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Google soll identifizierbare Nutzerdaten an Dritte verkauft haben

In den eigenen Privatsphäre-Seiten betont Google an mehreren Stellen, dass man keine Nutzerdaten an Dritte verkauft. Das Geschäftsmodell von Google basiert darauf, dass man seinen Werbekunden die Nutzerdaten in anonymisierter Form bereitstellt.

Zu einer tatsächlichen Übertragung von Nutzerdaten in einer Form, dass diese identifizierbar sind, sollte es dabei laut Google nicht kommen. Die Wahrheit sieht allerdings anders aus, wie kürzlich Johnyny Ryan, Chief Policy Officer des Brave-Browsers herausgefunden hat. Er konnte nachweisen, dass Google an seine Werbekunden auch Nutzerdaten weitergibt, welche sich zurückverfolgen und identifizieren lassen. Der Manager hatte dies an die EU gemeldet, woraufhin die Datenweitergabe durch ein unabhängiges Unternehmen nachvollzogen werden konnte.

Victory Medium haben im Anschluss an die Entdeckung dieses Verhalten überprüft. Dabei konnte man im Laufe eines Monats Hunderte identifizierbare Tracker von Google extrahieren. Man erhielt somit rückverfolgbare Nutzerdaten und nicht nur Werbeprofile von Google. Der Konzern war somit in der Lage, einigen Werbekunden direkt die Nutzerdaten zur Verfügung zu stellen, sodass Werbung exakt auf einzelne Personen zugeschnitten werden konnte. Google verstößt damit gegen die eigenen Prinzipien und belügt seine Kunden ganz offen.

Google hat trotz der Verifizierung durch zwei Unternehmen sowie die EU geleugnet, dass eine Weitergabe von persönlichen Informationen an Dritte stattfinde.


Quelle: Financial Times

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"Entdeckung besteht darin, den gleichen Gegenstand wie alle anderen zu betrachten, sich aber etwas anderes dabei zu denken."
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