Windows 10 bekommt künftig auch mehrere kumulative Updates pro Monat

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Mit dem Windows 10 Creators Update hat Microsoft zumindest am PC eine ganze Menge an Neuerungen eingeführt. Eine Änderung, welche allerdings nicht in den Changelogs genannt wird, betrifft Microsofts Windows as a Service-Strategie.

Bislang wurden nämlich Windows 10-Updates stehts am Patch Tuesday, der jeden Monat am zweiten Dienstag stattfindet, als kumulative Updates veröffentlicht und enthielten sowohl Verbesserungen als auch Sicherheitsupdates.

Mindestens ein Bugfix-Update pro Monat

Mit Windows 10 Version 1703, sprich dem Windows 10 Creators Update, wird es nun monatlich zumindest ein weiteres kumulatives Update geben, das allerdings keine Sicherheitsupdates enthält. Hierbei handelt es sich lediglich um Aktualisierungen, welche die Stabilität und Performance von Windows 10 verbessern sollen.

In den darauffolgenden kumulativen Updates, welche dann im Zuge des Patch Tuesday ausgeliefert werden, sind die Neuerungen dieser zusätzlichen Updates aber enthalten.

Was ändert sich für IT Pros?

Vor allem für Unternehmen sowie die IT-Verwaltung dürfte das neue Update eine Rolle spielen. Microsoft bietet hierbei einige Flexibilität, wie mit dem Update vorgegangen werden kann.

IT Admins haben die Möglichkeit, das Update direkt zu installieren wie auch mit kumulativen Updates oder aber die Updates können vorher für eine kleine Zahl bzw. nur bestimmte Geräte ausgerollt werden, abhängig davon, welche Probleme mit der Aktualisierung adressiert werden. Es ist allerdings auch kein Problem, wenn sich IT Pros dagegen entscheiden, das Update überhaupt zu installieren, denn die Verbesserungen werden ohnehin mit dem darauffolgenden kumulativen Update ebenfalls ausgerollt.

Es ist nicht wirklich klar, weshalb Microsoft dann ein weiteres Update pro Monat ausrollen will, jedoch heißt es offiziell, dass so die Flexibilität erhöht werde.


via ZDnet / Quelle: Microsoft

Über den Autor

23 Jahre alt, Redakteur bei WindowsArea.de, Windows Insider MVP.

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Cori
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Cori

So könnte man die Updates erst einmal in der breiten Masse testen, bevor sie an sicherheitsrelevante/zurückhaltende Firmen gehen.