#TWITCHISOVERPARTY: Twitch empfiehlt Pornografie auf Account-Seite von Ninja

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Twitch ist momentan ordentlich unter öffentlichem Druck, hat sich gegen den Streaming-Anbieter in den letzten Jahren einiges an Wut bei der Community gestaut. Ausgelöst wird die öffentliche Aufregung nun durch die Ungleichbehandlung von Streamern bei der Durchsetzung von Regeln sowie durch die skandalöse Änderung der Account-Seite von Ninja.

Pornografie auf Account-Seite

Wenn ein Account auf Twitch offline ist, dann zeigt der Dienst üblicherweise ein leeres Video-Fenster und informiert den Zuseher, dass der Streamer gerade nicht online ist. Im Falle von Ninja ging der Anbieter aber etwas weiter: Man informierte die Zuseher in einer Meldung, dass Ninja jetzt “in einer anderen Burg” sei und empfahl stattdessen verschiedene andere Streamer.

Während die Absicht gut war, könnte man die Durchführung wohl als dilettantisch bezeichnen. Der sehr jungen Zuseherschaft des Fortnite-Streamers wurden nämlich auch pornografische Inhalte empfohlen. Mehrere tausend Nutzer, vor allem Kinder, dürften diese Empfehlung gesehen haben.

Ninja reagierte auf Twitter in einem Video sehr verstimmt, dass der Anbieter seinen Account ungefragt ändert. Dass man dort auch noch pornografische Inhalte zeigte, ärgert den Streamer und er entschuldigte sich bei allen Zusehern dafür. Twitch selbst hat noch keine formelle Entschuldigung dafür veröffentlicht.

Ungleichbehandlung

Angefeuert wird der Hashtag auf Twitter allerdings auch davon, dass Twitch seine Streamer nicht alle gleich behandelt. Die Community hat das Gefühl, dass gegen Regelverstöße größerer, weiblicher Streamer nicht vorgegangen wird. So hatte Alinity ihre Katze geworfen, sie zweimal Vodka trinken lassen und auch das N-Wort während eines Streams gesagt. Ihr Account wurde allerdings nicht, wie in vielen anderen Fällen bei männlichen Streamern, gebannt.

Twitch sieht sich also mit einer enormen Kontroverse konfrontiert, von der Microsofts Mixer nur profitieren könnte. Zahlreiche Nutzer auf Twitter löschen aktuell ihre Accounts und für Microsofts Plattform kommt dieser Shitstorm wohl genau zur richtigen Zeit.

Über den Autor

23 Jahre alt, Redakteur bei WindowsArea.de, Windows Insider MVP.

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Leider kann man dem nur zustimmen. Männer, oben nicht bekleidet, werden sofort gesperrt, wenn man Brustwarzen sieht. Aber manche Frauen, die dort unter anderem ASMR machen zeigen fast alles. Aber es bringt Geld, denn sie hat sehr viele Abonnenten. Der Twitch Support reagiert auf Anfragen von Nicht Partnern so gut wie gar nicht. Vielleicht sollte man sich wirklich mal Mixer anschauen