Microsoft

Microsoft-Chef Satya Nadella hätte fast für Amazon gearbeitet

Als Satya Nadella in den 1990er Jahren zu Microsoft kam nachdem er für Sun Microsystems gearbeitet hatte, wollten den aktuellen CEO des Technologiekonzerns auch andere Unternehmen in den eigenen Reihen haben.

Nadella arbeitete sich innerhalb Microsofts Gruppe für Businesslösungen sehr schnell hoch und wurde immer wieder befördert. Die Gruppe für Businesslösungen wurde damals angeführt Doug Burgum, der vor einigen Jahren in die Politik wechselte und nun Gouverneur von North Dakota ist. Er wurde im Laufe der Zeit ein Mentor für den aufstrebenden Inder bei Microsoft und rekrutierte ihn zu seinem Nachfolger. Früh wurde der Aufstieg von Satya Nadella auch von Amazon-Chef Jeff Bezos bemerkt, welcher Nadella laut Burgum in seinem Unternehmen haben wollte.

Amazon war damals erst im Aufbau des eigenen Cloud-Angebots für Unternehmen und Burgum machte Nadella klar, dass die Möglichkeiten bei Microsoft größer seien als bei einem Buchhändler wie Amazon. Burgum stellt heute fest, dass seine damalige Einschätzung von Amazon falsch war, er allerdings Recht damit hatte, Satya Nadella zum Verbleib bei Microsoft zu überzeugen. 2007 hielt Burgum dann seine letzte Keynote für Microsoft und verabschiedete sich, während er gleichzeitig seinen Nachfolger Sayta Nadella anpries.

Steve Ballmer entschied damals allerdings, dass der Platz vom heutigen Microsoft-CEO nicht bei der Gruppe für Businesslösungen war, sondern versetzte ihn an die Spitze von Windows Live Search, heute auch als Bing bekannt. Der ehemalige Microsoft-Chef ließ Nadella wissen, dass der Wechsel zu Bing, wo der Indier mehr Verantwortung haben würde, womöglich nicht die beste Entscheidung für ihn war. Wenn Nadella versagen sollte, gab es für ihn kein Zurück. Er war allerdings erfolgreich, leitete später Azure, wo er direkt mit Amazon konkurrieren sollte, und bewies sich dort ebenfalls, weshalb er heute an der Spitze von Microsoft steht.


Quelle: Fast Company

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"Entdeckung besteht darin, den gleichen Gegenstand wie alle anderen zu betrachten, sich aber etwas anderes dabei zu denken."
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