Windows 10 Anleitungen

Anleitung: Diagnosedaten in Windows 10 einsehen und löschen

Microsoft hat mit dem Windows 10 April 2018 Update (Version 1803) die Einstellungen ordentlich verbessert und neue Funktionalität hinzugefügt. Hierzu gehört auch, dass Nutzer ab sofort vollständige Kontrolle und Übersicht haben über sämtliche Daten, die vom Windows 10-PC an Microsoft gesendet werden.

In dieser Anleitung zeigen wir euch, wie ihr die Diagnosedaten von Windows 10 einsehen und auf Wunsch löschen könnt.

Windows 10 Diagnosedaten einsehen

  1. Einstellungen öffnen. (Windows-Taste + I)
  2. Klickt auf Datenschutz.
  3. Wählt den Punkt Diagnose & Feedback.
  4. Scrollt nach unten bis zum Punkt Diagnosedatenanzeige und stellt hier den Schalter um.
  5. Klickt nun auf Diagnosedaten-Viewer und installiert die App aus dem Store.

Windows 10 Diagnosedaten löschen

Windows 10 bietet momentan als einziges verbreitetes Betriebssystem die Möglichkeit, Diagnosedaten vollständig vom PC zu löschen, um die Weiterleitung an das Unternehmen zu verhindern.

  1. Einstellungen öffnen. (Windows-Taste + I)
  2. Klickt auf Datenschutz.
  3. Wählt den Punkt Diagnose & Feedback.
  4. Scrollt nach unten bis zum Punkt Diagnosedaten löschen. 
  5. Klickt nun auf den Button mit Löschen.

Personalisierte Werbung deaktivieren

Ebenfalls in den Einstellungen zum Datenschutz findet sich die Option, personalisierte Inhalte für den eigenen Benutzer zu deaktivieren. Hierbei handelt es sich um Inhalte, teils auch Apps, Tipps und Werbeanzeigen, die Microsoft aufgrund der gewählten Einstellungen und genutzten Produkte vorschlägt. Nutzer haben allerdings auch die Möglichkeit, diese Option zu deaktivieren, was bei modernen Betriebssystem ebenfalls längst keine Selbstverständlichkeit ist.

  • Einstellungen öffnen. (Windows-Taste + I)
  • Klickt auf Datenschutz.
  • Wählt den Punkt Diagnose & Feedback.
  • Scrollt nach unten bis zum Punkt Individuelle Benutzererfahrung.
  • Stellt hier den Schalter auf Aus.

> Windows 10 April 2018 Update Download

"Entdeckung besteht darin, den gleichen Gegenstand wie alle anderen zu betrachten, sich aber etwas anderes dabei zu denken."

9 Kommentare

  1. Ähm,hat einer von euch die auf 1803 upgedatet haben darauf geachtet wieviel neuen Speicherplatz das neue Update verschlingt in etwa ? Ich hoffe ist kein grosses Update Datenmässig,Danke schonmal

  2. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung! ??
    Als vorherrschendes Betriebssystem sollte MS selbstverständlich dafür sorgen, dass dem Datenschutz genüge getan wird. Das haben wir wohl auch größtenteils den EU Datenschutzrichtlinien zu verdanken.

    Bisher habe ich noch nicht großartig Werbung in Windows 10 wahrnehmen können. Sollte sich das ändern, dann hilft ja der „Schalter“ ??

    1. Naja, das „vorherrschende Betriebssystem“ für die meisten Privatnutzer ist längst Android. Bei Google sieht es aber noch ganz anders aus von wegen Umsetzung der DSGVO oder Belästigung mit Werbung. Bei realistischer Betrachtung des Update-Konzepts im Google Ökosystem wird sich in dieser Richtung auch auf quasi allen in Betrieb befindlichen Geräten nichts Ändern. Gesetze hin oder her zeigen Google, Facebook, Amazon etc. der EU nur den Stinkefinger ^^

      1. Deshalb gehe ich denen sowieso aus Prinzip so gut es geht aus dem Weg ?
        Der Durchschnittsuser weiss übrigens garnicht, dass er Android nutzt, die meisten nutzen „Samsung“ ?

      2. Richtig. Die geben einen Sch… auf Datenschutz, ja sie treten ihn sogar ordentlich mit Füßen. Selbst das juckt niemanden. Statt dagegen ordentlich zu protestieren – um es mal wie extra3 zu beschreiben – sitzt der Durchschnittsdeutsche vor dem Fernseher, isst Schnittchen, pupst in’n Sessel und sagt: „Schlümm“. ?

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