Redstone 5: Windows 10 Build 17732 macht Schluss mit unerwarteten Updates

12

Microsoft hat heute neben Windows 10 Build 18204 für Skip Ahead auch im Fast Ring eine neue Vorschauversion ausgerollt. Windows Insider können ab sofort Windows 10 Build 17723 im Fast Ring herunterladen.

Der Changelog für die beiden Builds ist heute vollkommen gleich. Um die Texte nicht einfach zu kopieren, werden in diesem Artikel eine der Neuerungen aus Build 17723 näher beleuchtet. Den kompletten Changelog findet ihr im Artikel über Build 18204.

Unterschied Fast Ring & Skip Ahead

Microsoft hat heute erneut gleichzeitig eine Skip Ahead und eine Fast Ring Build für Windows Insider ausgerollt. Der Unterschied besteht darin, dass Skip Ahead-Insider bereits das übernächste Windows Update testen können, welches im Frühjahr 2019 erscheinen wird.

Den Unterschied können Nutzer künftig einfach erkennen, indem sie das Watermark ihrer Installation betrachten. Windows 10 Redstone 5-Builds sind als RS5_RELEASE markiert, während die künftigen Versionen als RS_PRERELEASE gekennzeichnet sind.

Windows Update-Verbesserung

Die wohl wichtigste Neuerung für Endanwender wird wohl die Verbesserung des Update-Benutzererlebnisses sein. Zu Beginn hatte Windows 10 sehr häufig die Arbeit von Nutzern mit dem plötzlichen “Update-Zwang” unterbrochen. Im Laufe der Zeit hat Microsoft einige Mechanismen implementiert, die das Problem lösen sollten. So gibt es nun aktive Stunden, die Updates lassen sich immer verschieben und besonders wichtig ist, dass die Update-Zeit drastisch reduziert wurde. Selbst, wenn ein Update mal zum falschen Zeitpunkt durchgeführt wird, dauert dieses heute deutlich länger als zum Release.

Microsoft arbeitet allerdings weiterhin, die Windows 10-Updates für Anwender weniger ärgerlich zu gestalten. Das Unternehmen hat mit Windows 10 Build 17723 eine neue Funktion implementiert, welche sicherstellen soll, dass Updates immer zum richtigen Zeitpunkt installiert werden. Dieser ist eben dann, wenn sie den Anwender am wenigsten stören.

Ein Machine Learning-Modell wird erkennen, wann sich ein Nutzer üblicherweise länger vom PC entfernt. In dieser Zeit können Windows Updates installiert werden. Wenn der Anwender zurück ist, soll der PC wieder bereit sein. Auf diese Weise will Microsoft Ärgernisse vermeiden, dass der Computer schon nach kurzer Inaktivität ein Windows Update installiert.


Quelle: Microsoft

Über den Autor

23 Jahre alt, Redakteur bei WindowsArea.de, Windows Insider MVP.

neuste älteste beste Bewertung
Benachrichtige mich zu:
stefiro
Mitglied
stefiro

Slow Ring bekommt 17713 …

CopyConstructor
Mitglied
CopyConstructor

Bringt gar nichts den Zeitpunkt “intelligent” zu erraten.
Wie wäre es mit Fragen?

Außerdem sollten endlich die Möglichkeit geschaffen werden das auf Wunsch nach dem Update der PC automatisch herunterfährt.
Mit Update meine ich alle Schritte: Der Download und die Installation \ Einrichtung ALLER Komponenten.
Am nächste Tag muß dann der PC sofort wieder so schnell laufen wie vorher!

