Übersicht: Wie Google die Privatsphäre seiner Nutzer missachtet

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Facebook hatte ein sehr schwieriges Privatsphäre-Jahr 2018. Das soziale Netzwerk ging dabei außerordentlich fahrlässig mit den Daten seiner Nutzer um, gestattete weitreichenden Zugriff auf Infos und hatte mit mehreren Bugs zu kämpfen, wodurch Millionen Nutzerdaten gestohlen werden konnten.

Video: Die besten Microsoft-Apps für Android

„Google genießt zu viel positive Berichterstattung“

Für Google war 2018 ein Jahr wie jedes andere. Der schützende Schild von Facebooks Malheurs gestattete dem Konzern, seine Praktiken ungehindert fortzuführen und gänzlich unterhalb des kritischen Medienradars zu fliegen. Schon 2012 kritisierte der Blog GoogleExposed, dass Google zu viel positive Medienberichterstattung genießt.

InfoWorld-Journalist J. Peter Beuzzese, kritisierte im April 2012, dass die Medienberichterstattung über Microsoft häufig einseitig, unfair und unausgeglichen ist. Während man Microsoft selbst für misslungene Marketing-Aktionen gerne hart kritisierte,  klopfte man Google selbst für schwerwiegende Verstöße nur leicht auf die Finger. Heute muss man konstatieren, dass sich seitdem in Wahrheit nur wenig an der Situation geändert hat.

Wie viele Daten Google hat

Wir möchten heute einen Beitrag dazu leisten, dass Googles Datenschutz-Verstöße etwas mehr ans Licht kommen. Der Suchmaschinengigant aus Mountain View betreibt unzählige Dienste, darunter Google, YouTube, Gmail, Google Maps, Waze, Photos, Docs, Drive, AdSense, entwickelt mit Android und Chrome OS zwei Betriebssysteme und mit Google Chrome sogar den beliebtesten Browser der Welt.

All diese Dienste, Programme und Systeme bietet Google kostenlos an. Die Währung, die man hierfür verlangt, ist für uns nicht sichtbar, aber für Werbetreibende außerordentlich wertvoll. Tatsächlich kann Google seinen Kunden so genau wie kein anderer Konzern Daten über uns anbieten, ob ihr nun wollt oder nicht.

Eure Daten, Emails, Such- und Browser-Verläufe sowie Routen- und Standortverläufe werden Werbepartnern von Google für personalisierte Werbung zugänglich gemacht.

Der Konzern holt sich seine Daten allerdings nicht nur über den legalen Weg, indem man Nutzern seine Produkte kostenlos zugänglich macht, sondern über einige sehr bedenkliche Mechanismen und Praktiken, die wir in diesem Artikel aufzeigen möchten. Wir beginnen bei den Google-Verstößen etwas weiter in der Vergangenheit bevor wir den Sprung in die Gegenwart machen. Es soll zeigen, dass Google seine rücksichtslose Datensammlung um jeden Preis durchzieht.

Street View-Autos sammelten Passwörter, Emails, usw.

Im Jahr 2010 fuhren die ersten Street View-Fahrzeuge durch die USA und zeichneten 360-Grad-Aufnahmen des Straßennetzes auf. Diesen Fahrzeugen ist es heute zu verdanken, dass man in Google Maps so gut wie jeden Ort auf der Welt in 3D besuchen kann.

Diese Fahrzeuge haben während ihrer Fahrt allerdings auch schwere Verstöße gegen die Privatsphäre begangen. Google machte sich eine Methode namens Packet Sniffing zunutze, um Daten aus offenen WLAN-Netzwerken zu sammeln und zu speichern. Die Autos waren so programmiert, dass sie sich automatisch mit freien WLANs in der Umgebung verbunden haben und die darüber gesendeten Passwörter, Emails, Messenger-Nachrichten, Fotos und Accounts abgefangen und gespeichert haben. Da damals für viele Verbindungen noch nicht einmal HTTPS verwendet wurde, konnte Google so unzählige sehr private Daten abrufen.

Die Strafe für Google war an Lächerlichkeit nicht zu übertreffen. Nur 7 Millionen US-Dollar musste der Konzern für eine derart invasive Datensammlung bezahlen.

Safari-Bypass

Ein Ärgernis für Google sind Nutzer, die das Tracking von Nutzerdaten über verschiedene Features auf ihrem Endgerät deaktiviert haben. Google hatte im Jahr 2012 trotz der deaktivierten Tracking-Option im Safari-Browser Cookies auf verschiedenen Seiten gesetzt.

