Microsoft wollte Spotify kaufen

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Ein neues Buch ist kürzlich in Schweden erschienen und darin wird die interessante Geschichte erzählt, wie Spotify vom kleinen Startup zum weltweit größten Musikstreamingdienst werden konnte. Darin werden eine Vielzahl interessanter Details aus internen Kreisen des Unternehmens verraten.

Dazu gehört beispielsweise, dass Spotify ursprünglich auch mit Netflix konkurrieren wollte. Das Unternehmen hatte vor, mit „Spotify TV“ einen Streamingdienst für Filme und Serien anzubieten. Die technische Grundlage hatte man sogar bereits gelegt: Spotify hatte ein neues Dateiformat kreiert, welches schnelles Streaming ohne Buffering hätte ermöglichen sollen. Zudem wollte man in Form eines Streaming-Sticks auch Hardware für die Kunden anbieten.

Im Buch wird allerdings auch verraten, dass Musikstreaming-Pionier Microsoft an Spotify interessiert war. Die Redmonder hatten bereits vor Spotify-Zeiten mit dem Zune Pass einen Musikstreamingdienst angeboten. Laut den Informationen im Buch wollte Microsoft seinen einstigen Konkurrenten übernehmen, allerdings wird kein Zeitraum genannt, wann dies geplant gewesen sein soll. Im Jahr 2018 hat Microsoft seinen eigenen Streamingdienst eingestellt, vermutlich aus dem Grund, um eine Partnerschaft mit Spotify eingehen zu können. Diese brachte im Endeffekt die Spotify-App auch auf die Xbox One.


via mspu

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23 Jahre alt, Redakteur bei WindowsArea.de, Windows Insider MVP.

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ThePumisherdefected85blaupause Recent comment authors
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ThePumisher
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ThePumisher

Die „Partnerschafft“ mit Spotify hätte sich Microsoft auch sparen können. Spotify ist zumindest aufm Desktop ein graus in sachen Bedienung. Zu verschachtel, Sachen zu sehr versteckt. Und die Tatsache das es Spotify bis heute nicht geschafft hat eine sinnvolle UWP in den Store zu bringen – obwohl man ja für die Xbox eine, wen auch beschränkte, UWP programmiert hat – sondern stattdessen eine im Vergleich zu den Möglichkeiten, die UWP bietet, beschränkte PWA raushaut ist auch nicht nachvollziehbar. Und solange es Microsoft nicht schafft PWA die selben Rechte wie UWP unter Windows 10 zu geben, werde ich da meine Meinung… Read more »

defected85
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defected85

Glück gehabt,
denn Microsoft hätte wahrscheinlich auch Spotify gegen die Wand gefahren.
Und das wäre wirklich sehr sehr schade gewesen.

ThePumisher
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ThePumisher

Weis man nicht. MS hat ja Groove auch nicht gegen die Wand gefahren – dafür hat im Endeffekt der User gesorgt indem er sich für Spotify entschieden hat (oftmals auch einfach nur „weil es ja alle nutzen“). Ja, man kann Microsoft vorwerfen das sie Groove zu spät für andere Plattformen wie iOS oder Android veröffentlicht hat, auch kann man MS vorwerfen das ständige Namensänderungen auch nicht hilfreich sind (Zune Music => Xbox Music => Groove Music) und man vielleicht früher einen Familienaccount hätte einführen müssen (ganz ehrlich, welcher Spotifynutzer, der dafür bezahlt, macht das nicht über Familienaccount?), aber ansonsten hat… Read more »

Dustynation
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Dustynation

Würde aktuell immernoch Groove Spotify vorziehen. Die Auswahl und die App waren grandios. Auf allen Geräten. Musikvideo auf der Xbox gucken? Ging super. Mal schnell einen Track der Playlist hinzufügen klappte auch. Spotify auf der Xbox ist Misst, am Desktop grottig. Einzig allein auf dem Android Phone halbwegs zu gebrauchen. Entdecke nicht mehr so viel neue Tracks wie damals in Groove. Einfach schade 😔
Die Groove App war übrigens irgendwie immer die erste, welche neue Windows Designelemente eingebaut hatte 😁

miks
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miks

Sehe ich auch so. Das hätten sie genauso totgewirtschaftet wie Skype.

blaupause
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blaupause

Mann oh Mann, am Montag Morgen so ein Schreck, hab „Microsoft kauft Spotify“ gelesen und dachte nicht auch das noch.