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Prostitutionsskandal: Mehrere Microsoft-Mitarbeiter aus Seattle verwickelt

Im Gegensatz zu Deutschland ist Prostitution im gesamten Staat Washington strengstens untersagt und die Behörden gehen sehr aggressiv gegen jede Art von Sexhandel vor. Microsoft und mehrere andere Technologiekonzerne im Raum Seattle sind momentan Zentrum von Ermittlungen der Polizei rund um dieses außerordentlich unangenehme Thema.

Konkret geht es um den Vorwurf, sexuelle Dienste in den untersagten Bordellen in Anspruch genommen zu haben. Hierzu wurden im Zeitraum zwischen 2014 und 2016 67 Emails von Microsoft-Mitarbeitern an Bordelle verschickt. Diese Emails waren im Zuge von Ermittlungen der Polizei ausgehändigt worden und sind nun dank eines Berichts von Newsweek an die Öffentlichkeit gelangt.

Teile der Emails stammen von einer größeren Ermittlung der Behörden gegen Online-Foren zur Bewertung von Sexarbeiterinnen, worauf 18 Personen festgenommen wurden, darunter auch einige höherrangige Microsoft- und Amazon-Mitarbeiter.

Die illegale Sex-Branche in Seattle ist mit der Technologiebranche in der Stadt gewachsen, denn mit den großen Konzernen kamen vor allem gut verdienende Männer dazu. Behörden sprechen davon, dass einige Männer bis zu 50.000 US-Dollar pro Jahr an Sexarbeiterinnen zahlen. Einige dieser illegalen Bordelle bewarben sogar ihre Nähe zu den unterschiedlichen Unternehmenszentralen.

Microsoft selbst reagierte in einem Statement und verurteile die Aktionen der betreffenden Mitarbeiter. Gleichzeitig wies man darauf hin, dass Microsoft kein Unternehmen ist, welches illegale und unethische Aktivitäten fördert. Man verteidigte die übrigen 125.000 Mitarbeiter und erklärte, dass keine Organisation immun gegen solche unerfreuliche Situationen ist. Microsoft habe allerdings eine lange Geschichte, welche die Kooperation mit Gesetzeshütern betrifft.


via engadget

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"Entdeckung besteht darin, den gleichen Gegenstand wie alle anderen zu betrachten, sich aber etwas anderes dabei zu denken."
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