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Israel kapituliert: Ohne Microsoft geht es nicht

Im August hat die israelische Regierung das Software-Lizenzabkommen mit Microsoft beendet. Man warf dem Unternehmen vor, die Kosten für traditionelle Software-Lizenzen verdoppeln zu wollen, um den Kunden in die Cloud zu zwingen.

Vier Monate später scheinen die Verantwortlichen auf Seiten der israelischen Regierung sich mit Microsoft geeinigt zu haben. Man hat den bisherigen Deal um weitere vier Jahre verlängert. Der bisher geschlossene Vertrag bleibt somit zu weiten Teilen erhalten. Das Finanzministerium des Landes hat keine finanziellen Details zum Deal verraten, genauso wenig auch Microsoft. Bekannt sind allerdings die bisherigen Konditionen. Demnach zahlte die Regierung etwa 27 Millionen Dollar an Microsoft für Office Desktop-, Windows- und Windows Server-Software.

Microsoft soll der Regierung Israels einen Wechsel in die Office 365-Cloud empfohlen haben. Offenbar empfand man dies in Israel als nicht ausreichend sicher, weswegen man weiterhin auf On-Premise-Lösungen setzen wird. Laut Aussendung erfüllt dieser Deal die Anforderungen der Regierung während die Ausgaben ungefähr gleichbleiben.


Quelle: Reuters / Bild: Mario Pampel

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"Entdeckung besteht darin, den gleichen Gegenstand wie alle anderen zu betrachten, sich aber etwas anderes dabei zu denken."
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