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Huawei P40 Pro: Alle wichtigen Details zur Kamera

Das Huawei P40 Pro soll laut aktuellsten Reviews ganz neue Benchmarks bei der Kamera setzen. Angesichts der PlayStore-Problematik ist allerdings die Empfehlung des Smartphones vielen Testern dennoch schwer gefallen. In diesem Artikel besprechen wir alle Details zur Kamera des Huawei P40 Pro.

Das neue Huawei P40 ProHuawei P40 Pro ist erst vor wenigen Wochen vorgestellt worden. Darin steckt ordentliche Flaggschiff-Hardware, wie man das auch vom teuersten Premium-Modell des chinesischen Herstellers gewohnt ist. Betrieben wird das Smartphone von einem hauseigenen HiSilicon Kirin 990 mit acht Rechenkernen, die auf auf zwei ARM-Kernen basieren mit drei unterschiedlichen Taktraten. Vier der Kerne im Kirin 990 sind Cortex A76-Cores, von denen jeweils zwei mit 2,86 oder 2,36 GHz takten. Daneben gibt es vier weitere Cortex A55-Chips, welche maximal mit 1,95 GHz takten. Somit gibt es bei der CPU eine Aufteilung in High Performance, Performance und Low-Power CPUs. Eine Art „BIGGERbigLITTLE“-Architektur. Daneben gibt es 8 Gigabyte RAM und zwischen 128 und 512 Gigabyte an UFS 3.0 Speicherplatz. Das 6,58 Zoll OLED-Display löst mit 2640 x 1200 Pixeln auf und bietet HDR10 Unterstützung sowie eine 90 Hz Bildwiederholrate.

Huawei P40 Pro Kamera

Die Spezifikationen des Flaggschiff-Smartphones lesen sich natürlich sehr beeindruckend. Etwas Anderes kann man davon allerdings auch nicht erwarten. Spannender ist da allerdings die Frage nach der Kamera. Diese ist heutzutage jenes Merkmal, das bei Top-Smartphones in Wahrheit die Spreu vom Weizen trennt.

Huawei hat dies als einer der ersten Hersteller erkannt. Seit dem Huawei P10 Pro bewirbt man das Flaggschiff intensiv mit den Kamera-Funktionen. Das ist beim neuesten Modell nicht anders. Das Huawei P40 Pro bietet vier Kameras auf der Rückseite, von denen drei Einheiten dem Nutzer zur Verwendung über die Kamera-App bereitstehen. Im Folgenden gehen wir im Detail auf die Kameras ein.

Hauptkamera

Die Hauptkamera des Huawei P40 Pro nutzt einen 40 Megapixel Sensor und von Leica entwickelte Linsen mit einer Blende von f/1.9. Es handelt sich um eine Standard-Weitwinkel-Kamera mit dem Äquivalent einer 23 Millimeter Brennweite.

Huawei nutzt einen omnidirektionalen Phase Detection Autofocus (Phasenvergleich-Autofokus), wobei eine Reihe von eingebauten Fokus-Pixeln im Sensor für ein scharfes Bild sorgen sollen. Die Hauptkamera bietet auch optische Bildstabilisierung und erlaubt HDR-Videoaufnahme mit bis zu 4K bei 60 Bildern pro Sekunde. Eine Option zur 8K-Videoaufnahme wie beim Samsung Galaxy S20 Ultra gibt es hier allerdings nicht.

Telefoto Kamera

Die zweite Kamera im Huawei P40 Pro nutzt keinen derart hochauflösenden Sensor wie die Hauptkamera. Bei der Zoom-Kamera verbaut Huawei nur einen 12 Megapixel Sensor. Davor befinden sich Zeiss-Objekte mit dem Brennweitenäquivalent von 125 Millimeter. Damit erreicht der Hersteller ein optisches Zoom-Level von 5x.

Wie auch beim Vorgänger nutzt Huawei eine sehr interessante Technik, um eine derart große Brennweite in sein Smartphone zu bringen. Die Zoom-Linsen sind nämlich nicht in der Tiefe des Smartphones verbaut, sondern liegen quasi quer im Gerät. Das Licht wird dabei über einen Spiegel zum Sensor weitergeleitet, womit Huawei das Problem des hohen Platzbedarfs einer Zoom-Linse effektiv gelöst hat. Sie bietet erfreulicherweise auch OIS und einen PDAF.

Maximal soll beim Huawei P40 Pro damit ein digitales Zoom Level von 50x erreicht werden können. Bisherige Testberichte zeigten allerdings, dass das Samsung Galaxy S20 Ultra dank seines 48 Megapixel Sensors hier schärfere Fotos aufnimmt.

Weitwinkel Kamera

In einem aktuellen Top-Flaggschiff wie dem Huawei P40 Pro darf eine Weitwinkel-Kamera natürlich nicht fehlen. Huawei verwendet hierfür einen 40 Megapixel Sensor, wodurch die Schärfe der Weitwinkel-Aufnahmen größer sein dürfte als bei konkurrierenden Smartphones.

Die Ultraweitwinkel-Kamera bietet keine optische Bildstabilisierung, allerdings ist diese hier im Normalfall gar nicht notwendig.

TOF Sensor

Die vierte Kamera im Bunde sowie auch die Frontkamera verfügen über einen Time of Flight Sensor, welcher für die Tiefenscans verantwortlich ist. Dieser ermöglicht fortgeschrittenere AR-Funktionen und errechnet Tiefeninformationen, was auch beim Nachtmodus für Fokus-Unterstützung sorgt.

Bei der Selfie-Kamera wird der IR TOF Sensor zudem für biometrische Scans verwendet, sodass auch hier das Einloggen per Gesicht möglich ist.

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"Entdeckung besteht darin, den gleichen Gegenstand wie alle anderen zu betrachten, sich aber etwas anderes dabei zu denken."
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