Huawei liefert MateBooks nun mit wunderschöner Linux-Distribution aus

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Wenn es eine Sache gibt, die Microsoft absolut nicht kann, dann ist es ein homogenes Design für sein Betriebssystem zu entwickeln. Windows 10 ist in vielen Bereichen ein Design-Chaos mit unterschiedlichen Farben, Hintergründen und teilweise verschiedenen Designsprachen in System-Apps.

Gänzlich unabhängig davon muss sich Huawei aufgrund eines mehr als unklar formulierten Trump-Dekrets von Software und Hardware aus den USA fernhalten. Die US-Konzerne dürfen demnach nicht mit dem chinesischen Hersteller kooperieren. Betroffen davon sind nicht nur die Android-Smartphones von Huawei, sondern auch die Windows-Geräte. Huawei arbeitet an seinem eigenen Betriebssystem namens Harmony OS, allerdings ist dieses noch lange nicht für Smartphones, Tablets und Laptops bereit.

Inzwischen setzt der chinesische Hersteller für seine Huawei MateBooks in China auf eine altbekannte Linux-Distribution. Deepin Linux ist das Produkt eines chinesischen Unternehmens, welches das Betriebssystem bereits seit 2004 entwickelt. Deepin Linux basiert auf Debian und nutzt eine eigens entwickelte Desktop-Umgebung auf Basis von Qt. Das Deeping Desktop Environment wird von vielen als das schönste Desktop-Interface aller Betriebssysteme bezeichnet. Tatsächlich stellt man nach kurzer Beschäftigung mit dem Betriebssystem fest, dass es sich bei Deepin Linux um ein wirklich sehr hübsches, modernes Betriebssystem handelt. Das Design wirkt leicht inspiriert von Microsofts Fluent Design System sowie macOS. Deepin war immer wieder in den Verdacht geraten, für die chinesische Regierung zu spionieren. Entsprechende Vorwürfe konnten sich aber nie erhärten und Beweise gab es ebenfalls keine.

Für Microsoft bedeutet Huaweis Umstieg auf Linux in China einen durchaus schweren Schlag. Besonders in der heutigen Zeit sind viele Nutzer in Wahrheit nicht von einem Betriebssystem abhängig. Die meisten Anwender vertrauen auf Web-Dienste, welche auch unter Linux genauso bereitstehen wie unter Windows 10. Insbesondere in Anbetracht des sehr attraktiven Designs von Deepin Linux ist vorstellbar, dass viele Anwender einen Wechsel zurück zu Windows 10 nicht unbedingt für notwendig halten werden.


via mspu

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