Quelle: LinkedIn / Bildquelle: Twitter

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