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Übersicht: Die besten USB-C Ladegeräte für Laptop, Smartphone und Tablet

Die meisten Notebooks, die über einen USB-C Port verfügen, können mittlerweile über diesen Anschluss aufgeladen werden.  Dank des modernen USB-C Power Delivery Standards gibt es heute auch klare Vorgaben dafür, was Notebooks und Netzteile können müssen.

Die meisten Notebooks mit einer Diagonale unter 14-Zoll können im Regelfall bereits mit einer Ausgangsleistung von 30 Watt aufgeladen werden. Hierzu zählen beispielsweise das Surface Go, das Dell XPS 13 und viele weitere moderne, aktuelle Notebooks und Tablets mit USB-C. Die Hersteller liefern oftmals Netzteile aus, welche häufig zu lang, unhandlich oder unpraktisch zu transportieren sind. Zudem benötigt man häufig daneben weitere Ladegeräte für weitere USB-C Geräte.

Dank einiger USB-C Netzteile von unterschiedlichen Herstellern könnt ihr defekte Laptop-Ladegeräte kostengünstig ersetzen, ein weiteres Laptop-Ladegerät für unterwegs erwerben oder einfach das klobige One-Trick-Pony eines Laptop-Netzeils ersetzen durch eines, welches mehr kann. So müsst ihr zum Aufladen eures Notebooks, Smartphones und der Nintendo Switch nur noch ein kleines USB-C Netzteil mit mehreren USB-C Anschlüssen mitnehmen.

Unsere Empfehlung: Aukey USB-C / USB-A 60W Ladegerät

Als kompakt, qualitativ und leistungsstark erwies sich das Aukey USB-C / USB-A Ladegerät mit einer Ausgangsleistung von 60 Watt. Es verfügt über einen USB-C Anschluss mit bis zu 60 Watt Ausgangsleistung und einen USB-A Port mit bis zu 18 Watt. Werden beide Ports verwendet, wird euer Notebook über Power Delivery mit 45 Watt versorgt, während 15 Watt für das Smartphone, eure Nintendo Switch oder ein anderes Gerät am USB-A Anschluss reichen müssen. Für die meisten Geräte ist das ausreichend, wenn auch bei vielen Notebooks damit nicht die volle Ladegeschwindigkeit erreicht wird.

Was funktioniert gut?

Über den USB-C Ausgang wird Power Delivery 3.0 unterstützt mit bis zu 20 Volt und 3 Ampere. Das Netzteil funktioniert damit mit den meisten Geräten, die über USB-C aufgeladen werden. Getestet haben wir erfolgreich mit einem Surface Go, Lenovo ThinkPad T480 und einem Dell XPS 13. All diese Notebooks unterstützen Power Delivery und können entsprechend auch mit 45 Watt bereits aufgeladen werden.

Die meisten Power Delivery-Notebooks könnt ihr also problemlos über den USB-C Port am Ladegerät aufladen, während am anderen Anschluss zeitgleich eure Nintendo Switch, euer iPhone, Android-Smartphone oder eure Kopfhörer hängen.

Was funktioniert nicht?

Im Falle von leistungsfähigeren Geräten oder Notebooks, die Power Delivery nicht unterstützen, werdet ihr den USB-A Anschluss nicht gleichzeitig nutzen können. Zum Beispiel: Das Lenovo Yoga S940 unterstützt kein Power Delivery. Mit dem 60 Watt Netzteil kann es dennoch geladen werden, und zwar fast in voller Geschwindigkeit, denn es unterstützt eine Leistungsaufnahme von bis zu 65 Watt. Steckt allerdings ein zweites Gerät am USB-C Netzteil, lädt es langsam oder gar nicht auf. Ein Surface Book 2 dagegen unterstützt Power Delivery sehr wohl. Nachdem das 13-Zoll Modell allerdings schon mit einem 95 Watt Netzteil ausgeliefert wird, kommt ihr mit einem Power Delivery-Netzteil nicht auf die gewohnte Ladegeschwindigkeit. Es kann auch mit 45 Watt aufgeladen werden, sprich mit beiden Anschlüssen in Verwendung, es wird allerdings deutlich länger dauern, bis euer Surface Book 2 voll geladen ist.

Reines USB-C Netzteil: Aukey 2 x USB-C 60W Wandladegerät

Wer bei all seinen Geräten und Kabeln sofort auf USB-C setzen möchte, dem kann alternativ auch das Aukey Netzteil mit zwei USB-C Power Delivery-Anschlüssen empfohlen werden. Die Besonderheit hier ist allerdings, dass nur einer der Anschlüsse die 60 Watt Ausgangsleistung bietet, während der zweite Port auf maximal 18 Watt beschränkt ist.

