Korrektur: Windows 10 Einrichtung: Eingabe der Telefonnummer wird zur Pflicht

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Update: Offenbar handelt es sich hierbei um einen Bug in der Windows Insider-Build, welcher diesen Zustand verursacht. Laut Microsoft werden die Elemente zum Überspringen außerhalb des Bildschirms dargestellt. Wir entschuldigen uns für das Missverständnis unsererseits.

Ursprüngliche Meldung:

Microsoft hat kürzlich die Windows 10 Build 17063 für Windows Insider im Fast Ring ausgerollt, welche unzählige Neuerungen mitgebracht hat und ein großes Redstone 4-Update verspricht. Viele dieser Neuerungen haben wir bereits in unseren YouTube-Videos für euch zusammengefasst.

Einige Änderungen blieben allerdings auch von uns unbemerkt, zumindest bis heute als wir versucht haben unser Test-Notebook mit Windows 10 neu aufzusetzen mit der aktuellen Build 17063. Dabei ist uns aufgefallen, dass erstmals ein der Einrichtung mit einem Microsoft-Account auch eine Telefonnummer eingegeben werden muss. Dieser Vorgang kann nicht übersprungen werden und wird demnach zur Pflicht.

Hat man die Telefonnummer einmal eingegeben, wird ein Link zum Microsoft Launcher im PlayStore verschickt, worüber man anscheinend das Microsoft-Konto bestätigen kann. Das ist eine Software-technische Sackgasse, denn das kann der Microsoft Launcher bislang nicht.

Telefonnummer bislang optional

Bislang war es nicht erforderlich, bei der Einrichtung von Windows 10 eine Telefonnummer einzugeben, jedoch gab es sehr wohl diese Option. Wer die Telefonnummer angegeben hat, bekam einen Link per SMS zugeschickt zu den jeweiligen Microsoft-Apps unter Android und iOS. Die Nutzer hatten jedoch stets die Möglichkeit, diese Seite bei der Einrichtung einfach zu überspringen.

Microsoft will mit dieser Maßnahme die Nutzer weiter an die eigenen Dienste binden, was allerdings bei der kritischen Sicht vieler Anwender gegenüber Microsoft auch sehr leicht nach hinten losgehen könnte. Wir erwarten nämlich im Anschluss an diese News einige Meldungen vom Telefonnummern-Zwang unter Windows 10, wenn auch lokale Konten nicht betroffen sind. Dennoch stellt sich die Frage, ob Microsoft berechtigt ist, Nutzer eines Microsoft-Accounts zur Angabe einer Telefonnummer zu verpflichten. Die Angabe von mehr Daten als notwendig sollte unserer Meinung nach dem Nutzer überlassen bleiben. Der Nutzer soll dies dann tun, wenn er einen Mehrwert darin sieht, dem Unternehmen diese Daten zu geben und nicht dann, wann er gezwungen wird.

Was haltet ihr davon, dass Microsoft bei der Einrichtung eure Telefonnummer haben will?

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