Long-Term Servicing Channel: Windows 10-Versionen mit 10 Jahren Support

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Seit dem 11. April wird das Windows 10 Creators Update (Version 1703) offiziell ausgerollt und wie immer findet dieser Release in Wellen statt. Das bedeutet, dass Microsoft die Aktualisierung schrittweise an Nutzer ausrollt, um so die Kompatibilität mit den unterschiedlichen Windows 10-Geräten zu testen.

Unternehmenskunden wurde das Creators Update bislang nicht angeboten und das ändert sich ab heute. Organisationen, die Windows 10-Geräte verwenden, können das Update ab sofort installieren und Microsoft ermutigt diese, mit dem Rollout des Updates zu beginnen, sofern sie das bislang nicht gemacht haben.

Microsoft ändert Servicing-Modell für Unternehmen

Microsoft hat aber auch einige durchaus interessante Änderungen vorgenommen, welche vorrangig für Unternehmen, aber auch für Privatkunden interessant sein könnten.

Microsoft hat bereits angekündigt, dass es jährlich zwei größere Updates für Windows 10 geben wird, deren Release für die Monate März und September angesetzt sind. Für Unternehmen gibt es damit ebenfalls eine Vereinfachung der alte Current Branch (CB) und der Current Branch for Business (CBB) wird nun vom Semi-Annual Channel ersetzt, sprich, jenem Service-Modell, in dem sich auch Endkunden befinden. Diese zukünftigen Versionen von Windows 10 werden dann 18 Monate unterstützt.

Long-Term Servicing Channel: Windows 10-Version mit 10 Jahren Support

Microsoft hat auch den Term „Long-Term Servicing Branch“ durch den Begriff „Long-Term Servicing Channel“ ersetzt, wobei die Änderung wohl nur aus vorgenommen wurde, um die Namen ähnlich zu halten.

Interessant ist allerdings, dass diese Windows 10 Versionen länger unterstützt werden als die normalen Updates, nämlich ganze 10 Jahre lang statt der üblichen 18 Monate. Hierbei handelt es sich um die „größeren Versionen“ des Betriebssystems, ähnlich wie neue Betriebssystem-Versionen bisher (XP, Vista, 7, 8, 8.1, usw.) bzw. die Service Packs.

Microsoft macht allerdings eine Unterscheidung zu dem bisherigen Service-Modell, schließlich ist und bleibt Windows 10 laut Microsoft das letzte Windows. Diese länger unterstützten Windows 10 Versionen sind laut dem Unternehmen für stationäre Geräte gedacht, beispielsweise POS-Geräte oder medizinisches Equipment und nicht primär für normale Endkunden, die schließlich alle Updates nach gewisser Zeit automatisch bekommen sollten.


Quelle: Microsoft

Über den Autor

23 Jahre alt, Redakteur bei WindowsArea.de, Windows Insider MVP.