Auf diese Weise hat der Suchmaschinengigant trotz der ausdrücklichen Ablehnung des Trackings durch die Nutzer das Surf-Verhalten analysieren können. Google wusste also, welche Internetseiten die Anwender besuchten. Der Suchmaschinengigant hatte die Anti-Tracking-Features am iPhone-Browser schlichtweg umgangen.

Die Strafen: Milde bis Freispruch. In den USA verurteilte die FTC den Konzern zu einer Zahlung von nur 22 Millionen Dollar. In Großbritannien wurde eine Sammelklage von iPhone-Nutzern sogar abgewiesen.

Gmail: Email-Inhalte werden analysiert für Werbung

Laut Google gehört zum „Gmail Benutzererlebnis“ auch, dass die Emails für Werbung gescannt werden. Ausschnitt aus dem Dokument, das Google 2009 vor dem US-Kongress eingereicht hat:

„Wir nutzen dieselbe Technologie, die nach Viren scannt […] aber auch, um im Zuge des Gmail Benutzererlebnisses Werbung zu schalten.“

Enttäuschend ist, dass sich seitdem an der Situation nichts verändert hat. Obwohl Google besonders hierfür das eine oder andere Mal sogar in den Medien kritisiert wurde, hält der Riese daran fest, dass man all eure Emails und Antworten liest, selbst dann, wenn ihr das nicht tut. Eure Emails werden nach relevanten Informationen gescannt, worüber der Konzern noch etwas mehr über seinen Nutzer in Erfahrung bringen kann.

Android sendet Standort bei deaktivierter Ortung

Nun kommen wir auch langsam zu den deutlich aktuelleren Verstößen von Google im Bereich der Privatsphäre. Ende 2017 wurde bekannt, dass der Konzern eine sehr weitreichende Überwachung von Android-Nutzern durchführt. Diese geht so weit, dass selbst mancher Geheimdienst von Google etwas lernen könnte.

Der Blog Quartz fand heraus, dass Google selbst dann die Android-Geräte überwacht, wenn die Ortungsdienste des Smartphones vom Nutzer abgeschaltet wurden. Die deaktivierten Ortungsdienste hindern Google nicht, eine Triangulation eurer Position über WLAN-Netzwerke in der Nähe, andere Bluetooth-Geräte sowie den nächsten Mobilfunkmasten durchzuführen.

Selbst dann, wenn das Smartphone ohne SIM-Karte im Flugmodus betrieben wird, wenn alle Frequenzchips des Geräts deaktiviert sind, nutzt Google die Notruf-Funktion, um Mobilfunkmasten in der Nähe ausfindig zu machen und euch so zu orten.

Sobald das Smartphone dann wieder mit dem Internet verbunden wurde, erhält Google die Daten darüber, wann ihr wo gewesen seid.

Fremde Android-Smartphones überwachen euch

Das ist allerdings längst nicht alles. Selbst, wenn ihr keinen Google-Dienst nutzt, könnte der Konzern wissen, wo ihr seid. Android-Geräte übertragen nämlich furchtbar viele Informationen von anderen Geräten an Google und das gänzlich ohne Zustimmung des Besitzers des jeweiligen Geräts.

Verbindet sich ein Freund mit einem Android-Smartphone mit eurem WLAN-Router, wird die MAC-Adresse des Routers an Google geschickt. Selbst, wenn ihr keine Verbindung gestatten solltet, weiß Google zumindest, wo die jeweiligen Router stehen.

Ist euer Smartphone per Bluetooth auffindbar, senden Android-Smartphones auch diese Daten ungefragt an Google weiter. Die Signalstärke sowie die MAC-Adresse wird an Google gesendet, was mit dem Standort des Nutzers ausreicht, um selbst bei einem vollkommen Google-freien Smartphone ungefähr bestimmen zu können, wo es sich zu einem gewissen Zeitpunkt befand. Kombiniert man die Daten aller Android-Telefone, könnte man ein unglaublich detailliertes Ortungsnetz erstellen, wo Geheimdienste mit Sicherheit neidisch wären.

Was Google sonst noch speichert:

  • Eine Liste der Arten der Bewegungen: (Z.B.: gehen 51%, am Fahrrad 4%, im Zug 3%, usw.)
  • Den barometrischen Außendruck.
  • Ob eine WLAN-Verbindung besteht.
  • Die MAC-Adresse des WLAN-Routers. (MAC ist pro Gerät einzigartig)
  • Die MAC-Adresse und Signalstärke aller WLAN-Netzwerke in der Nähe.
  • Die MAC-Adresse, den Typ und Signalstärke aller Bluetooth-Geräte in der Nähe.
  • Den Akkustand und Ladestatus des eigenen Smartphones.
  • Die Stromspannung des eigenen Akkus.
  • Die GPS-Koordinaten des Smartphones sowie die Genauigkeit dieser Daten.
  • Die GPS-Höhe und deren Genauigkeit.

