Burton Step On: Surface-Geräte waren wichtiger Bestandteil der Produktentwicklung

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Der Snowboard-, Kleidungs- und Skizubehör-Hersteller Burton dürfte hierzulande als Marke für seine Rucksäcke und T-Shirts bekannt sein. Der Hersteller ist momentan außerordentlich innovativ unterwegs mit einer neuen Snowboard-Bindung namens Step On, welche völlig ohne Gurt funktioniert und auch für den sportlichen Einsatz geeignet ist. Das System war beim Hersteller mehr als zwei Jahre lang in Entwicklung und Step On dürfte den Markt mit Snowboard-Bindungen nachhaltig verändern.

Surface Pro & Surface Studio für die Erstellung und Präsentation von 3D-Modellen

Step On wird im November dieses Jahres auf den Markt kommen und in der Zwischenzeit arbeitete man daran, das Produkt auf Kindergrößen zu verkleinern. Die Entwicklung von Step On ist im Grunde eine Geschichte über erfolgreiches und sehr ausführliches Prototype-Testing.

Für die Erstellung von 3D-Modellen mittels CAD-Software waren dabei Microsofts Surface-Geräte sehr hilfreich, erklärt Sam Andrikowich. Als eine der führenden Design-Ingeieure hinter Step On sagt er über Surface Studio:

„Es ist wie ein super leistungsfähiges, großes Tablet mit einer wirklich hohes Auflösung.“

Demnach sind Microsoft Surface Studio und Surface Pro zu sehr wichtigen Werkzeugen während der Entwicklung der Step On-Bindung geworden. Dabei musste Andrikowich die Konzeptzeichnungen in 3D-Modelle umwandeln, sodass diese später als physische und nutzbare Prototypen hergestellt werden können.

Dass man dabei auf dem Display der Geräte zeichnen kann, macht laut der Designerin die Arbeit sowie die Kollaboration mit anderen Mitarbeitern wesentlich einfacher. Anstatt auf Ausdrucke der Konzeptzeichnungen zu warten, konnten diese papierlos zwischen den Mitarbeitern geteilt werden. Dadurch sei die Entwicklung deutlich beschleunigt werden, sagt auch Burtons Chris Doyle, einer der führenden Entwickler hinter der Step On-Technologie. Man ist nicht mehr an die Maus gebunden, kann per Touch mit den 3D-Modellen interagieren und sie so näher betrachten. „Es fördert Innovation, weil man mehr Sachen ausprobieren kann, weil es nicht so lange dauert.“, erklärt der Mitarbeiter, dessen offizieller Titel im Unternehmen Rapid Prototype Engineer lautet.

3D-Modelle wurden mit Surface Studio deutlich schneller und effizienter angefertigt. Die Step On-Technologie war von Beginn an nur dadurch ermöglich worden, dass man bei der Entwicklung deutlich schneller voranschreiten konnte dank innovativer Technologien und raschem Testen angefertigter Prototypen aus dem 3D-Drucker.


Quelle: Burton

Über den Autor

23 Jahre alt, Redakteur bei WindowsArea.de, Windows Insider MVP.

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Gorbowski
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Gorbowski

Über kleine Nischenhersteller kommt man vielleicht an die großen Fische. Also weiter so.