Razer DeathAdder V2 Test: Würdiger Nachfolger einer Legende

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Die Razer DeathAdder hat erst letzte Woche ein Upgrade bekommen. Die langersehnte zweite Generation der ikonischen Gaming-Maus kommt als eine Art Wiedergeburt der klassischen Version, die erstmals im Jahr 2006 auf den Markt gekommen ist.

Seitdem hat Razer die beliebte Maus immer wieder erneuert mit besseren Sensoren und speziellen Editionen. Die aktuellste Version der DeathAdder war bislang die Razer DeathAdder Elite, welche die DeathAdder V2 nicht nur ablöst, sondern auch technisch in mehrerer Hinsicht übertreffen soll.

Wir haben die Razer DeathAdder V2 bereits seit einiger Zeit im Test und konnten sie bereits vor dem offiziellen Marktstart auf Herz und Nieren testen. Wir haben die Razer DeathAdder V2 zusammen mit dem Razer Blade 13 getestet. Die Maus passt dank Chroma RGB-Unterstützung wunderbar zu anderen Razer Produkten wie auch dem Razer Blade 15 Advanced.

Razer DeathAdder V2 Test – Ergonomie

Ganz nach dem Motto „never change a running system“ bietet die Razer DeathAdder V2 eine ähnlich angenehme Haptik und ein außerordentlich geringes Gewicht wie die Vorgänger. Während sie deutlich modernisiert wurde, wozu ich später noch kommen werde, ist die Haptik praktisch gleich.

Die Razer DeathAdder V2 ist eine außerordentlich angenehme Gaming-Maus und ist somit auch für den Alltag überraschend gut geeignet. Sie liegt wirklich angenehm in der Hand und ich kann das in Wahrheit nicht oft genug betonen. Es ist eine Gaming-Maus, die einerseits für längere Sitzungen gut geeignet ist, aber die ich im Alltag überraschend gerne für meine Arbeit nutze. Im Gegensatz zu vielen anderen Computermäusen versucht die Razer DeathAdder V2 nicht mehr zu sein, als sie ist. Razer riskiert nichts mit der Maus, versucht nicht unnötig das Design zu verschnörkeln und schafft damit eine Maus, die sich beim Spielen sowie auch im Alltag unglaublich angenehm an die Handfläche schmiegt.

Im Vergleich zur Razer DeathAdder Essential, der ursprünglichen Variante, gibt es unter dem Mausrad zwei programmierbare Knöpfe, welche nun getrennt positioniert sind und somit deutlich leichter zu ertasten sind als bei der Razer DeathAdder Elite. Im Vergleich zu Letzterer verfügt die DeathAdder V2 zudem noch über einen Button an der Unterseite, worüber sich das Profil wechseln lässt.

Razer DeathAdder V2 Test – Verarbeitung

Gefertigt aus Polycarbonat fühlt sich die Razer DeathAdder V2 trotz des außerordentlich geringen Gewichts sehr solide an. Die Buttons bieten ein gutes Feedback, sind leicht und intuitiv zu ertasten. Bei einem Gewicht von nur 82 Gramm ist sie außerordentlich leicht, fühlt sich wendig an und so, als würde ich sie präzise und schnell dorthin bewegen können, wo ich sie haben möchte. Beim Gaming ist das unglaublich komfortabel und im Vergleich zu den vorherigen Generationen ist sie damit ein würdiges Upgrade.

Was die Verarbeitung betrifft, so kann ich über nichts meckern. Für eine leichte Gaming-Maus dieser Gewichtsklasse ist sie solide, die Knöpfe sitzen fest und reagieren auch dann, wenn man sie nur leicht drückt. Selbst die mittlere Maustaste reagiert präzise, selbst dann, wenn man diese nicht mit größerer Kraft drückt. Mausklicks werden rasch registriert und selbst dann, wenn man in der Hitze des Gefechts auch nur einen kürzen, leichten Klick abgibt. Im Falle eines offenen Schussgefechts, kann das gelegentlich den entscheidenden glücklichen Headshot mit der letzten Kugel aus der Zweitwaffe ausmachen, was übrigens auch meine kaum vorhandenen Gaming-Skills richtig gut beschreibt. Razer gibt eine Reaktionszeit von nur 0,2 Millisekunden an und während ich weit von der Gaming-Professionalität entfernt bin, um hier größere Unterschiede festzustellen, fühlt sich die DeathAdder V2 definitiv sehr flink an.

Razer DeathAdder V2 Test – Technik

Die wahre Stärken der Razer DeathAdder V2 liegen allerdings im Inneren versteckt, wo Razer in das größtenteils klassische Gehäuse der Maus seine modernsten Sensoren gepackt hat. Der Hersteller baut hier seine neusten, optischen 20.000 DPI Focus+ Sensoren ein, welche man im Vorjahr mit der Viper Ultimate eingeführt hatte. Außerdem gibt es optische Switches für eine noch schnellere Registrierung von Mausklicks sowie Speicher für bis zu fünf Profile, die direkt auf der Maus gespeichert werden können.

Dank des neuen Sensors, welcher die bisher höchste DPI bietet, die in einem Razer-Produkt zur Verfügung steht, fühlt sich die DeathAdder V2 so präzise und flott an, wie man das in einer Gaming-Maus erwartet.

Einige smarte Funktionen der DeathAdder V2 sollen zudem einen weiteren Mehrwert im Vergleich zur DeathAdder Elite herstellen, welche immerhin vor bald vier Jahren auf den Markt kam. So gibt es fünf Profile auf der Maus, eine automatische Kalibrierung für bestmögliche Performance auf allen Oberflächen und einer Motion Snyc-Technologie, welche die Abfragerate des Computers mit der Senderate des Singnals von der Maus synchronisiert. Das soll die Latenz verringern und die Präzision der übertragenen Daten erhöhen. Daneben handelt es sich bei der Razer DeathAdder V2 um eine Chroma-Maus, welche

Razer DeathAdder V2 Review: Fazit

Oft kopiert, aber nie erreicht. Kaum eine Gaming-Maus wurde so oft geklont wie die Razer DeathAdder. Die neue Razer DeathAdder V2 für das Jahr 2020 ist ein würdiges Update für die legendäre Maus. Die Upgrades in Sachen Sensor, Haptik und Technik machen die DeathAdder V2 zu einer der besten Gaming-Mäuse, die man aktuell kaufen kann.

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Über den Autor

23 Jahre alt, Redakteur bei WindowsArea.de, Windows Insider MVP.

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