Microsoft pausiert politische Spenden in USA nach Capitol-Invasion

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Der Angriff auf den demokratischen Prozess in den USA wirft einen langen Schatten und hat scharfe Kritik an der republikanischen Partei sowie ihren Unterstützern hervorgerufen.

US-Präsident Donald Trump sowie einige Republikanische Senatoren hatten den Wahlausgang der US-Präsidentschaftswahl 2020 angezweifelt. Diese Aufwiegelung der Bevölkerung mündete schließlich in der Stürmung des Kapitols, wo fünf Personen ihr Leben verloren haben.

Die Kritik ist allerdings nicht nur gegenüber der Republikanischen Partei laut. Auch US-Konzerne, welche die Partei per Spenden unterstützt hatten, geraten zunehmend in die Kritik, hatte man doch in diesem Sinne eine gewisse Demokratiefeindlichkeit unterstützt.

Nachdem bereits Marriott, die Commerce Bank oder der Versicherungskonzern The Blue Cross Blue Shield Association angekündigt hatten, ihre Spenden an die Republikaner einzustellen, folgt nun Microsoft diesem Kurs. Die Redmonder haben laut Berichten sämtliche Spenden an politische Parteien eingestellt.

Während sich andere Konzerne, die – wie Microsoft – seit Jahren aktiv an politische Parteien spenden, nun klar von den Republikanern distanzieren, vermeidet Microsoft mit der vollständigen Einstellung von Spenden, dass man sich auf eine Seite stellen muss. Microsofts Spenden an die US-Politik sind seit Jahren umstritten, insbesondere deshalb, da die Mitarbeiter mehrheitlich für eine Gesellschaft und Politik stehen mit liberalen, offenen Werten, die sich nicht mit den Zielen der Republikaner deckt.


via Axios

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Über den Autor

23 Jahre alt, Redakteur bei WindowsArea.de, Windows Insider MVP.

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