Microsoft beendet Fiskaljahr mit sehr beeindruckenden Quartalszahlen

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Microsoft hat heute den Quartalsbericht für das vierte Quartal im Fiskaljahr FY18 veröffentlicht. Das Unternehmen hat in diesem Quartal 30,1 Milliarden US-Dollar Umsatz verzeichnen können und einen Gewinn von 10,4 Milliarden US-Dollar. Dies ergibt eine Steigerung von 17 bzw. 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Im Folgenden haben wir die Highlights der aktuellsten Microsoft Bilanz für euch zusammengefasst:

  • Umsatz: 30,1 Milliaden US-Dollar, + 17 %
  • Gewinn: 10,4 Milliarden US-Dollar, + 35 %
  • Gewinn je Aktie: 1,13 US-Dollar

Microsoft hat mit dem Abschluss des vierten Quartals im FY18 auch die Jahresbilanz veröffentlicht. Insgesamt konnte Microsoft einen Umsatz in Höhe von mehr als 100 Milliarden US-Dollar verzeichnen. Microsoft befindet sich erst am Anfang der Umstellung von einem traditionellen Software-Lizenzgeber hin zu einem Cloud-Dienstleister und angesichts dieser Tatsache kann Microsofts aktuelle Bilanz nur als höchst erstaunlich bezeichnet werden.

Dass Microsoft noch einen langen Weg vor sich hat, zeichnet sich auch in FY18 Q4 in den Zahlen ab. Weiterhin ist die Sparte More Personal Computing der umsatzreichste Bereich im Unternehmen. Die Sparte allein erzielte einen Umsatz in Höhe von 10,8 Milliarden US-Dollar. Die Umsätze durch die Lizenzierungen von Windows an Computerhersteller stiegen um 7 Prozent, während die Umsätze mit Surface um 25 Prozent gesteigert werden konnten. Im Gaming-Bereich konnte Microsoft ein Plus von 39 Prozent beim Umsatz erzielen.

Dahinter befindet sich die Sparte Productivity and Business Processes, worin Office, Dynamics und LinkedIn zusammengefasst sind. Hier gab es insgesamt ein Plus von 13 Prozent, was zum Teil durch das Umsatzwachstum bei Office 365 für Unternehmen von 38 Prozent zu erklären ist.

Microsofts Intelligent Cloud-Sparte bleibt weiterhin von Umsatz hinter den „traditionellen“ Geschäftsbereichen des Unternehmens zurück, wächst dafür allerdings auch deutlich stärker. Der Umsatz stieg hier insgesamt um 23 Prozent auf 9,6 Milliarden US-Dollar. Azure performt weiterhin großartig und die Umsätze mit der Cloud-Lösung konnten erneut um 89 Prozent gesteigert werden.


Quelle: Microsoft

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Über den Autor

23 Jahre alt, Redakteur bei WindowsArea.de, Windows Insider MVP.

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Dustynation
2 Jahre her

Die Umsätze verwundern nicht. Gute Cloud, gute Surface Geräte, Xbox One S & X …. Man merkt, dass sie sich dort rein gekniet haben. Das macht sich verdienterweise bemerkbar. Wenn sie jetzt auch so viel Energie in ihre anderen Dienste legen (Store, Movies & TV, Skype, Windows generell) dann wird deren Wachstum für nächstes Jahr sicher noch größer. Im Konsumentenbereich ist Microsoft ja kaum mehr vertreten, wenn sie hier wieder umstrukturieren und Gas geben, dann ist da auch noch ordentlich Kohle zu verdienen. Nadella hat schon „gut“ umgebaut, allerdings ist noch Luft nach oben ?

backpflaume
Reply to  Dustynation
2 Jahre her

Worunter genau zählst du eigentlich die Gaming Sparte wenn nicht zum Consumer?

Dustynation
Reply to  backpflaume
2 Jahre her

Die Xbox gehört zum Consumer Markt. Hab‘ nichts anderes behauptet! ?
Sie haben mit der Xbox schonmal einen guten Anfang gemacht. Jetzt müssen sie die anderen Dienste vernünftig strukturieren und an den Mann bringen. Dazu mehr Geräte wie das Surface Go…
Wenn man mal bedenkt, dass Microsoft beim normalen Kunden „kaum“ noch vertreten, bei jungen Leuten nichtmal bekannt ist, dann könnten sie eigentlich noch so richtig was abgreifen. Eine Schlüsselrolle käme hier den Diensten Film&TV, Skype und Xbox zu. Kommunikation, Gaming und Entertainment über alle Geräte hinweg. Fehlt nun der Groove Music Pass. Naja … Muss halt Spotify mal zusehen^^

hi950
Reply to  Dustynation
2 Jahre her

Scheint die richtige Entscheidung gewesen zu sein, das Verlustgeschäft mit Musikabos dem „Marktführer“ Spotify zu überlassen:

„Spotify reported a net loss of 169 million euros, narrower than the 173 million reported a year ago“
https://www.cnbc.com/2018/05/02/spotify-earnings-q1-2018.html