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Sicherheit eurer Daten: Was bleibt übrig nach dem Löschen?

Daten sind das neue Gold – kaum einer dürfte diesen Satz noch nicht gehört haben. Ob vom Betriebssystem oder der Suchmaschine – überall werden heutzutage Daten gesammelt. Oftmals hagelt es dabei Kritik von Datenschützern und Verbrauchern. Aber nicht immer sind es die großen Konzerne, die mit sensiblen Daten unvorsichtig umgehen. Immer wieder hört man von neuen USB-Sticks, die bereits Fotos und Dokumente enthalten. Der Grund dafür ist einfach: Um Kosten zu sparen benutzen viele Hersteller recycelte Speicherchips aus alten Smartphones, Tablets oder alten USB-Sticks. Wenn alle Daten vor dem Verkauf alter Geräte sicher gelöscht werden, spricht prinzipiell nichts gegen dieses Recycling. Geschieht dies allerdings nicht, können andere Menschen die Daten leicht einsehen bzw. wiederherstellen.

In diesem Bericht möchten wir euch zeigen, welche Daten nach dem einfachen Formatieren übrig bleiben. Gleichzeitig vergleichen wir das Ergebnis mit der Löschung nach dem Gutmann-Verfahren. Diese Methode überschreibt Speichermedien insgesamt 35 mal mit kryptischen Daten. Damit unser Test fair bleibt, ische verwenden wir zwei USB-Sticks des selben Typs. Beide sind typWerbegeschenke mit einer Kapazität von 2GB. Zum Test speichern wir einige Bilddateien von WindowsArea.de auf beiden Sticks.

Den ersten USB-Stick löschen wir mithilfe des Gutmann-Verfahrens mit der Software Eraser. Stick Nummer 2 formatieren wir mit den Windows Bordmitteln unter Standardeinstellungen. Damit beide Speichermedien am Ende das selbe Dateisystem haben, mussten wir den sicher gelöschten Stick nach der Löschung ebenfalls formatieren.

Nachdem beide Sticks den Löschprozess durchlaufen haben, haben wir sie auf noch vorhandene Dateien überprüft. Dabei hat uns die kostenlose und bekannte Software Recuva geholfen.

Ergebnis: Welche Daten konnten wiederhergestellt werden?

Die Ergebnisse unseres Tests zeigen ein eindeutiges Ergebnis: Während Recuva auf dem mit Eraser gelöschten USB-Stick keine Dateien mehr gefunden hat, konnten wir von dem formatierten alle(!) Bilder binnen drei Minuten wiederherstellen. Dabei kam es zu keinerlei Einbußen hinsichtlich der Qualität. Lediglich die Dateinamen wurden in Zahlen und zufällige Kombinationen mit dem Windows-Benutzernamen geändert.

Warnung: USB-Sticks vor Weitergabe/Verkauf unbedingt sicher löschen!

USB-Speichermedien sind besonders für den Datenaustausch praktisch. Sind Dateien zu groß für Emails, werden diese oft auf USB-Sticks weitergegeben. Bevor ihr euren Stick mit den letzten Katzenfotos an eure Freunde verteilt, solltet ihr diesen sicher löschen. Schließlich könnt ihr euch nicht sicher sein, wem die Speichermedien noch in die Hände fallen. Gleiches gilt selbstverständlich, wenn ihr einen nicht länger benötigten Datenträger verkaufen wollt. Auf den gängigen Verkaufsplattformen werden mit gebrauchen Speichermedien oftmals sehr hohe Preise erzielt. Dies liegt daran, dass sich einige Personen eben diesen Zugriff auf private Daten erhoffen.


Titelbild: Pixabay

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