
Box ist ein Cloud-Dienst wie OneDrive und Dropbox, der sich vor einigen Jahren einen Namen gemacht hat durch zahlreiche spezielle Aktionen, bei denen Nutzer bis zu 50 Gigabyte an kostenlosem Speicher erhalten konnten.
Box hatte sich vor Jahren durch die solide Unterstützung der Windows Phone-Plattform auch in unserer Community einen Namen gemacht. 2015 zählte das Unternehmen auch zu den ersten Unterstützern der UWP-Plattform mit einer schönen, gut durchdachten Universal App, welche unter Windows 10, Windows 10 Mobile und HoloLens funktionierte.
Wie das Unternehmen bereits im November 2017 über die eigenen Support-Seiten ankündigte, wurde die Anwendung mit ersten März 2018 aus dem Microsoft Store entfernt. Die Entwicklung wurde eingestellt und man rät Nutzern stattdessen, entweder das Box Sync Desktop-Programm zu installieren oder unter Windows 10 Mobile über das Web auf den Cloud-Dienst zuzugreifen.
Als kurze Begründung gibt Box in diesem Support-Artikel an, dass man die Anwendungen einstellt, um sich auf die wichtigen Anwendungen für die mobilen Nutzer und am Desktop zu konzentrieren, wohl jene Apps, die tatsächlich auch genutzt werden. Aus Sicht des Unternehmens ist es natürlich verständlich, jedoch beweist auch diese App erneut, dass die Universal Windows Plattform ohne ein mobiles System praktisch keine Daseinsberechtigung hat.
Habt ihr Box verwendet und werdet ihr diese App vermissen?


Hab auch noch einen 50GB Acc bei Box aus vergangenen Tagen. Eine App habe ich beim letzten Neuaufsetzen sowieso nicht finden können.
Macht ja auf W10mobile und W10 auch keinen Sinn. Wenn man Cloud nutzt, dann OneDrive weil das im System integriert ist
Die App ist nicht sonderlich toll, aber hilfreich, weil die Website grottig ist und die Desktop App ressourcen- sowie speicherplatzhungrig ist. Also ist das schon doof. Gerade auf meinem privaten Surface will ich nicht den Desktop Client installieren, wenn ich nur ab und an mal eine Datei brauche…
Die App ist nicht sonderlich toll, aber hilfreich, weil die Website grottig ist und die Desktop App ressourcen- sowie speicherplatzhungrig ist. Also ist das schon doof. Gerade auf meinem privaten Surface will ich nicht den Desktop Client installieren, wenn ich nur ab und an mal eine Datei brauche…
Ah, die App hat die Nachricht 2x gepostet. Wie kann man das löschen?
#Doppelpost?
Bin bei OneDrive
Box???
Boxen!?!?
Ich hab nur EinDrive
Wie genau sehen denn die Kosten und Aufwendungen für eine gute Universal App aus, wenn die mobile Variante dabei nicht aus dem Store genommen wird? Muss man Lizenzen abdrücken? Ich dachte Universal Apps müssen nicht alle einzeln betreut werden … ?. Haben die Firmen keinen Bock oder hat MS keine gute Arbeit abgeliefert?
Die Antwort ist doch eigentlich recht einfach…..
Ich Umschreib mal….
„Hey, da gibt’s grad nen HUAWEI Mate 10 Pro mit 6 GB LTE fur 4,99 einmalig zzgl 36.- Bucks im Monat + Tablet.
Hat alles was man braucht, will, alles von Microsoft, perfekt“.
Was hat Microsoft………………..gääääähn…
Ich verstehe den Inhalt deines Kommentars nicht.
So Einfach wie Simpel, Mobile ist am Ende.
Wozu weiteren Service.
Aber ich verstehe, ihr wolltet Fachliche Erklärung, auch wenn es trotzdem für Mobile nichts mehr groß geben wird .
Da ich Emperors Antwort nicht verstehe, versuch ich es mal selbst 😉
Prinzipiell entwickelt man mit einer UWP App für alle Platformen (Mobile, Desktop, HoloLens und Xbox, wobei letztere hier nicht dazuzählt). Mobile ist tot, darüber brauchen wir nicht streiten. HoloLens „lebt“ aber eben für Spezialfälle, wie zum Beispiel bei BMW. Da werden die extra erstellten Apps installiert und das wars. Damit tendieren die Nutzerzahlen einer App wohl gegen 0 (oder von mir aus auch im niedrigen 1000er Bereich). Will man viel Publikum erreichen, braucht man auf dem Desktop eine Win7 kompatible App. Und da ist dann die Frage, wozu eine UWP-Desktop App, wenn die klassische Desktop-App auch funktioniert und mehr Features haben kann (weil es eben kein Sandboxing gibt). Dazu kommt noch eine gewisse Fragmentierung bei UWP: von 10240 bis 16299 gibt es 5 Versionen, die entweder Nutzer oder Features ausgrenzen, besonders wenn man doch noch Mobile unterstützen will, die maximal 15063 können. Da die Nutzung erstmal kostenlos ist und Win10 Nutzer vielleicht die einfachere Integration von OneDrive bevorzugen, werden wohl nicht viele Einnahmen generiert – wenn überhaupt. Da wäre wohl jede Ausgabe Zuviel.