Nicht wie jetzt, wo der Rest der Installation nach dem erneuten Booten durchgeführt wird! Und Systeme ohne SSD nach der ersten Anmeldung sehr träge sind, da im Hintergrund viele Dinge ausgeführt werden, für die eigentlich vor dem endgültigen Herunterfahren Zeit war.

derformfaktor
Mitglied
derformfaktor

Wie? Die Updates dauern heute wesentlich länger? Ich dachte sie sollen verkürzt werden…
Früher konnten sie sich diesen ganzen Aufwand, den sie jetzt betreiben, sparen. Da durfte man als mündiger Nutzer Updates auch komplett manuell anstoßen, wenn man gerade Zeit hatte…

h3nni
Mitglied
h3nni

Man konnte die Updates sogar komplett deaktivieren

derformfaktor
Mitglied
derformfaktor

Richtig. Aber jetzt darf man das ja nicht mehr.

Dustynation
Mitglied
Dustynation

Wenn doch aber ein Nutzer länger (also lang genug für ein Update) nicht am PC sitzt, macht er dann den PC nicht sowieso aus? Energie sparen – Umwelt schonen und so? ?

h3nni
Mitglied
h3nni

Das trifft zwar auf die meisten User zu, aber es gibt User die lassen über Nacht ihren Pc arbeiten. Z.B. User die in der Bild/Video-Verarbeitung arbeiten. Diese lassen gerne ihre Videos über Nacht rendern, da dies sehr rechenintensiv ist und den PC sehr auslastet. Da kann ich sehr gut verstehen, dass diese dann sehr gefrustet sind wenn sie feststellen, dass der Pc in der Nacht Updates installiert hat, statt das wichtige Filmprojekt zu rendern.

Dustynation
Mitglied
Dustynation

Okay. Mh … Gut, dass macht nicht unbedingt Laune ? wahrscheinlich passt Windows das so ab, dass bei 99 % der Bearbeitung plötzlich Neu gestartet wird .. Erst die Kiste zum Glühen bringen, dann Overkill ? können diejenigen nur froh sein, dass nicht live mit ansehen zu müssen ^^

derformfaktor
Mitglied
derformfaktor

Da hilft dann nur das Gerät vom Netzwerk zu trennen und/oder das Netzwerk als getaktete Verbindung festzulegen. Ja, Microsaft denkt eben über sowas nicht nach. Hauptsache es kommt drauf.

hi950
Mitglied
hi950

Sorry, aber das ist Denke aus den 90ern und Jahrzehnten davor. Wer heute ein Computergerät gerade mal nicht nutzen möchte sollte genau – nichts – machen. Das Gerät behandelt Fragen des Energiehaushalts ganz alleine ohne störende Interaktion am effizientesten. Übrigens betrifft diese Vorgehensweise genauso auch Starten und Beenden von Programmen – sprich Apps. Wenn eine App benötigt wird, aktiviert man die aus dem Startmenü / der Startseite. Wenn man eine andere App benötigt, aktiviert man diese. Das System regelt das mit dem Ressourcenbedarf nicht aktiver Apps am besten, wenn der Anwender am wenigsten eingreift. Entsprechend konsequent und völlig richtig war… Read more »

derformfaktor
Mitglied
derformfaktor

Und wenn du in den Urlaub fährst, lässt den Rechner derweil paar Wochen laufen oder wie? Wenn das Gerät KOMPLETT aus ist, verbraucht es in jedem Fall weniger Energie als jeder erdenkliche Ruhezustand. Denn da fließt wirklich exakt 0 Strom (bis auf die Bios-Batterie natürlich). Wenn die Geräte Energie speichern können und somit im Ruhezustand ohne externe Stromquelle auskommen, ist das was anderes. Aber wenn ich die Geräte wie den PC oder die Konsole oder auch den TV nicht nutze, werden sie vom Netz genommen. Der Umwelt und der eigenen Stromrechnung zuliebe. Aber sollt ihr ruhig mehr zahlen…

h3nni
Mitglied
h3nni

Also mein PC hat bei “nicht Benutzung” (also wenn er einfach nur an ist) eine Leistungsaufnahme um die 90 Watt. So viel zum Thema “Windows regelt das schon”!