Windows Lite und Desktop Programme: Bericht liefert neue Informationen

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Microsoft-Journalistin Mary Jo Foley hat kürzlich in einem neuen Bericht eine ganze Menge an neuen Informationen zu Microsofts kommenden Lite-Betriebssystem verraten. Nachdem kürzlich der Codename Santorini in Zusammenhang mit Windows Lite genannt wurde, fügte die Microsoft-Insiderin nun weitere sehr interessante Informationen hinzu.

Sie stellte klar, dass auch sie Informationen in Bezug auf den Codenamen Santorini habe, womit die Richtigkeit desselben als bestätigt angesehen werden kann. Sie erklärte allerdings, dass Santorini nicht als Ersatz für den „Windows Lite“-Begriff verwendet wird. Stattdessen suggerieren ihre Kontakte, dass Santorini den Composer für Windows Core OS für dieses Lite bezeichnet. Falls ihr nun nicht wisst, was das alles bedeuten soll, schaut euch ruhig unser unten eingebettetes Video an. Die Begriffe Windows Lite und Santorini stehen allerdings in sehr engem Zusammenhang.

Weiters verrät die Journalistin, dass Windows Lite nicht zwingend in Verbindung steht mit den Produkten Centaurus und Pegasus. Diese Geräte könnten mit Windows Lite erscheinen, müssen allerdings nicht. Windows Lite soll aktuellen Informationen zufolge zwar auf Windows Core OS basieren, jedoch will Microsoft die Verwendung des Windows-Begriffs unbedingt vermeiden.

Windows Lite mit Windows Programmen

Spannend ist allerdings unserer Meinung nach besonders eine Information, welche die Journalistin in ihrem Blog verrät. Microsoft suche demnach nach Möglichkeiten, Windows-Programme unter Windows Lite ausführbar zu machen. Diese müssten dabei auch nicht als Project Centennial-Apps aufbereitet werden, heißt es in dem Bericht. Stattdessen könnte eine Lösung Container und virtuelle Maschinen implementiert werden, jedoch gibt es hierzu noch keine Details.

Windows Lite soll demnach nicht nur auf UWP-Apps beschränkt sein, aber nähere Informationen gib es hierzu leider nicht. Bei Microsoft gibt es momentan sehr viele Veränderungen besonders im Zusammenhang mit Windows 10. Im Zuge der Build 2019-Entwicklerkonferenz könnte Microsoft die ersten Details dazu verraten, jedoch gilt das aktuell als eher unwahrscheinlich. Microsoft möchte die Kunden nämlich mit den technische Hintergründen und verschiedenen Shells (Composern) für Windows Core OS nicht verwirren.

Video

Falls ihr jetzt verwirrt seid, hilft euch unser Video über Windows Core OS definitiv, einige Zusammenhänge zu verstehen. Darin klären wir alle wichtigen Begriffe und die Bedeutung dieses Systems für Microsoft. In unserem WindowsArea.de Podcast am Montag werden wir das Thema selbstverständlich ebenfalls ansprechen.


Quelle: ZDnet

Über den Autor

23 Jahre alt, Redakteur bei WindowsArea.de, Windows Insider MVP.

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backpflaume
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backpflaume

Also genauso wie ich vermutet und auch geschrieben habe. Eine Appbasierte Virtualisierung statt gleich einen ganzen Desktop zu visualisieren. Das ist die einzige Möglichkeit mit der das OS einen echten Mehrwert gegenüber Chrome OS bieten kann und passt perfekt zum Cloud Microsoft.
Meine Frage bleibt jedoch noch bestehen: Wie sieht das Geschäftsmodell dahinter aus? Chrome OS hat auf sehr günstigen Modellen Erfolg. Wie finanziert Microsoft die Virtualisierung?

fuchur
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fuchur

Entweder quer mit office365 oder es kostet extra abo aber würd mich wundern.

backpflaume
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backpflaume

Würde die Windows Lite Geräte jedoch wieder teurer machen. Das mit Office 365 ist ne gute Idee.