Sony erklärt, weshalb es kein Minecraft-Crossplay mit PlayStation gibt

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Microsoft reicht Sony die Hand und der japanische Konzern lehnt dankend ab. Minecraft, das meistverkaufte Computerspiel aller Zeiten, soll nämlich ab Herbst Crossplay zwischen unterschiedlichen Plattformen unterstützen und Microsoft bot auch Sony an, dies auf der eigenen Edition für die PlayStation zu ermöglichen. Die Japaner bevorzugen es allerdings, die eigenen Nutzer zu isolieren, nachdem sogar Nintendo mit Microsoft zusammenarbeiten will.

In einem Statement hat Sony nun die eigene Entscheidung begründet und die Aussage des Unternehmens fasst folgendes Simpsons-Zitat sehr gut zusammen:“Kann nicht wenigstens einmal auch jemand an die Kinder denken?“

Sony denkt offenbar als einziger Konsolen-Hersteller an die Kinder und teilte folgendes der Presse mit:

Minecraft. Die Zielgruppe, die das spielt – Sie wissen es genauso gut wie ich – ist auch sehr jung. Wir haben einen Vertrag mit den Leuten, die mit uns online spielen, dass wir sie schützen im PlayStation-Universum. Die Kinder externen Einflüssen auszuliefern, wo wir keine Kontrolle haben, ist etwas, worüber wir sehr gut nachdenken sollten.

Weiter führt Sonys Marketing-Chef Jim Ryan aus, weshalb dann Nintendo bereit war, die Partnerschaft mit Microsoft einzugehen. Er denkt nämlich, dass die Nintendo Switch vor allem für junge Gamer gedacht ist und es daher nicht überraschend sei, dass Nintendo das Angebot von Microsoft nicht abgelehnt hat.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass Sony einerseits die Nintendo Switch für eine Kinderkonsole hält, andererseits Minecraft als Spiel für Kinder bezeichnet. Dieser versuchte Seitenhieb gegen Microsoft und Nintendo geht ordentlich nach hinten.

Wie findet ihr die Erklärung von Sony? Laufen Kinder denn Gefahr, von Xbox- und Nintendo-Spielern in Minecraft negativ beeinflusst zu werden? 


Quelle: europgamer

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