Der obere USB-C Anschluss bietet eine maximale Power Delivery-Ausgangsleistung von 18 Watt, während nur der zweite Anschluss bis zu 60 Watt erreicht. Hängen Geräte an beiden Anschlüssen, wird die Leistung des zweiten Anschlusses auf 45 Watt reduziert, während der erste Port seine maximal 18 Watt beibehält. Durch das Feature von Aukey namens Dynamic Detect kann das Netzteil erkennen, ob eines oder zwei Geräte angeschlossen sind und die Ladeleistung entsprechend anpassen.

Verwechseln sollte man die Anschlüsse daher nicht. Grundsätzlich kann nichts passieren, aber lässt ihr es über Nacht laden, kann es leicht passieren, dass euer Notebook in der Früh trotzdem keinen Akku hat. Werden langsame oder inkompatible Ladegeräte erkannt, schalten so gut wie alle Laptops und Tablets nämlich die Stromzufuhr ab. Dementsprechend solltet ihr euch daher merken, dass nur der untere Anschluss für das Laden eines Laptops verwendet werden kann. Mit farblich unterschiedlichen USB-C Kabeln kann man aber auch hier für eine Ordnung sorgen.

USB-C Kabel zum Aufladen: Aukey USB-C 2m geflochtenes Nylon-Kabel

Wer die oben vorgestellten USB-C Netzteile einsetzen möchte, wird in aller Regel auch ein USB-C zu USB-C Kabel erwerben müssen. Leider zählen diese auch in einem modernen Haushalt noch zur absoluten Seltenheit. Nachdem vermehrt Smartphones, Laptops und Tablets über USB-C Anschlüsse verfügen, kann man die Geräte auch darüber aufladen.

Besonders empfehlenswert als reines Aufladekabel sind die zwei Meter langen USB-C zu USB-C Kabel von Aukey, weil sie einerseits länger, andererseits auch robuster und langlebiger sind als viele preislich ähnliche Produkte der Konkurrenz. Selbst im Vergleich zu Amazon Basics-Kabeln sind die Aukey-Produkte günstig und qualitativ dennoch auf einem höheren Niveau.

Die zwei Meter langen USB-C Kabel von Aukey sind nämlich mehrfach ummantelt, was die innere Hardware vor Brüchen und übermäßigem Biegen schützt. Die äußere Ummantelung durch eine geflochtene Aramidfaser und Nylon-Kombination sorgt zudem auch für eine sehr wertige Haptik. Trotz der Länge verhindert diese Oberfläche auch effektiv, dass die Kabel sich in der Tasche zu einem untrennbaren Kabalsalat verselbstständigen.

Die Produkte von Aukey sind unserer Erfahrung nach qualitativ hochwertig, zuverlässig und im Regelfall preislich auch deutlich fairer angesiedelt als manche Konkurrenz.

Datenkabel: CSL 1m USB-C Gen2-Kabel

Es gibt allerdings einen einfachen Grund, weshalb wir die oben erwähnten Kabel rein zum Aufladen empfehlen. Diese verwenden nämlich nur den USB-C 2.0 Standard. Tatsächlich gibt es auch bei USB-C Kabeln immer noch die Möglichkeit, USB 2.0-Hardware zu nutzen. Entsprechend werdet ihr nur einen Bruchteil der hohen Geschwindigkeit bekommen, die USB-C bieten kann.

Wer daher diese Kabel häufiger zur Übertragung von größeren Dateien nutzen möchte, muss einerseits etwas mehr Geld in die Hand nehmen und andererseits auch auf die Länge verzichten. Die beste Option bieten die hochwertigen Kabel von CSL, die ihr unter dem folgenden Link bei Amazon findet.

Schlusswort: Qualität von Kabeln und Netzteilen

Wie jeder vernünftige Besitzer eines Notebooks, Tablets oder Smartphones mache ich mir auch Sorgen über die Qualität der Stromversorgung. Entsprechend möchte auch ich nicht, dass meine Geräte an unzuverlässigen, technisch minderwertigen Netzteilen hängen. Deshalb kommen in diesem Artikel auch ausschließlich Produkte vor, die ich selbst an meinen eigenen Geräten ausführlich testen konnte und deren Qualität ich im Alltagsbetrieb überprüfen konnte.

Grundsätzlich sind der USB-C Power Delivery Standard sowie auch die Geräte selbst derart gut abgesichert, dass auch mit den meisten anderen Netzteil keine Risiken bestehen. Wenn ein Netzteil nicht die Standards erfüllt, zu wenig Strom liefert oder nur unzuverlässig lädt, wird es in aller Regel vom Gerät schlichtweg abgelehnt. Windows zeigt dann an, dass das Gerät nicht geladen wird.

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