So verbessert das Windows 10 Mai 2019 Update die Performance eures PCs

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Das Windows 10 Mai 2019 Update wird ab Ende dieses Monats ausgerollt, wobei die Aktualisierung diesmal nicht automatisch installiert wird. Microsoft mehr Kontrolle über die Updates versprochen, weswegen die Aktualisierung nur manuell heruntergeladen werden kann. Unter Windows Update in den Einstellungen wird eine entsprechende Information angezeigt, dass das nächste Feature Update bereitsteht.

Nutzer könnten allerdings durchaus Interesse daran haben, diese Aktualisierung zu installieren. Microsoft verspricht nämlich nicht nur einige neue Funktionen, sondern auch Performance-Verbesserungen auf mehreren Ebenen. Die wichtigsten fünf Features haben wir übrigens im folgenden Video für euch zusammengefasst.

Schutz vor Spectre und Meltdown

Mit dem Windows 10 Mai 2019 Update bringt Microsoft eine neue Methode der Sicherung vor der Spectre- und Meltdown-Sicherheitslücke mit. Die bisherigen Versuche des Unternehmens die Lücke zu schließen, resultierten in Einbußen bei der Performance.

Durch die Implementierung der von Google entwickelten Retpoline Methode sollte die Performance nicht mehr darunter leiden. Microsoft beschreibt Retpoline als Performance-Optimierung für den Spectre Variant 2-Patch. In den meisten Szenarien sollte die Behebung der Lücke keine bis kaum spürbare Auswirkung auf die Performance haben. Dennoch bietet sie denselben Schutz vor Angriffen wie die bisherigen Implementierungen.

Das Resultat soll sich sehen lassen können: Microsoft spricht von bis zu 25 Prozent verbesserten Startzeiten bei Office-Apps. Nach der Installation des Windows 10 Mai 2019 Updates sollten demnach keinerlei Performance-Verschlechterungen bemerkbar sein, was sich vor allem bei älteren Prozessoren positiv auswirken könnte.

Start-Menü: Schneller und stabiler

Mit dem Windows 10 Mai 2019 Update rollt Microsoft auch eine Reihe von Verbesserungen für das Startmenü aus. Neben kosmetischen Änderungen, welche den Power-Knopf betreffen.

Microsoft hat den Startmenü-Prozess nun von der übrigen Shell getrennt, womit sich die Stabilität insgesamt etwas verbessern sollte. Wenn demnach ein Problem in der generellen Shell-Experience zu Verzögerungen führt, sollte das Startmenü in Zukunft dennoch stabil und flüssig aufrufbar sein. Somit sollte sich die subjektive Performance des PCs durch das Mai 2019 Update ebenfalls verbessern. In Tests mit den Insidern berichtete Microsoft einige Erfolge bei dieser Trennung von Start- und Shell-Prozessen.

Werdet ihr das Windows 10 Mai 2019 Update direkt bei Erhältlichkeit installieren? 


via WindowsLatest

Über den Autor

23 Jahre alt, Redakteur bei WindowsArea.de, Windows Insider MVP.

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