Spam-Warnung: Fake Telekom Rechnungen mit Virensoftware im Umlauf

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Deutsche Email-Adressen bekommen momentan vermehrt Spam-Nachrichten, welche eine angebliche Rechnung des Netzbetreibers vom Dezember 2018 enthalten. Die Mails werde von tecnologico@peterpiperpizza.com.mx verschickt, scheinen jedoch in der (mobilen) Outlook-App von Microsoft als Mails von [email protected] auf.

Diese Nachrichten sehen den Rechnungsmails der Telekom zum Verwechseln ähnlich und enthalten ein Word-Dokument. Dieses Word-Dokument enthält ein Makro, welches versucht, einen Virus auf euren PC zu installieren.

Wie kann man sich schützen?

Unter Windows 10 erkennt der Windows Defender den Trojaner als Win32/Ofisus.gen!A und in den entsprechenden Support-Dokumenten wird der Virus als schwerwiegende Bedrohung für den PC bezeichnet. Die Angreifer haben es sich auf die Kontrolle des Computers abgesehen und hoffen so, Kreditkarten-Informationen und andere persönliche Daten in Erfahrung zu bringen.

Windows 10 schützt den Nutzer auch ohne einen weiteren Virenschutz, solange der Windows Defender aktiviert ist. Unter Windows 7 bietet dagegen auch die Windows Security Essentials ausreichend Schutz sowie wahrscheinlich jeder aktuelle Virenschutz.

Grundsätzlich empfehlen wir, bei verdächtigen Emails die angehängten Dokumente nicht zu öffnen. Sollte der echte Absender in der Mail-App nicht ersichtlich sein, solltet ihr die Email nochmal im Browser betrachten und sichergehen.

Wie erkennt man Telekom Spam-Mails?

Zuallererst solltet ihr den Absender überprüfen, was in der Mail-App oftmals nicht in dem Ausmaß möglich ist wie im Browser auf der offiziellen Seite eures Mail-Providers. Im Regelfall fällt hier bereits auf, dass es sich nicht um die echte Adresse des Netzbetreibers handelt.

Andererseits weisen viele Anbieter direkt auf Spam hin, wenn ihr die Email an die Telekom weiterleitet oder einfach auf die Nachricht antwortet. In der Outlook Mail-App wird die Antwort nämlich an den angeblichen Absender verschickt und nicht an die echte Mail-Adresse. Ihr bekommt daraufhin sofort eine automatische Antwort von der Telekom, worin schon im Betreff vor Spam gewarnt wird.

Die Telekom hat übrigens eine ausführliche Liste mit Sicherheitshinweisen veröffentlicht, wie ihr Spam-Mails erkennen könnt. Bei der Telekom sind niemals Dateien enthalten, es werden niemals Passwörter abgefragt und es erfolgt eine namentliche Anrede des Kunden.

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Über den Autor

23 Jahre alt, Redakteur bei WindowsArea.de, Windows Insider MVP.

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abatabat
1 Jahr her

wer ist den noch bei der telekom? War damals echt geil… Aber heute finde ich den laden viel zu teuer.

BerndOH
Reply to  abatabat
1 Jahr her

Festnetz oder mobil?

OliverL
Reply to  abatabat
1 Jahr her

Bei VDSL 50 mit vorhandener 7490 und IP TV sind sie sogar billiger als ein Neuvertrag bei 1&1, bei deutlich besserer Leistung der MediaReceiver 401 + 201. Habe gerade erst wieder 2 Jahre verlängert. Allerdings musste ich erst über 1&1 kündigen, damit mir ein gutes Angebot unterbreitet wurde. Dieses Gebaren ist jedoch marktüblich und durchaus auch legitim. Habe 1&1 IP TV bei meiner Mutter und somit den direkten Vergleich. Die Firmware der Receiver verhält sich in etwa so wie AVM FRITZ! OS zu Ho-Chi-Minh Router-Firmware, wie sie leider auch die Telekom im Gegensatz zu 1&1 vertreibt. AVM ist schon Referenzklasse.

BerndOH
1 Jahr her

Wer auf so was noch reinfällt….

rolin
1 Jahr her

Was passiert, wenn ich so eine Fakemail mit Virus auf W10M öffnen würde?

Knight
Reply to  rolin
1 Jahr her

Nix… Weis es nix mit anzufangen würde ich tippen.