Standortverlauf

Kurz nachdem die DSGVO in Kraft trat, wurde auch ein erster Privatsphäre-Verstoß von Google beobachtet. Google hatte nämlich den Standortverlauf auch dann aktiviert, gespeichert und für Werbezwecke genutzt, wenn Nutzer diesen bewusst deaktiviert hatten. Google selbst behauptet, dass bei der Deaktivierung des Standortverlaufs keine Daten gespeichert werden.

In einem ersten Statement hatte Google auf die Vorwürfe nicht reagiert und wiederholt, dass man keine Daten sammelt. Journalisten der AP hatten zuvor jedoch das Gegenteil bewiesen.

Auf die Beweislage angesprochen räumte Google später ein, dass es sich hierbei um ein Missverständnis handele und Nutzer auch die Web- und App-Aktivitäten hierfür deaktivieren müssten. Zuvor hatte der Konzern dies allerdings so nicht kommuniziert.

Google pfeift auf die DSGVO

Dass Google für die DSGVO ohnehin keine wirkliche Rolle spielt, bewies man mit der eigenen Werbeplattform AdSense sowie mit Google Analytics. Dort hat man nämlich beschlossen, die Umsetzung der DSGVO schlichtweg auf die Webmaster abzuwälzen. Laut Google sind Webseiten-Betreiber in der Pflicht, die Vorgaben der EU korrekt umzusetzen. Das Unternehmen wird sich mit dieser Herausforderung in keiner Weise befassen. Als Betreiber des weltweit größten Werbenetzwerks hat Google somit im Grunde beschlossen, dass man auf die DSGVO pfeift.

Schlusswort: Google baut Produkte für eure Daten

Google bietet im eigenen Portfolio einige hervorragende, kostenfreie Produkte für seine Nutzer an. Summa summarum baut Google diese Dienste jedoch nicht für seine Kunden, die Werbetreibenden, sondern für seine Ware, uns.

Als Nutzer hat man die allerdings Wahl, ob man seine Daten für unendlich kostenlosen Foto- und Video-Speicherplatz von Google auswerten lassen will oder ob man auf Bezahldienste wie zum Beispiel Dropbox, OneDrive oder MEGA für den Cloud-Speicher zurückgreift.

Über den Autor

22 Jahre alt, Redakteur bei WindowsArea.de, Windows Insider MVP.

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Albert JelicaWinGuidemffuchurKevin Recent comment authors
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WinGuide
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WinGuide

Ich empfehle Allen Leuten nichts Wichtiges über Smartphone und PC zu regeln. Und schmeißt bloß nicht eure alten Tastenhandys weg. Für unterwegs zum Telefonieren und SMS allemal ausreichend. Datenüberwachung, Nutzerverfolgung, Tracking etc. wird über Smartphones, Mac/PC, GPS-Navis und ähnlichen Multimediageräten durchgesetzt- ob Wir das nun wollen oder nicht spielt keine Rolle. Ich bin überzeugt davon dass sämtliche Softwareschmieden, Telefonanbieter etc. spezielle Deals zur Überwachung von allen Handynutzern mit den Regierungen der Staaten haben- allen voran der US-Regierung. Das ist nunmal so beschlossene Sache und man baut diesen Kurs immer weiter aus- u.a. über die Satelliten im All. Empfehlung: Für unterwegs… Read more »

Kevin
Gast
Kevin

1. Sie sollten ein Blick in dieses neue Betriebssystem für Smartphones werfen, dass heißt /e/ (e.foundation). Es geht um Privatsphere und von Google bloatware total loswerden ist. Sie können noch Apps von Androïd benutzen und installierien zum Beispiel Uber oder anderen. Ich habe es auf mein Samsung Galaxy S9 installiert und es ganz klar dass ich niemals würde die Standardanwendung wieder benutzen. Hier ist ihren Websites : https://e.foundation

mf
Mitglied
mf

Deutsche Sprache schwere Sprache.

