Windows 10 April 2018 Update: Folgende Funktionen wurden gestrichen

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Mit jedem Windows 10 Feature-Update streicht Microsoft einige alte, ungenutzte Windows-Komponenten und räumt im System etwas auf. Zweifellos war dies auch beim Windows 10 April 2018 Update der Fall und das Unternehmen hat eine Reihe von Funktionen gestrichen.

Sämtliche Funktionen, die im Windows 10 April 2018 Update fehlen werden, haben wir im Folgenden für euch zusammengefasst.

Windows 10 April 2018 Update: Gestrichene Funktionen

  • Groove Music Pass: Der Groove Music-Streamingdiest wurde bereits Ende 2017 eingestellt. Die App wurde nun entsprechend angepasst, sodass diese die Neuerungen nun auch reflektiert. Die Groove Music-App kann aber weiterhin genutzt werden, um Musik und Audiodateien vom System oder von OneDrive abzuspielen.
  • Cortana Musiksuche: Ebenfalls ein Relikt aus der Vergangenheit bleibt die Musiksuche mit Cortana. Der dazugehörige Button im Cortana-Fylout wurde nun entfernt, wenn er auch bislang nicht funktional war und Cortana statt des Namen des Songs nur eine Fehlermeldung lieferte.
  • Kontakte: Das Kontakte-Fylout wird nun keine Vorschläge mehr anzeigen für ungespeicherte Kontakte von Nicht-Microsoft-Accounts, denen man eine Mail senden möchte.
  • Sprache in der Systemsteuerung: Die Systemsteuerung wird schlanker. Nutzer können die Sprache von Windows 10 künftig nur noch über die Einstellungen ändern.
  • HomeGroup: Die Heimnetzgruppe verschwindet aus Windows 10. Freigegebene Drucker, Dateien oder Ordner sind aber auch weiterhin aufrufbar.
  • Offene WLAN Hotspots werden nicht mehr vorgeschlagen: Windows 10 schlägt Nutzern nicht mehr vor, den PC mit einem offenen WLAN-Netzwerk zu verbinden.
  • XPS Viewer: Der XPS Viewer ist mit einer Neuinstallation von Windows 10 1803 nicht mehr mit von der Partie und muss als optionales Feature nachträglich installiert werden.

Funktionen, die nicht weiterentwickelt werden

Microsoft hat auch eine Liste jener Features veröffentlicht, die mit dem Windows 10 April 2018 Update nicht weiterentwickelt werden.

  • Software Restriction Policy in den Gruppenrichtlinien: Stattdessen sollte der AppLocker oder die Windows Defender Application Control genutzt werden.
  • Offline Symbol Pakete: Microsoft wird keine Symbolpakete mehr als Offline-Dateien für die lokale Installation mehr bereitstellen. Stattdessen wurden diese Informationen online zugänglich gemacht.
  • Windows Help Viewer (WinHlp32.exe): Der Windows Help Viewer wird unter Windows 10 nicht mehr unterstützt.
  • Kontakte im File Explorer: Die Kontakte-Funktion im Windows Explorer wird nicht mehr weiterentwickelt. Microsoft empfiehlt die Kontakte-App unter Windows 10.
  • Phone Companion: Die Funktionalität wurde in die Einstellungen verschoben.
  • IPv4/6 Transition Technologie: 4to6 wurde standardmäßig bereits ab Windows 10 Version 1607 deaktiviert. Microsoft bittet um die Nutzung der nativen IPv6-Unterstützung.

Quelle: Microsoft

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