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Was ist beim Kauf von Geräten aus China zu beachten?

Im Zuge unserer Deals des Tages berichten wir häufig auch über Angebote aus China, vor allem beim Anbieter Gearbest. Viele potenzielle Käufer haben noch keine Erfahrungen damit gemacht und aus diesem Grund wollten wir die häufigsten Fragen im Artikel klären.

Wo bestellen?

Ware aus China

Es gibt zahlreiche Onlineshops im Internet, wo ihr China-Ware bestellen könnt, jedoch  ist Gearbest beim Versand aus China eure zuverlässigste Wahl. Einerseits seid ihr dort sicher vor Fälschungen, andererseits kann die Ware zoll- und einfuhrumsatzsteuerfrei importiert werden, aber dazu später mehr.

AliExpress liefert zwar auch aus China, empfiehlt sich aber nur bei Lieferungen, die günstiger sind als 26,30 Euro. Kostet der Artikel zwischen 22 und 150 Euro, fällt die Einfuhrumsatzsteuer in Höhe von 19 Prozent an. Bei einem Warenwert über 150 Euro werden Zollgebühren fällig, jedoch werden Artikel unterschiedlich besteuert. Smartphones, Notebooks und Tablets werden nicht extra verzollt, genauso auch Spielekonsolen und digitale Kameras. Wenn diese Artikel also über 150 Euro kosten, zahlt ihr grundsätzlich nur die Einfuhrumsatzsteuer.

Versand aus der EU

Einige Händler bieten China-Ware allerdings auch mit Versand aus der EU an. Das heißt: Die Artikel wurden aus China importiert, meist korrekt verzollt und werden dann aus einem EU-Land verschickt. Die Vorteile sind klar: Der Versand dauert nur wenige Tage und die Artikel können meist ohne Probleme zurückgeschickt werden. Portale, wie Gearbest oder HonorBuy bieten solche Optionen an.

Gearbest: Zoll und Einfuhrumsatzsteuer sparen

Gearbest ist der uns einzig bekannte Onlinehändler, der für den Kunden die Verzollung übernimmt. Ihr müsst dazu beim Bestellvorgang darauf achten, dass die Versandart Priority Line Germany Express verfügbar ist.

Gearbest importiert die Ware dabei zuerst in ein EU-Land und verschickt sie von dort an euch. Die Ware kommt korrekt verzollt mit bezahlter Umsatzsteuer bei euch an und ihr müsst euch nicht um den Gang zum Zoll kümmern. Weitere Kosten kommen dadurch auch nicht auf euch zu.

Zahlungsmethode: PayPal = Gewährleistung

Bei vielen Händlern könnt ihr meist lediglich per Überweisung oder nur mit Kreditkarte zahlen, darunter auch AliExpress. Dadurch wird euch, sofern eure Bank das nicht explizit anbietet, die Möglichkeit genommen, die Zahlung nach dem Kauf rückgängig zu machen oder eine Art Käuferschutz zu verwenden.

Wir empfehlen daher, immer nur mit PayPal zu zahlen. Der Anbieter hat nämlich einen Käuferschutz, bei dem ihr 180 Tage nach Bezahlung die Möglichkeit habt, den Kauf zu beanstanden. Wenn ihr den Artikel beispielsweise gar nicht bekommt, er beschädigt ist oder der Händler das Widerrufsrecht, das in Europa gilt, nicht akzeptiert, müsst ihr nicht auf dessen Kulanz hoffen. Ihr eröffnet bei PayPal einfach einen Fall und erklärt, welches Problem es mit dem Artikel gibt. Ihr könnt dabei die volle Summe zurückverlangen oder euch mit dem Händler auf einen Teil einigen. Sofern sich der Verkäufer binnen einer gegebenen Frist nicht meldet, bekommt ihr das Geld automatisch zurück.

Gewährleistung und Garantie

Üblicherweise werden diese Streitfälle im Sinne des Kunden begraben, sodass ihr meist auch euer Geld bekommt. 180 Tage sind ein halbes Jahr und das ist etwa genauso gut, wie die gesetzliche Gewährleistung in Deutschland, welche praktisch ohnehin nur ein halbes Jahr gilt.

Eine Garantie gibt es von China-Herstellern allerdings nicht, also könnt ihr es wohl nur reparieren oder wegwerfen, wenn das Gerät nach knapp zwei Jahren kaputtgeht.

Qualität der Produkte

Wir haben bereits bei vielen Händlern bestellt und hatten bislang nur ein einziges schwarzes Schaf dabei, welches uns aber ohne Druck durch PayPal freiwillig ausgetauscht wird. Die anderen Geräte waren allesamt vollständig funktional, solide verarbeitet und es waren tatsächlich jene Artikel, die wir bestellt haben. Bei Gearbest können wir auch mit Sicherheit sagen, dass auch nur originale Artikel verschickt werden. Bei AliExpress muss man vor allem bei guten Angeboten aufpassen, die zu gut sind, um wahr zu sein. Oftmals gibt es auch keine PayPal-Zahlung, weswegen ihr dagegen auch nichts tun könnt und im Prinzip Geld aus dem Fenster geworfen habt.

Aus diesem Grund gibt es bei uns bei den Deals des Tages auch nur Angebote von Gearbest. Der Händler hält, was er verspricht und bietet noch dazu PayPal-Zahlung, was für ein zusätzliches „Sicherheitsgefühl“ beim Käufer sorgt.

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"Entdeckung besteht darin, den gleichen Gegenstand wie alle anderen zu betrachten, sich aber etwas anderes dabei zu denken."
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