Dustynation
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Dustynation

Mich würde mal interessieren, warum Google eigentlich so ungehindert Daten sammeln „darf“. Durch die DSGVO dürften Android Geräte und Google Services doch teilweise nicht mal zugelassen sein oder? Das ist einfach an Dreistigkeit nicht mehr zu übertreffen. Zum Video: Sehr gutes und informatives Video 😊👍 Persönlich finde ich – gerade auch in der Diskussion um Google und Facebook – Skype und vor allem OneDrive noch besonders zu erwähnen. Skype ist unter Android nicht mit der „Krücke“ unter W10M zu vergleichen und eben Multiplattform. Top 👍 OneDrive synchronisiert brav Fotos und Videos, sodass ich auch mal schnell das Urlaubsvideo dem Besuch… Read more »

tk69
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tk69

Ja, das Video ist gut. Zum Inhalt: -MS-Software ist auch nicht DSGVO-konform. Gerade am Anfang musste MS ziemliche Schelte für das Senden von Daten einstecken. Nur irgendwelche Tools verhelfen heute noch das Verhindern dieser „Funktionen“. Das betraf/betrifft auch das von dir angesprochene Cortana. -Wunderlist wurde bei mir seit Übernahme von MS gelöscht -wer auf Office angewiesen ist, für den ist es Pflicht, für alle anderen nicht – und schon gar nicht auf einem Smartphone. -Für viele ist Anpassbarkeit eines Systems bis zum Erbrechen ein Segen. Für mich zählt das, was vorhanden ist und womit ich umgehen kann/möchte. Die „WindowBlinds“-Zeiten aus… Read more »

tk69
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tk69

Ich liebe mein iPhone und deren Kosmos.

Wer diesen oben beschriebenen Umstand immer noch nicht weiß, einem das bewusst geworden ist oder – was eigentlich noch viel schlimmer ist – es einem egal ist „weil man nichts zu verbergen hat“, der muss sich nicht beschweren über derartige News.

Und zu Googles Universum wird keiner gezwungen, wie man auch hier mitunter so liest. 🤨🤪

Lijan
Mitglied
Lijan

Doch, denn als Windows Phone-Nutzer zu Apple zu wechseln ist eindeutig Hochverrat 😉 Abgesehen davon kann sich nicht jeder ein hoffnungslos überteuertes IPhone leisten.

tk69
Mitglied
tk69

Hochverrats? Apple und MS sind doch seit einiger Zeit Partner… 🤔
Und der Preis:
-für einem nicht preisWERT ist,
-seine Daten es einen nicht Wert genug sind…
dann weiß ich auch nicht mehr weiter… 🤔

Lijan
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Lijan

Ja eben, Hochverrat von Nadella 😤😉

spaten
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spaten

👍 das finde ich eigentlich den größten Skandal, dass über die eigenen Nutzer hinaus auch unbeteiligte, die eindeutig nicht den Bedingungen zugestimmt haben, ausspioniert werden! Und dass Google das einfach immer immer weiter macht und es scheinbar keinen stört, keiner was dagegen unternimmt und sich Google über jegliche Gesetze hinsetzt!

spaten
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spaten

Und Microsoft wird dafür kritisiert, dass die Schalter zum Datenschutz im Einrichtungsprozess „zu unübersichtlich“ seien…

OliverL
Mitglied
OliverL

Ich finde gerade die Zeitachsenfunktion toll und habe absolut kein Problem damit, dass diese Informationen dafür bei Google in der Cloud wohl ziemlich ausfallsicher gespeichert werden. Den Preis dafür, angepasste Werbung, finde ich absolut angemessen. Und es ist auch faszinierend, wie genau Google erkennt, wo ich war, wie kang, mit welcher Bewegungsart. Wer lieber jammert, darf halt keine Google-Produkte nutzen.

spaten
Mitglied
spaten

Nur hat man heute leider kaum eine Alternative…

Taeniatus
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Taeniatus

Leider… Und das ist das Problem.

spaten
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spaten

Jetzt stell dir mal vor, jemand bekommt diese dem in die Finger… Immernoch kein Problem damit?

fuchur
Mitglied
fuchur

„es ist faszinierend wie so eins atombombe funktioniert… Dafür nehm ich das in die luft gesprengt werden gern in kauf.“ Streb lieber mal keinen höheren job (manager, höherer beamter, etc), kein politisches amt oder ähnliches an. Da gibt’s dann „zufällig“ nen schönen leak genau zu dem Zeitpunkt wenn du dafür kandidierst, sollte google auf der position gern wen anders sehen, weil du auf einer website warst die zwar heute wohlmöglich ganz normal ist, dann aber leider von psychopathischen terroristen geführt wird und den unterschied kennt zu dem Zeitpunkt dann leider keiner mehr. Oder haste zufällig über hangouts ein Gespräche mit… Read more »

spaten
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spaten

👌 schönes Bild mit dem Löwen…

tk69
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tk69

Schön geschrieben. Nur eins verstehe ich nicht:
Wieso ist man „unangreifbarer“, wenn ein Unternehmen über einen Daten sammelt. Wird man dann nicht gerade „angreifbar“? 🤔

fuchur
Mitglied
fuchur

Les nochmal… da steht, dass das Unternehmen unangreifbar wird, nicht der Nutzer:
„Um so mehr Daten ein Unternehmen über dich sammelt um so unangreifbarer wird ES, …“

