Übersicht: Die beste Technik für die Sicherheit deiner Familie

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Sicherheit ist bei Familien immer ein besonders wichtiges Thema. Ist das Haus gut gesichert, wenn man in den Urlaub fährt? Sind die Kinder sicher im Netz unterwegs? Aber nicht nur für Haus und Familie, sondern auch für Haustiere ist Sicherheit wichtig. All diese Fragen und Probleme lassen sich mit technischer Unterstützung unter anderem von Microsoft zwar nicht komplett aus der Welt schaffen, aber immerhin stark abmildern. Wie genau das möglich ist, erfährst du in diesem Beitrag.

Sicherheit im Haus: Smart Home Installationen

Die Einrichtung von Smart Home Konzepten ist eine Möglichkeit, das Eigenheim sicherer zu gestalten. Dieses Thema sollte aber nicht voreilig, sondern informiert (!) umgesetzt werden. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Technik im Haus per App oder Sprachbefehl zu steuern. Heizung, Jalousien, Licht – alles lässt sich mit der entsprechenden Technik steuern. Zu Hause ist es dann möglich, mittels Sprachassistent abends vor dem Schlafengehen das Licht auszuschalten. Auch wenn der Sprachassistent Microsoft Cortana 2021 eingestellt werden soll, gibt es alternative Sprachassistenten. Wer mehr als nur „Komfort“-Features plant, kann in den eigenen vier Wänden spezielle Sensoren installieren, mit deren Hilfe das Smartphone benachrichtigt, sobald zum Beispiel ein Fenster oder eine Tür geöffnet werden. Was alles eher wie eine Spielerei als ein echtes Sicherheitskonzept klingt, kann im Urlaub oder bei längerer Abwesenheit besonders nützlich werden. Dies gilt insbesondere dann, wenn beim Kauf und der Umsetzung gewisse Risiken angemessen berücksichtigt werden. Denn alles, was im Smart Home aus der Ferne gesteuert werden kann, könnte auch ein Hacker über potentielle Sicherheitslücken kapern.

Tipps des BSI

Passend dazu fasst das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die wichtigsten Tipps im Zusammenhang mit dem Einsatz von Smart Home-Technik wie folgt zusammen:

Standard-Passwort ändern: IoT-Geräte werden stets mit voreingestellten Standard-Passwörtern ausgeliefert. Zahlreiche Hacker sind erfolgreich, indem sie dieses ausprobieren. Daher sollten Sie diese noch vor Inbetriebnahme durch ein neues starkes Passwort ersetzen.

Verschlüsselte Verbindung: Achten Sie auf eine verschlüsselte Datenübertragung zwischen allen Geräten. Denn drahtlos übertragene Daten können von außerhalb abgegriffen werden.

Separates Netzwerk: Wenn Sie Ihre IoT-Geräte vernetzen, richten sie dafür über den Router ein separates Netzwerk ein. Durch diese sogenannte Segmentierung haben die intelligenten Hausgeräte keine Verbindung zu sensiblen Daten oder Geräten.

Netzwerk für Gäste: Geben Sie Ihr WLAN-Passwort an Gäste weiter, richten Sie am besten vorher ein weiteres, separates Netzwerk ein, indem sich Ihre Freunde und Bekannte bewegen können. So stellen Sie sicher, dass nur Zugangsdaten für jenes Netzwerk „das Haus verlassen“, in dem keine weiteren IoT-Geräte Ihres Smart Homes integriert sind.

Internetverbindung checken: Nicht für jedes Geräte brauchen Sie eine Verbindung mit dem Internet, um die vollständige Funktionalität nutzen zu können. Deaktivieren Sie deswegen die oftmals voreingestellte UPnP-Funktion, die mittels Portweiterleitung automatisch eine Verbindung ins Internet aufbaut.

VPN-Zugang einrichten: Falls Sie IoT-Geräte über das Internet aus der Ferne steuern möchten, sollten Sie einen VPN-Zugang einrichten, um Manipulationen und das Ausspähen des Datenverkehrs zu unterbinden.

// Quelle: BSI

Sicherheit im Netz: Microsoft Family Safety App

Wenn Kinder anfangen, alleine das Internet zu erkunden, machen sich Eltern meist große Sorgen. Landet das Kind auf den falschen Seiten, kann das schnell zu Problemen oder sogar zu einem Sicherheitsrisiko für die Kinder – aber auch für das Heimnetzwerk – führen. Damit du festlegen kannst, wo und wie lange deine Kinder im Netz surfen dürfen, gibt es beispielsweise die Microsoft Family Safety App. Mit dieser App können andere Apps und Seiten im Netz blockiert werden oder die Nutzungszeit von Apps festgelegt werden. Die Aktivitäten von Kindern können auf allen Geräten überwacht werden. Zudem informiert Microsoft in einer wöchentlichen Zusammenfassung darüber, was die Kinder auf ihren Geräten so treiben. Außerdem können Eltern aktivieren, dass die Smartphones der Kinder den Standort jederzeit mitteilen. Eine Ortung der Kinder über die App ist somit kein Problem. So möchte Microsoft die digitale und physische Sicherheit von Kindern verbessern.

Sicherheit für die Vierbeiner: GPS-Tracking

Viele Familien haben nicht nur Familienmitglieder auf zwei Beinen, sondern auch auf vier Pfoten: zum Beispiel Hunde oder Katzen. Wenn Hunde beim Gassi gehen von der Leine gelassen werden und einem Kaninchen nachjagen oder anderweitig abgelenkt werden, kann es vorkommen, dass sie zu weit weglaufen und nicht mehr zurückfinden. Das bedeutet nicht nur ein hohes Sicherheitsrisiko für den Hund, sondern auch Stress und Sorgen für die Familie. Durch einen GPS-Chip für Hunde habt ihr die Möglichkeit, euren Hund zu orten und ihn im Ernstfall wiederzufinden.

Gleiches gilt auch für Katzen. Besonders bei Freigängern machen Familien sich häufig Sorgen. Ist die Katze einfach nur länger unterwegs oder ist ihr etwas passiert? Mit einem Ortungschip für Katzen könnt ihr euch sicher sein, dass es eurem Vierbeiner gut geht. Den Standort des Haustieres könnt ihr mittels App verfolgen und seid so immer auf der sicheren Seite bzw. zumindest informiert. Und es sich handelt sich hierbei nicht nur um eine „unwahrscheinliche Gefahr“: Laut Angaben der Tierschutzorganisation TASSO e.V. wurden zwischen Januar und Dezember 2018 in Deutschland mehr 100.000 Vierbeiner als vermisst gemeldet. Zwar ist die Dunkelziffer unbekannt, Schätzungen gehen allerdings von mehreren hunderttausend vermissten Tieren im Jahr aus.

Schlusswort

Mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten, die Sicherheit der eigenen Familie durch Software zu verbessern. Sowohl für Kinder, Haustiere und das Haus selbst gibt es Apps und Programme, die dafür sorgen, dass Eltern sich nicht mehr so viele Gedanken machen müssen wie zuvor. Daher interessiert uns, wie ihr mit dem Thema umgeht?


Bildnachweis: mohamed_hassan, pixabay.com

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