Mixer: Microsoft zahlt einem Streamer bis zu 30 Millionen Dollar

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Microsoft pumpt Millionen in seine Streaming-Plattform Mixer. Der Konzern hat ordentlich Geld in die Hand genommen, um die Popularität des Dienstes zu steigern.

Der bekannte Fortnite-Spieler und -Streamer Tyler Blevins, besser bekannt als Ninja, soll laut einem Bericht von CNN Business zwischen 20 und 30 Millionen US-Dollar kassieren, um seine Inhalte exklusiv auf Mixer anzubieten. Im Vorjahr gab Microsoft bekannt, ihn für die eigene Plattform verpflichtet zu haben und dieser Vertrag soll auch mehrere Jahre andauern. Die Informationen zur Summe stammt übrigens von Justin Warden, einem Talentmanager, welcher auch mit Ninja zusammengearbeitet hat.

Offiziell sind diese Zahlen also nicht, allerdings war absehbar, dass Microsoft eine große Summe in Hand genommen hat, um ihn von Twitch zu Mixer zu holen. Gleichzeitig gibt es enorme Probleme und Unzulänglichkeiten mit der Plattform, welche Mixer insbesondere für kleinere Streamer weniger attraktiv macht. Fans der Plattform kritisieren Microsoft dafür, Investitionen an der falschen Stelle zu machen und anstatt die Plattform aktiv zu verbessern und attraktiver zu gestalten.


Quelle: CNN

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Über den Autor

23 Jahre alt, Redakteur bei WindowsArea.de, Windows Insider MVP.

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backpflaume
5 Monate her

Ich glaube bei mixer geht es um nur eine Sache: Cloud Gaming. Direkt vom Stream ins Spiel springen per xCloud wie bei Google Stadia. Der größte Player im Geschäft ist jedoch momentan klar Amazon mit Twitch fie zufällig auch mit AWS in Sachen Cloud die Nummer eins sind. Wenn (nicht falls) Amazon das ausspielt sind sie direkt eine viel größere Konkurrenz als Google es je sein könnte.

defected85
5 Monate her

20 bis 30 Millionen US-Dollar? WTF!
Dann ist Mixer wohl das nächste Produkt, dass Microsoft zeitnah einstellen wird.
Denn getan hat sich seitdem nicht viel. Mixer ist genau so „schlecht“ wie eh und je.

Viel interessanter sind da die neuen Zahlen von AdDuplex bei der Surface-Statistik.
Kommt das Surface Pro 7 bereits auf 5,05 Prozent, ist das Surface Pro X mit lediglich 0,54 Prozent weit abgeschlagen.

Hier darf Microsoft demnächst also auch viel Geln in die Hand nehmen.
*hust* ARM *hust* NEO *hust* DUO *hust*

Woodchip
Reply to  defected85
5 Monate her

Na ja….weit abgeschlagen. Immerhin jedes zehnte Gerät ein pro x, für eine neue Plattform / Gerätegattung nicht schlecht wie ich finde…

Vicennen
5 Monate her

Schade dass sie die Millionen nicht in Windows Mobile investiert haben…

Vicennen
Reply to  Albert Jelica
5 Monate her

Vielleich auch so, ich kann mich mit dem Tod des WM noch nicht abfinden 🙁

Androvoid
Reply to  Vicennen
5 Monate her

Zum Trost: Irgendwann – noch zu unseren Lebzeiten – wird sich da sicher jemand finden, der das geniale und allein zukunftsträchtige, in der Welt technischer Geräte längst verbreitete Bedien-Konzept von WP wieder aufgreifen und in ein neu zu schaffendes mobiles Ökosystem übernehmen wird. …während da Android und iOS nach wie vor ideenlos und innovationsscheu weiter verharrend zur Kopie konventioneller Desktop-Oberflächen stehen, kaum den Mut zu (zgg. riskanter) radikaler Erneuerung finden und von Microsoft rein gar nichts mehr Zukunftsrelevantes zu erwarten ist. Solches ist schon geradezu vorprogrammiert und liegt schon quasi in der Luft! Nur zu hoffen, dass Microsoft dann nicht… Read more »

Androvoid
Reply to  Albert Jelica
5 Monate her

„haben sie“.. ja, aber durchgehalten „haben sie“ dann doch NICHT! … und anders geht es leider nicht!

Smolo
Reply to  Albert Jelica
5 Monate her

Die Gelder waren nicht das Problem sondern die fehlende Motivation entsprechend Entwicklungspower reinzustecken. Auch wenn sie gesagt haben das dies wichtig ist haben sie personell viel zu wenig getan.

Androvoid
Reply to  Smolo
5 Monate her

„…viel zu wenig getan“ ..der schlagkräftige Nokia-Apparat stand damals schon lange ready in den Startlöchern, während WP noch ewig lange nicht fertig und fehlerlos einsatzbereit war… Die spätere Übernahme hat da auch nicht allzu viel bewirkt… Daher war man dann leider noch weniger in der Lage den mittlerweile entstandenen Marktvorsprung von Android (welches eigentlich schon VOR dem iPhone-Launch ziemlich fertig war!) einzuholen oder dann in weiterer Folge auch nur halbwegs mitzuhalten! Einer der Redmonder gab da sinngemäß zu: „Bei WP wurde leider auf die Weiterentwicklung des alten WM6 gesetzt, das ursprünglich eigentlich ein Bankomaten-OS war.“… Wären die CEOs und ihre… Read more »