Microsoft nennt nähere Details zum S-Modus in Windows 10

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Microsofts Joe Belfiore hat gestern das Geheimnis rund um den kolportierten S-Modus in Windows 10 gelüftet. Dank des Zeichen-Limits konnte der Manager allerdings nicht wirklich viele Informationen bieten, die nicht ohnehin in den letzten Wochen durchgesickert waren.

In einem Blogpost hat Microsoft nun eine Reihe von Details klargestellt und Fragen beantwortet, die nach dem gestrigen Twitter-Alleingang von Belfiore aufgekommen sind.

Deaktivierung des S-Modus in Windows 10 ist kostenlos

Microsoft erwartet, dass die meisten Kunden die Vorzüge des S-Modus in Windows 10 genießen werden, heißt es in dem Blog. Wenn ein Kunde allerdings aus dem Modus wechseln möchte, kann er dies jederzeit tun und das völlig kostenfrei und unabhängig von der Edition.

Wann kommt der S-Modus in Windows 10?

Joe Belfiore teilte im gestrigen Tweet mit, dass man plant, den S-Modus in Windows 10 für aktuelle Geräte erst nächstes Jahr auszurollen. Microsoft hat heute im offiziellen Blog klargestellt, dass die ersten Geräte mit dem S-Modus allerdings deutlich früher erscheinen werden.

Das Unternehmen teilte nämlich mit, dass man die ersten Geräte mit Windows 10 im S-Modus in den kommenden Monaten erwartet.

Warum macht Microsoft das?

Nähere Informationen gibt es bislang nicht, doch es scheint, als sei Windows 10 im S-Modus ein kluger Schritt, um mehr Nutzern und Entwicklern den Store näher zu bringen. Dabei besteht kein Zwang, den Store zu nutzen, wie das teilweise von Nutzern unter Windows 10 S empfunden wird. Die Option, den S-Modus in Windows 10 zu deaktivieren, besteht jederzeit und das sollen auch die Konsumenten wissen.

Dabei wird Microsoft natürlich auch betonen, dass der S-Modus in Windows 10 einerseits deutlich sicherer ist und andererseits garantiert, dass langfristig eine höhere Performance gewährleistet werden kann.

Allein dadurch, dass viele günstigere Geräte mit dem Windows 10 S-Modus ausgeliefert werden dürften, könnten viele Entwickler langsam überlegen, ihre Anwendungen deshalb in den Microsoft Store zu bringen.


Quelle: Microsoft

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