Windows 10

Microsoft nervt Windows 7 Nutzer bald noch mehr und das ist gut so

Nach mehr als 10 Jahren der regelmäßige Windows Updates endet der Support für Windows 7 am 14. Januar 2020. Der Konzern hatte Nutzern noch zwischen 2015 und 2016 ein kostenloses Upgrade-Angebot unterbreitet, das viele ablehnten.

Nun, vier Jahre später, endet die Unterstützung für Windows 7 und diese Anwender müssen sich nach Alternativen umsehen. Microsoft empfiehlt zwar direkt den Neukauf eines modernen Ultrabooks oder Convertibles, allerdings ist der Upgrade-Pfad immer noch möglich. Über einen kleinen, jedoch nicht sehr umständlichen Umweg, lässt sich weiterhin das Upgrade von Windows 7 auf Windows 10 durchführen. Diesen Prozess haben wir im folgenden Video beschrieben.

Unterdessen erinnert Microsoft nun sehr penetrant an den auslaufenden Support. Etwa seit April zeigt man Anwendern ein Fenster mit einer kleinen Warnung an. Im Juni wurden diese Erinnerungen dann für sämtliche Nutzer sichtbar. Nun hat der Konzern vor, damit noch weiterzugehen: In allen Editionen von Windows 7 wird ab sofort die Meldung im Vollbildmodus zu sehen sein. Diese wird außerdem erst verschwinden, wenn Nutzer damit interagieren. Wie so manche Ransomware versucht Microsoft damit auf die Dringlichkeit des Upgrades hinzuweisen.

Der Konzern wird die Updates nämlich schon am 14. Januar 2020 einstellen, was bedeutet, dass das System nach und nach weniger sicher wird. Sicherheitslücken werden nicht mehr gestopft und durch Reverse Engineering neuerer Windows 10-Updates lässt sich aufgrund der ähnlichen Windows NT-Basis womöglich schnell die eine oder andere Lücke entdecken.

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"Entdeckung besteht darin, den gleichen Gegenstand wie alle anderen zu betrachten, sich aber etwas anderes dabei zu denken."
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