Dustynation
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Dustynation

Es ist einfach traurig 😞
Bin getwungener maßen Android-Nutzer. Ich habe so gut wie alle Google-Dienste deaktiviert.
Diese Aufklärung gegen Google bringt aber rein garnichts. Den meisten Leuten ist es einfach völlig egal. Man kann schon fast sauer auf Microsoft sein, dass sie einen so in die Fänge von Google (ok, ja, auch Apple) getrieben haben.

Wie passt das eigentlich zusammen, dass Nadella von Privatsphäre bei KI etc. redet aber dann viele Mitarbeiter und ehemalige Kunden zu Android samt MS Launcher treibt statt dem sicheren W10M?

Bei diesem Thema könnte ich schon wieder ausrasten 😠🙄😑

spaten
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spaten

👍

Taeniatus
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Taeniatus

Da bist du nicht alleine.
Ich würde am liebsten Cloudella in den Ars..h treten und ihm ein Schild um den Hals hängen auf dem steht : „Googlischer Pferd“.
Dann würde ich Ball er reaktivieren, dazu Belfiore, Spancer und Panay sagen, sie sollen Windows 10 Mobile auf dem neuesten Stand bringen und ein geiles Smartphone bauen.

Träumen kann man…

Taeniatus
Mitglied
Taeniatus

Sorry, es sollte 👆 Ballmer heißen

Dustynation
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Dustynation

Ballmer war jetzt auch nicht so der Bringer. Allerdings war er loyal und hat das große Ganze im Blick gehabt.

Datenschutz ist gerade in Firmen ein großes Argument. Warum viele Firmen auf günstige Android Phones setzen und über WhatsApp kommunizieren kann ich einfach beim besten Willen nicht verstehen

spaten
Mitglied
spaten

😅 Ja das ist ziemlich fragwürdig… In meinem Umfeld wird daher allerdings auf iPhone gesetzt… Ist halt der Preis für etwas mehr (gefühlten) Datenschutz.

fuchur
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fuchur

Im vergleich zu nadella war ballmer super. Is wie mit trump… Plötzlich wünscht man sich bush jr. zurück und denkt sich „so blöd war der gar nich“. Erzähl das mal deinem ich vor 10 jahren…. ;).

Lijan
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Lijan

Ja, das ist wahr

tk69
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tk69

Kriegstreiber Bush ist keinen Deut besser…

fuchur
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fuchur

Im Vergleich zu Trump? Doch. Der Mann konnte seinen Job wenigstens halbwegs und hat sich halbwegs auf die Gewaltenteilung eingelassen (sein Job war nicht, auf Teufel komm raus keinen Krieg zu führen oder uns zu gefallen… sondern Amerika zu führen, zu einen und halbwegs was sinnvolles für die Bevölkerung zu erzeugen. Da geht es nicht darum uns zu gefallen), hat nicht jeden zweiten Tag jemanden entlassen/verloren, der in seinem eigenen Kabinett war und hat auch mal auf Experten gehört ohne seine gesamte Politik nur auf Rednecks und seine eigenen Wirtschaftsinteressen einzulassen mit offensichtlicher Lüge. Er hat die Presse nicht als… Read more »

Lijan
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Lijan

Der Artikel sollte Pflichtlektüre für jeden Android-Nutzer sein. Leider bin ich nächstes Jahr wohl auch einer – es sei denn es geschieht noch ein Wunder in Form eines Surface Phone.

spaten
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spaten

👍

swisswp
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swisswp

haha… ich hab keine Hoffnung mehr. Leider bringt auch ein Android ohne Google Dienste nicht viel. Da müssen wir nun durch 😞

fuchur
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fuchur

IOS gibt’s ja auch noch. Das ist auf alle fälle etwas besser als Android.

exmicrosoftie
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exmicrosoftie

Danke für diesen Artikel! Der war längst überfällig, weil sooo wichtig. Schlimm ist daran, dass Google nicht nur die eigenen, sondern alle Handynutzer ausspioniert, die einem Google-Gerät zu nahe kommen.
Ich nehme an, dass auch Tablets schnüffeln und die Daten weitergeben, wenn sie wieder im WLAN sind.

spaten
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spaten

Da stimme ich dir voll und ganz zu!