Microsoft Surface Hub 2X: Modularität wird Prozessor-Upgrades erlauben

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Microsoft hat heute weitere Details zum Surface Hub 2 bekanntgegeben. Der Nachfolger des digitalen Whiteboards wurde bereits im Mai 2018 erstmals vorgestellt. Damals gab es allerdings keine näheren Details zu dem Gerät und als Release-Zeitraum gab man das zweite Quartal 2019 an. Das dürfte auch daran liegen, dass das Surface Hub 2 als erstes Gerät bisher mit Windows Core OS, dem modularen Windows 10, ausgeliefert wird.

Mit der heutigen Ankündigung hat Microsoft allerdings erneut sehr wenig zur Software verraten, sondern hat nur nähere Details zur Hardware genannt. Laut Microsoft kann dank des modularen Aufbaus des Geräts die „Prozessor-Patrone“ entfernt, aufgerüstet oder nach einer Zeit serviciert werden.

Surface Hub 2S zum Start ohne Windows Core OS

Dieses Upgrade des Prozessors wird für die Käufer der Launch-Version auch notwendig sein. Zum Start wird das Surface Hub 2S erhältlich sein, welches mit dem System des aktuellen Surface Hub ausgeliefert wird. Sprich, Surface Hub 2S kann kein Windows Core OS, unterstützt keine Live-Wallpaper, die flüssige Rotation oder die Anbindung mehrerer Surface Hub-Geräte. Diese Funktionalität wird erst nach einiger Zeit nach dem Start verfügbar sein und wird ein Upgrade des Prozessors erfordern.

Surface Hub 2X – Prozessor-Upgrade für Windows Core OS

Dieses Upgrade wird als „Surface Hub 2X“ bekannt sein und wie erwähnt muss dafür der Prozessor getauscht werden. Microsoft hat bislang allerdings keine Begründung dafür genannt, weshalb genau der Prozessor dafür getauscht werden muss. Zudem fehlen bislang auch jegliche Details zu den Kosten dieses Prozessor-Upgrades.

Nachdem Microsoft allerdings von „Prozessor-Kartuschen“ spricht, ist zu erwarten, dass für die Anbindung der CPU an das Surface Hub 2-Mainboard wohl ein proprietärer Sockel verwendet wird. Dass man Surface Hub 2X nicht direkt ausliefert, liegt schlichtweg daran, dass die Software noch lange nicht bereit ist. Surface Hub 2S soll als Lösung für die Überbrückung der Wartezeit gedacht sein. Microsoft meint, dass viele Unternehmen jetzt schon bereit seien, ein Surface Hub mit aktualisierten Spezifikationen und schlankerer Hardware zu kaufen, dafür jedoch bereit sind, das bisherige Benutzererlebnis mit alter Software zu akzeptieren.


Quelle: Microsoft

Über den Autor

22 Jahre alt, Redakteur bei WindowsArea.de, Windows Insider MVP.

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