Lizenzen muss man nicht zahlen – Visual Studio hat man eh. Also bleiben Kosten für Personal – vor allem Entwickler, Designer und Tester. Also 2-5 Personen sollten schon mindestens daran arbeiten, dass es eine perfekte App ist. Allerdings geht das auch von einzelnen Personen (gibt ja einige gute Hobby-Entwickler). Da kommen dennoch schnell einige Tausend Dollar im Monat zusammen – und wenn das nicht annähernd wieder reinkommt, kann man so eine Firma schon verstehen. Wobei es bei einem Milliarden Unternehmen natürlich auch ein Service sein könnte – 600 Millionen potentieller Kunden zu unterstützen. Aber daran sieht man, wie sehr MS mit dem Store und dessen nun mangelnden Nutzen versagt hat.
Das ist verständlich. Allerdings bleibt die Universal App ja trotzdem erhalten – für den Desktop. Daher dürfte es doch keine große Mehrarbeit bedeuten, nach nem Update die App an die einzelnen Geräte anzupassen ?
Wenn nicht kann man nicht von einer einfachen App Plattform sprechen.
Verwunderlich ist, dass man bei Android alles unterstützt, obwohl es ja theoretisch viel fragmentierter ist.
MS sollte mal mehr Geld in die Vermarktung von W10 als Plattform stecken statt teils unsinnige Apps auf andere Plattformen zu bringen … Was bringt einem Edge auf iOS ?
Diesen Release unterstützen sogar die Xbox Leute … Damals mit W10M hat man derartiges nicht erlebt. Satya muss seine Leute mal für die eigenen Produkte begeistern. „Dann klappt’s auch mit dem Nachbarn“ ?
Die Entwicklungskosten sind geringer als für die Win32 Desktop App, der Anteil älterer Windows Versionen nimmt kontinuierlich ab während die Nutzerzahl von Windows 10 zunimmt. Zudem nimmt man sich Möglichkeiten die über das hinaus gehen, was mit Windows 7 vor bald zehn Jahren ging. Wenn ohnehin bereits ein UWP App Projekt erstellt und jahrelang gepflegt wurde, wird die Entscheidung sowohl technisch als auch wirtschaftlich noch unverständlicher, da die laufenden Kosten sehr viel geringer sind. Im Grunde genügt zur Programmpflege da noch ein Entwickler und die Qualitätssicherung kann mit den anderen Plattformen zusammen abgewickelt werden, gerade weil es quasi keine Fragmentierung be Windows 10 gibt, denn auf allen Geräten läuft ein Original Windows 10 und >80% der Geräte sind auf aktuellem Release-Stand. Es gibt im Gegensatz zu Android nicht tausende gerätespezifische Systemvarianten.
Es geht bei vielen dieser Entscheidungen aber eben nicht um sachliche nachvollziehbare Gründe.
Leider kann ich dem nicht ganz zustimmen. Win32 Apps müssen nicht teurer sein als UWAs. Zumal die Win32 Version so oder so programmiert werden muss, für die Windows 7 Nutzer. Mit der Fragmentierung – ok, kann man je nach App gelten lassen (bei Box weiß ich es nicht). Zur Programmpflege genügt ein Programmierer – ja, aber wenn hin und wieder neue Features hinzukommen, dann ist einer vielleicht schon zu wenig. Ein Milliardenunternehmen kann den Erfolgt der Software auch nicht nur einer Person überlassen – das geht schon wegen Ausfall durch Krankheit nicht. Bei dem Win7-Programm verbaut man sich übrigens nicht alle Möglichkeiten, da viele APIs auch für Win32 nutzbar sind. Man muss halt nur überprüfen, welche Windows Version läuft. Daher kann ich das Verhalten schon (vor allem wirtschaftlich) nachvollziehen. Allerdings hoffe ich (als UWP Entwickler), dass möglichst bald der Windows 7 Support und UWP endlich mal Fahrt aufnimmt – und bis dahin hoffentlich noch weiterentwickelt wird. Weil dann kann es etwas werden. Und FALLS es so kommt, wäre es jeder Firma anzuraten, ihre UWP App weiterzuentwickeln um zukunftssicher zu sein. Aber das falls empfinde ich gerade als sehr unwahrscheinlich 🙁