Sony liefert erste offizielle Infos zur PlayStation 5

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Sony wird in diesem Jahr nicht bei der E3 Konferenz anwesend sein, weswegen man die Bühne im Grunde voll und ganz dem großen Konkurrenten im Gaming-Bereich überlässt.

Microsoft teilte unterdessen mit, dass man nicht den Sparstift anlegen wird und auf der E3 2019 eine Menge Neuigkeiten zeigen wird. Sony bedient sich nun allerdings einer Taktik, die man sich zweifellos von Microsofts Strategie mit der Xbox One X abgeschaut hat. Das Unternehmen liefert stückchenweise neue Informationen als Exklusiv-Infos an einzelne, befreundete Medien. Gleichzeitig liefert man Vergleichswerte zu möglichen Ankündigungen aus Redmond, sodass man in der medialen Debatte immer präsent ist.

Einen solchen Info-Undercut hat der Lead Architect für PlayStation, Mark Cerny, nun gegenüber WIRED im Interview geliefert. Er verriet erste offizielle Details zu der Konsole, welche wir im Folgenden für euch kurz zusammengefasst haben:

Specs:

  • Prozessor: 3. Generation AMD Ryzen 7nm Zen 2
  • Grafik: Custom AMD Radeon Navi mit Ray Tracing

„8K Graphics“

In dem Artikel wird einerseits eräwhnt, dass Sonys PlayStation 5-Konsole bis zu 8K Grafik unterstützen wird. Konkret erklärt wird diese Behauptung allerdings nicht, aber es deutet darauf, dass die Hardware auf Basis der nächsten Generation an AMD-Produkten außerordentlich leistungsfähig sein wird. Wenn man überlegt, wie schnell 4K-TV-Geräte am Markt verfügbar wurden, kann man für die nächsten sechs bis acht Jahre kaum absehen, ob es nicht eine ähnliche Entwicklung mit 8K geben wird. Die Unterstützung ist also ganz grundsätzlich eine kluge Sache.

Um die Ladezeiten für die immer größer werdenden Games zu minimieren, baut Sony künftig eine SSD in die PlayStation 5. Diese soll dabei eine höhere Bandbreite bieten als alle bisherigen SSDs, die aktuell in PCs verbaut sind. Ob hier Sony bereits PCIe 4.0 oder einen proprietären Standard nutzt, verrät man nicht. Die Software sei dabei ebenfalls so optimiert, dass sie das meiste herausholen kann aus der Hardware, um eine 19 Mal höhere Geschwindigkeit in manchen Szenarien im Vergleich zur aktuellen Generation zu erreichen.

Ladezeiten sollen dadurch wesentlich verkürzt werden und in einem aktuellen Spider Man-Titel soll die Zeit für das Schnellreisen von 15 auf 8 Sekunden verkürzt worden sein.

PlayStation 4 kompatibel und Laufwerk

Nachdem sich die Prozessor-Architektur diesmal nicht grundlegend ändern wird, hat es Sony auch geschafft, eine Abwärtskompatibilität zur vorherigen Generation herzustellen. Die PlayStation 5 wird laut Angaben des Herstellers zur PlayStation 4 abwärtskompatibel sein. Außerdem wird Sony weiterhin auf ein Laufwerk setzen, teilte der Manager mit. Vorgegeben hat man damit jedenfalls für Microsoft, wo man gerade plant, das Laufwerk langsam abzuschaffen.

PlayStation 5: Kein Release 2019

Nähere Details liefert der PlayStation-Konzern zu seiner kommenden Konsole allerdings nicht. Im Jahr 2019 kommt die Konsole jedenfalls nicht, wie bereits in der Vergangenheit von uns erwartet worden war. Die nächste Konsolengeneration scheint jedenfalls aus technischer Sicht außerordentlich vielversprechend zu sein.

Über den Autor

22 Jahre alt, Redakteur bei WindowsArea.de, Windows Insider MVP.

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stefiro
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stefiro

Wayne … 😎😜

backpflaume
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backpflaume

Als die PS4 erschien war 1080p der Standard am PC und das hat sie so gerade mehr oder weniger erreicht. Über die Jahre haben immer mehr Leute am PC in 1440p oder gar 4K gezockt. Da kam die PS4 Pro die das so ziemlich gar nicht geschafft hat.
Heute ist der Standard am PC noch längst nicht 4K. Daher braucht man von 8K Gaming auch gar nicht zu reden. Auch nicht in fünf Jahren. Man kann immer noch ne Pro hinterherlegen.

Dada
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Dada

Insbesondere die SSD und die Abwärtskompatibilität finde ich klasse. Man gut, dass ich seit der PSone bei Sony bin und die Xbox nach einem Vierteljahr wieder verkauft gabe. Grüße an CEO N.! 😎

Mamagotchi
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Mamagotchi

Also wie erwartet bisher keine echte Überraschung. Wahrscheinlich wird das ganze dann noch mit einem DS5-Controller gepaart, der in seinem Fehldesign seinen Vorgängern in nichts nachsteht.

Aber interessant wird es dann, wenn man ein 8K-Spiel auf einer Disc erwirbt und die restlichen 200GB auf seine 512GB SSD laden muss. Oder wie früher bei Final Fantasy zwischendurch die nächste Disc einlegen 🤣.