Microsoft nennt erstmals offizielle HoloLens Verkaufszahlen

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Im Januar 2015 wurde die Augmented Reality-Brille HoloLens erstmals vorgestellt. Über Jahre ist das Produkt nun alt und in dieser Zeit konnte Microsoft mangels Konkurrenz eine echte Dominanz im AR-Bereich aufbauen.

Microsoft HoloLens Verkaufszahlen

Wie weit das Unternehmen vor seiner Konkurrenz liegt, verriet das Unternehmen in einem Video des europäischen Patentamt. Darin heißt es, dass über 50.000 Brillen bereits verkauft wurden und somit eine sehr ordentliche Menge. Microsoft hatte nämlich stets betont, dass es bei HoloLens nicht um Verkaufszahlen gehe. Es ist ein teures Produkt mit einer Nische als Zielgruppe. Die Kunden, darunter namhafte Marken wie Porsche, BMW, Mercedes Benz, VolkswagenFord und andere Autohersteller zählen, scheinen begeistert von dem Produkt. HoloLens wird für das Gestalten von neuen Produkten genutzt, aber auch zur Demonstration vor Kunden und Geschäftspartnern sowie für Unterstützung vor Ort, darunter beispielsweise bei der Rettung.

50.000 Stück eines Produkts abzusetzen, welches nur für Unternehmen interessant ist und gleichzeitig über 3.000 Euro kostet, das ist schon beeindruckend. Noch beeindruckender ist dabei allerdings, dass Microsoft im Bereich der HoloLens noch keinen einzigen Konkurrenten hat. Google und Apple sind beide nur mit Smartphones im AR-Bereich aktiv und das Interesse der Entwickler ist sehr begrenzt. Magic Leap verspricht seit Jahren ein neues Produkt, konnte allerdings bislang nie etwas liefern. Nun hat man zumindest Konzepte präsentiert von kommenden AR-Headsets.

HoloLens 2 steht vor der Tür

Unterdessen plant Microsoft bereits weiter. Während die Konkurrenz momentan auf eine erfolgreiche erste Produktgeneration hoffen muss, arbeitete Microsoft im Hintergrund an der Entwicklung des Nachfolgers. Die Redmonder haben auch den Release von HoloLens 2 weit nach hinten verschoben, um das finale Produkt noch weiter verbessern zu können. Es ist zu erwarten, dass Microsoft auch mit der zweiten Generation seiner Konkurrenz weit voraus sein wird. Das Unternehmen hofft natürlich, dass diesen Vorsprung so schnell niemand aufholen kann.


Quelle: YouTube / Bild: Mario Pampel

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